• Summertime: Natürlich mit T-Shirts

    Nachdem ich in meinem letzten Fashion-Blogpost geschrieben habe, dass ich nur noch Fair Fashion kaufen werde, kamen die heißen sommerlichen Temperaturen und mein Blick in den Kleiderschrank verriet mir: Ich brauche unbedingt T-Shirts, Fair-Fashion-T-Shirts! Ich bin nicht so der Top-Träger, ab und an schon aber als ich mich damit wieder komplett verbrannt habe, (Ja heller Typ und zu lange in der Sonne, trotz Sonnencreme und Hut…) war klar, ich brauche neue T-Shirts.

    Der Einstieg

    Vor kurzem habe ich hier in Wittenberg einen kleinen aber feinen Naturmodeladen entdeckt und dort ging auch mein erster Weg hinein. Die wahnsinnig freundliche Verkäuferin hielt mich mit quengelndem Kleinkind ziemlich lange aus und ich probierte viele Modelle durch bis ich schließlich meine ersten zwei Fair-Shirts in der Hand hielt und ich finde sie total schön. Besonders das apricotfarbene Lana-T-Shirt hat es mir sofort angetan. Es schreit geradezu nach warmen, sommerlichen Temperaturen und ist dezent und strahlt trotzdem in fröhlichen Farben. Also genau meins.

    Dazu kombinierte ich eine Kette von mekhada und kann somit auch meinen ersten Fair-Fashion-Naturschmuck zeigen. Es handelt sich hierbei um eine Tagua-Kette, die in Kolumbien hergestellt wurde. Die Angestellten arbeiten unter fairen Bedingungen und ich freue mich, ein solches Projekt unterstützen zu dürfen.

    Da ich nun das Outfit unter fairen Bedingungen komplettieren wollte, kaufte ich mir noch eine Hose dazu. (Ja wenn schon, denn schon…) Diese ist von YP-Mode, einem noch recht unbekannten chemnitzer Unternehmen, das auch viel Wert auf die Auswahl der verarbeiteten Materialien legt. Und hier seht ihr mein komplettes Sommeroutfit. 🙂

    Weiter geht´s…

    Ein Ausflug nach Leipzig in den “Grünschnabel” führte mich dann zu meinem nächsten T-Shirt von recolution. (Ja und ein Top von Madness nahm ich dann auch noch mit aber nicht wieder so lange in die Sonne damit 😉 )

    Hier entschied ich mich eher für dunklere Basicshirts, die ich dann mit bunten fröhlichen Sommerhosen oder -röcken kombinieren werde, das komplette Outfit werde ich euch dann natürlich auch noch zeigen, entweder hier oder auf Instagram.

    Fazit

    Alle Kleidungsstücke konnte ich vor Ort kaufen. Zwar werde ich über kurz oder lang auch online bestellen aber so hatte ich die Möglichkeiten, die Stoffe zu fühlen, konnte die richtige Größe durchs Ausprobieren herausfinden und noch einen netten Plausch mit den Verkäufern halten. Schwierig war für mich zu unterscheiden zwischen Naturwaren und Fair Fashion. Oft gehört das wohl zusammen aber im Nachhinein war ich mit nicht überall sicher, ob nicht nur die verwendeten Materialien schadstofffrei und von guter Qualität waren sondern auch unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Da werde ich in Zukunft noch mehr drauf achten. Was mich überrascht hat ist, dass die Preise nicht so exorbitant hoch waren, wie ich erwartet hatte. Zum einen kann man die Shirts auch im Angebot kaufen, fast jeder Shop, in dem ich war hat eine Sale-Ecke und zum anderen gibt es auch da einfach wieder unterschiedliche Marken und Hersteller mit unterschiedlichen Preisen, unter denen man sich dann entscheiden kann. Natürlich bekommt man kein T-Shirt für 5€ aber wenn ich mir vorstelle, wie wenig die Arbeiter davon erhalten, möchte ich das auch nicht, man muss allerdings auch keine 50€ zahlen. Meine T-Shirts kosteten zwischen 25 und 35€ und das finde ich akzeptabel.

    Alles in allem war das Sommer-Shoppen für mich ein gelungener Einstieg in die Fair-Fashion-Modewelt und ich denke, es werden noch viele weiteren Outfit- und Fashionposts folgen.

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