• Tipps gegen den Herbstblues mit Saisonkalender Oktober

    3 Tipps gegen den Herbstblues

    Ich bin ein absoluter Sommertyp – Herbst ist für mich erst einmal ganz furchtbar. Es wird kalt, trist und grau. Zudem werden die Tage kürzer, es wird zeitiger dunkler und das Wetter wird nass und regnerisch. Kurz ich bin voll im Herbstblues drin.

  • Urlaubsbegleiter gesucht – mein neuer fairer Rucksack

    Anspruch

    Da nun die Urlaubszeit heraneilte und ich unbedingt noch einen Rucksack brauchte, um leichtes Gepäck unterwegs mittragen zu können, schaute ich mich hier natürlich auch hier nach einer fairen Alternative um und wurde schließlich zusammen mit meiner Schwester in Paderborn im Contigo fündig.

  • Wie du in 5 Schritten einen grünen Lifestyle führen kannst

    Im folgenden Abschnitt möchte ich euch einige Denkanstöße dafür geben, wie jeder im Kleinen anfangen kann bewusster zu leben und vielleicht am Ende dann auch dem “grünen Lifestyle” (nachhaltigen Lebenswandel) auf eigene Art und Weise näher kommen kann.

  • Summertime: Natürlich mit T-Shirts

    Nachdem ich in meinem letzten Fashion-Blogpost geschrieben habe, dass ich nur noch Fair Fashion kaufen werde, kamen die heißen sommerlichen Temperaturen und mein Blick in den Kleiderschrank verriet mir: Ich brauche unbedingt T-Shirts, Fair-Fashion-T-Shirts! Ich bin nicht so der Top-Träger, ab und an schon aber als ich mich damit wieder komplett verbrannt habe, (Ja heller Typ und zu lange in der Sonne, trotz Sonnencreme und Hut…) war klar, ich brauche neue T-Shirts.

    Der Einstieg

    Vor kurzem habe ich hier in Wittenberg einen kleinen aber feinen Naturmodeladen entdeckt und dort ging auch mein erster Weg hinein. Die wahnsinnig freundliche Verkäuferin hielt mich mit quengelndem Kleinkind ziemlich lange aus und ich probierte viele Modelle durch bis ich schließlich meine ersten zwei Fair-Shirts in der Hand hielt und ich finde sie total schön. Besonders das apricotfarbene Lana-T-Shirt hat es mir sofort angetan. Es schreit geradezu nach warmen, sommerlichen Temperaturen und ist dezent und strahlt trotzdem in fröhlichen Farben. Also genau meins.

    Dazu kombinierte ich eine Kette von mekhada und kann somit auch meinen ersten Fair-Fashion-Naturschmuck zeigen. Es handelt sich hierbei um eine Tagua-Kette, die in Kolumbien hergestellt wurde. Die Angestellten arbeiten unter fairen Bedingungen und ich freue mich, ein solches Projekt unterstützen zu dürfen.

    Da ich nun das Outfit unter fairen Bedingungen komplettieren wollte, kaufte ich mir noch eine Hose dazu. (Ja wenn schon, denn schon…) Diese ist von YP-Mode, einem noch recht unbekannten chemnitzer Unternehmen, das auch viel Wert auf die Auswahl der verarbeiteten Materialien legt. Und hier seht ihr mein komplettes Sommeroutfit. 🙂

    Weiter geht´s…

    Ein Ausflug nach Leipzig in den “Grünschnabel” führte mich dann zu meinem nächsten T-Shirt von recolution. (Ja und ein Top von Madness nahm ich dann auch noch mit aber nicht wieder so lange in die Sonne damit 😉 )

    Hier entschied ich mich eher für dunklere Basicshirts, die ich dann mit bunten fröhlichen Sommerhosen oder -röcken kombinieren werde, das komplette Outfit werde ich euch dann natürlich auch noch zeigen, entweder hier oder auf Instagram.

    Fazit

    Alle Kleidungsstücke konnte ich vor Ort kaufen. Zwar werde ich über kurz oder lang auch online bestellen aber so hatte ich die Möglichkeiten, die Stoffe zu fühlen, konnte die richtige Größe durchs Ausprobieren herausfinden und noch einen netten Plausch mit den Verkäufern halten. Schwierig war für mich zu unterscheiden zwischen Naturwaren und Fair Fashion. Oft gehört das wohl zusammen aber im Nachhinein war ich mit nicht überall sicher, ob nicht nur die verwendeten Materialien schadstofffrei und von guter Qualität waren sondern auch unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Da werde ich in Zukunft noch mehr drauf achten. Was mich überrascht hat ist, dass die Preise nicht so exorbitant hoch waren, wie ich erwartet hatte. Zum einen kann man die Shirts auch im Angebot kaufen, fast jeder Shop, in dem ich war hat eine Sale-Ecke und zum anderen gibt es auch da einfach wieder unterschiedliche Marken und Hersteller mit unterschiedlichen Preisen, unter denen man sich dann entscheiden kann. Natürlich bekommt man kein T-Shirt für 5€ aber wenn ich mir vorstelle, wie wenig die Arbeiter davon erhalten, möchte ich das auch nicht, man muss allerdings auch keine 50€ zahlen. Meine T-Shirts kosteten zwischen 25 und 35€ und das finde ich akzeptabel.

    Alles in allem war das Sommer-Shoppen für mich ein gelungener Einstieg in die Fair-Fashion-Modewelt und ich denke, es werden noch viele weiteren Outfit- und Fashionposts folgen.

  • Think different. Fair Fashion.

    Am Anfang eines neuen Jahres nimmt man sich viele Dinge vor. “Ich möchte abnehmen… Ich möchte mehr Zeit mit… verbringen. Ich möchte weniger verschwenderisch leben…” aber wenn man dann wie jetzt im Mai zurück schaut, stellt man fest, so viel davon ist nicht mehr da und es ist Zeit, neue Vorsätze zu fassen, die nicht nur ins Leere greifen.
    Meine Vorsätze waren ganz allgemeiner Art – ich wollte eigentlich nur den Umzug überstehen und hier in der neuen Stadt einen guten Start schaffen. Nun, der Umzug ist vorbei aber das sollte es jetzt nicht an guten Ideen für das Jahr 2017 sein. Nein, ich habe mir im Zusammenhang mit der Bloggründung noch viel mehr gute Vorsätze und Ziele für das aktuelle und auch die kommenden Jahre gesetzt. Eines davon heißt “Fair Fashion”.

    Was bedeutet “Fair Fashion”?

    Nun dieser Begriff hat keine einheitliche Bedeutungsebene. Übersetzen kann man “Fair Fashion” erst einmal mit “Gerechte Mode”. Demnach wäre das Gegenteil gewissermaßen “ungerechte” Mode. Also Mode, bei der irgend etwas nicht mit “rechten Dingen” zugeht. Und genau das möchte ich vermeiden. Ungerecht ist es, dass Menschen für die Mode, die ich trage krank werden, kaum entlohnt werden, dass sie ihre Kinder zum Arbeiten in die Fabriken schicken, dass ihr Leben so viel schlechter und ihre Lebenserwartung so viel kürzer ist als die meine. Mit welcher Begründung darf ich Menschen so sehr ausnutzen? Ungerecht ist auch, wenn die Umwelt und die Natur, die unsere Lebensgrundlage ist, durch die produzierte Mode zerstört wird, die Umwelt verpestet und Tiere verenden müssen. Das ist ungerecht!
    Das Thema ist also sehr ernst. Wer sich darin vertiefen möchte und Zahlen und Fakten erfahren will, dem empfehle ich diesen Artikel oder diesen.

    Vorsatz

    Fast jeder hier weiß, dass die Mode, die er oder sie trägt, irgendwie in Asien oder anderen außer-europäischen Ländern produziert wird. Auch ich wusste das schon vorher. Irgendwie war da auch immer ein fader Beigeschmack aber nun ja, “Ich kann mir ja nichts anderes leisten…” oder “So schlimm wird es nicht sein…” so habe ich aufkeimende Gedanken immer wieder abgewiegelt. Im Zusammenhang mit der Bloggründung lese ich aber immer mehr Artikel uns Zeitschriften zum Thema “Nachhaltigkeit” und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich die Augen vor der Ungerechtigkeit nicht mehr verschließen möchte. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, von nun an nur nach nachhaltige, faire Mode zu kaufen.

    Das heißt jetzt nicht, dass ich die Sachen, die ich besitze wegwerfen werde, ganz im Gegenteil, dann war die ganze Arbeit und die schlimmen Erlebnisse der herstellenden Arbeiter vollkommen umsonst, nein, ich werde mir fortan zu jedem Kleidungsstück, dass ich kaufe, Gedanken machen, wo ich es kaufe und wie ich am besten fair gehandelte Mode bekomme. Das ist gar nicht so einfach, der Textildschungel hat mich schon während meiner ersten Recherchen total erschlagen aber ich werde es angehen und hoffentlich eine akzeptable Lösung finden, wo ich Kleidung kaufen oder bestellen kann. Mein erstes fair fashioned Kleidungsstück habe ich mir auch schon zugelegt, der Longsleeve, den ihr hier auf den Bildern seht. Er ist von Armed Angels und gefällt mir richtig gut.

    Wardrobe Revolution

    Wie ich feststellen konnte, bin ich nicht die Einzige, die gerne gerechte und faire Mode kaufen möchte und auch nicht alleine in der Sorge, mich nicht zurecht zu finden. Glücklicherweise haben schon einige Blogger vor mir den gleichen Vorsatz gefasst und im letzten Jahr unter dem Begriff “Wardrobe Revolution” eine Artikelreihe für einen einen nachhaltigeren Kleiderschrank veröffentlicht. Hier kann man sich auch einen Guide herunterladen, was ich natürlich auch gemacht habe, sich durch die verschiedenen empfohlenen Shops klicken und nachdem man sich ausgiebig informiert hat, mit der Revolution im Kleiderschrank starten.

    In den kommenden Wochen und Monaten werdet ihr also immer wieder einige Outfits, die ich mir zusammengestellt habe, vorgestellt. Die Kleidungsstücke, die aus dem Bereich “Fair Fashion” stammen, werde ich dann extra markieren, alle anderen Teile entstammen “nur” meinem “alten” Kleiderschrank.

    Longsleeve – Armed Angels: Smila