Roomtour I

Wohn- und Gästezimmer

Farbe gesponsert

Wie versprochen gibt es nun meine erste Roomtour im (für uns) neuen Haus.
Vorweg: Neu ist bei unserem Haus relativ. Es ist eigentlich nichts neu. In den 30er Jahren erbaut, hat es schon über 80 Jahre auf dem Buckel. Deshalb mussten wir vorm Einzug einiges modernisieren. Fenster, Elektrik, Wände, Böden… um all das mussten wir uns kümmern. Zeit gab es eigentlich keine dafür, erst im Januar war der Kaufvertrag durch und im Mai schon wollten/mussten wir einziehen.

Trotzdem probierten wir auch bei der Einrichtung und Gestaltung des Hauses so weit es uns möglich war darauf zu achten, ökologische und nachhaltige Produkte zu verwenden. Und so war ich wirklich glücklich, dass “HAGA Naturbaustoffe” uns die Wandfarbe für unser Wohn- und Gästezimmer sponserte.

VOR dem Umbau

Auf dem Bild seht ihr das Zimmer vor dem Umbau. Es wurde zuvor als Schlafzimmer genutzt und vor einigen Jahren hatte der Vorbesitzer es schon erneuert. Allerdings wollten wir diesen Raum ganz anders nutzen. Und der Charme dieser Gardinen, Lampen etc. hielt sich für uns auch in Grenzen… 😉

Sanierungsphase

Zunächst hieß es, den Boden rauszureißen. Ursprünglich wollten wir die Dielen retten und aufarbeiten, leider war das Linoleum des Vorbesitzers jedoch so stark damit verklebt, dass es keine Chance gab, diese wiederherzustellen. Also legten wir im gesamten Untergeschoss Bambus-Parkett. Bambus ist einer der nachhaltigsten Rohstoffe, da er unglaublich schnell wächst. In älteren Beständen könne das bis zu 25 Zentimeter in 24 Stunden sein. Natürlich ist es kein regionales Produkt, das heißt, der Transportweg kommt noch drauf, allerdings habe ich mir erklären lassen, dass selbst Eiche aus Europa nicht so nachhaltig sei, wie Bambus.

Im nächsten Schritt entfernte mein Mann sämtliche Elektroleitungen. Im gesamten Haus konnten wir einen Mix aus Kupfer und Aluminium finden, zudem viel zu wenig Steckdosen und Absicherungen, so dass es uns aus Sicherheitsgründen sehr wichtig war, alles auszutauschen. Natürlich hatten wir einen Elektriker an der Hand, der den gesamten Umbau begleitet und das Haus letztendlich auch abgenommen hat. Ohne diesen, darf man heute nicht mehr umbauen. Wieder etwas gelernt.

Im vorletzten Schritt schlossen wir noch die Tür zur großen Wohnküche, vor der überraschender Weise nur ein großer Schrank stand. Es gab im Verlaufe des Umbaus immer wieder größere und kleinere versteckte Überraschungen… 😉 Für uns war in diesem Fall aber wichtig, dass dieser Raum komplett eigenständig blieb, da wir ihn auch als Gästezimmer nutzen werden und unsere Gäste sicherlich auch Wert auf etwas Privatsphäre legen.

Im letzten Schritt bekam der Raum neue Tapete und eine neue Farbe

HAGA Kalkfarbe

Für die Wandgestaltung bekamen wir Kalkfarbe von Haga gesponsert. Diese Farbe besteht aus Sumpfkalk. Mit diesem wird schon seit Jahrhunderten im Hausbau gearbeitet. Es handelt sich um einen reinen mineralischen Anstrich von höchster biologischer Qualität. Er ist antibakteriell, atmungsaktiv, lösemittelfrei, ohne Trockenstoffe und bereitet somit keine Umweltbelastung oder Entsorgungsprobleme. Perfekt für uns. Die Farbe durften wir uns aussuchen und entschieden uns für einen zarten Grünton, der später gut zu den Möbeln passen sollte.

Da wir direkt auf der Tapete arbeiteten, brauchten wir keine Vorbehandlung. Wichtig zu wissen ist nur, dass die Kalkfarbe mit einem Quast und nicht mit der Rolle aufgebracht wird und dass man die Farbe noch verdünnen muss.

Anwendung

NACH dem Umbau – Einrichtung

Keines der Möbelstücke im Raum kauften wir neu. Am nachhaltigsten lebt man nämlich, wenn man nicht neu kauft. Selbst faire Produkte verbrauchen Ressourcen, alte Möbelstücke keine. Das Regal besaß mein Mann schon zu Studentenzeiten, irgendwann kauften wir gebraucht ein weiteres passendes Teil dazu, welches dann im Kinderzimmer stand und schlussendlich nun das Wohn- bzw. Gästezimmer ausgestaltet. Lediglich beim Dekorieren kaufte ich die passenden Kästen und Gardinen beim (nicht nachhaltigen aber dafür passgenauen) Möbelriesen. Der kleine Tisch sowie die Bilder fanden wir in den verschiedenen Räumen im Haus. Klavier und TV nutzen wir auch mittlerweile seit etlichen Jahren. Kleine Details verschönern uns diesen Raum, in dem wir abends wirklich gerne zusammensitzen.

Ähnliche Artikel: