Schleppst du noch oder trinkst du schon?

Kooperation mit „The Local Water“ – Filter teilgesponsert

„Ih, Leitungswasser!“ So war meine Einstellung zu dem nassen Gut noch vor einigen Jahren aber ein Glück lassen sich Einstellungen ändern.

Ausgangspunkt

Doch ich schwelge noch etwas in Erinnerungen. Als Kind, so hat es sich in mein Gedächtnis geprägt, haben wir immer lokales Wasser in Glasflaschen gekauft, mit Kohlensäure versteht sich. Ich weiß nicht mehr ganz genau, wann ich diese nicht mehr mochte, kann mich aber gut daran erinnern, wie ich als Studentin Sixpack für Sixpack an billigstem stillen Wasser in Plastikflaschen ins Studentenwohnheim geschleppt habe immer mit der Überzeugung, das sei besser als Leitungswasser. Was ich da wohl für Müll produziert habe?

Symbolfoto – Canvas

Erster Versuch mit einem Filter

Erst als ich mit meinem (damals noch nicht) Mann in die 5. Etage zog, überdachten wir unser Konzept. Auch er schleppte die schweren 1,5 Liter Flaschen brav Woche für Woche vom Supermarkt nach Hause, wir hatten ja nicht viel Geld aber Wasser muss man ja trinken. Irgendwann hatten wir aber die Nase voll und besorgten uns einen Tischkannenfilter, natürlich aus… Plastik. Dieser verdreckte jedoch ziemlich schnell, gerade im Sommer. Im Dachgeschoss war es ziemlich heiß und so konnte man putzen wie man wollte, er war immer superschnell schlierig und ziemlich eklig. Also verworfen wir diese Idee wieder und tranken ab diesem Zeitpunkt und das ist mittlerweile schon 6-7 Jahre her, Leitungswasser. Ich hatte mich damals oberflächlich belesen und da es eines der am meisten kontrollierten Produkte ist, erschien es mir schlüssig, dass man es doch so trinken konnte.

Kritik am Leitungswasser

In der letzten Zeit las ich allerdings immer wieder von Kritik am Leitungswasser. Mikroplastik findet man wohl weltweit darinnen, die Gefahr, dass es mit Nitraten versetzt ist, steigt auch wenn wir aktuell noch unter den Grenzwerten liegen und zudem weiß man nie, wie die eigenen Zuleitungen zum Haus aussehen. Auch stört mich das Wort „Grenzwerte“ seit längerem, das bedeutet nämlich, dass sich sehr wohl störende Stoffe im Wasser befinden aber eben UNTER individuell festgelegten GRENZWERTEN und gerade mit zwei kleinen Kindern, möchte ich NICHTS Schädliches im Wasser haben auch nichts unter Grenzwerten. Glücklicherweise sieht mein Mann das genauso und wir begaben uns auf die Suche nach anderen Filtermöglichkeiten, gerade weil wir ja nun im Haus selbst den größten Einfluss darauf nehmen können, wie unser Wasser uns versorgt. Und so ergab sich zu unserem Glück eine Kooperation mit:

Was ist „The Local Water“

„The Local Water“ ist eine Firma mit Sitz in Hamburg, die es sich mit ihren Worten gesprochen, zur Aufgabe gemacht hat, gutes Leitungswasser wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu bringen um somit der Gesundheit der Menschen etwas Gutes zu tun und die Umwelt vor Plastikmüll zu schützen. So bietet die Firma ein breites Portfolio an Wasserfiltersystemen an sowie passend dazu Glasflaschen und mittlerweile auch Superblobs, also Möglichkeiten, das Wasser noch mit gesundheitsfördernden Stoffen anzureichern.

Der Filter

Filterpatrone Core +

Die sogenannte Core-Filterpatrone wird in Deutschland handgefertigt. Der Kern besteht aus einem patentierten Aktivkohle-Blockfilter. Dieser wird komplett aus gebackenen Kokosnussschalen gewonnen. Das Wasser durchfließt während des Filterprozesses eine Wegstrecke von mehr als einem Kilometer. Dabei werden gefiltert:

✓ 99,9995% aller Bakterien

✓ Pestizide, Fungizide & Herbizide

✓ Chlor

✓ Gerüche & Verfärbungen

✓ Medikamentenrückstände

✓ Hormone

✓ Feinpartikel aus Rohrleitungen

✓ Schwermetalle (werden zumindest reduziert)

So kann man es auf der Homepage der Firma entnehmen. Klingt unglaubwürdig gut? Fand ich anfangs auch aber da es auf der Seite ganze 12 Gutachten, Zertifikate und Langzeitstudien zum Filter gibt, die von verschiedenen Universitäten und TÜV-Instituten angefertigt wurden und die man alle nachlesen kann, konnte ich mich von der Glaubwürdigkeit des Produkts überzeugen.

Unsere Auswahl

Wir entschieden uns für den Untertischfilter „Base“ von „The Local Water“ sowie für einen zweiten Wasserhahn, der einzig und allein nur dafür zuständig ist, unser Trinkwasser zu liefern.

Meinem Mann oblag die Aufgabe der Installation. Er fluchte zwar ziemlich, brachte noch ein Extrabrett an, um den Filter zu befestigen und hatte etliche Probleme mit unserer Dicke der Arbeitsplatte aber nach einiger kniffeliger Installationsarbeit, die etwa 1,5 Stunden andauerte, lief das Wasser.

Ein kurzer Hinweis: Die Anleitung zur Installation der Filterpatrone Core+ ist nicht identisch mit der Core. Mit einem extra für mich erstellten Video, war dies Installation dann aber doch noch möglich, lasst euch da am besten helfen, sonst vergesst ihr noch wie wir eine Kappe und der Wasserdruck ist im Keller…

Hier teilte ich unseren Erfolg gleich auf Instagram – Es lief endlich! 😀

Testphase

Unser erster Eindruck: Hm… gar nicht so anders. Im Gegensatz zum Tischkannenfilter, bei dem man sofort einen deutlichen Unterschied schmeckte, war das Wassergeschmack zwar weicher und weniger bitter aber nicht komplett verändert. Ich fragte natürlich gleich nach dem Grund und dieser sei, laut „The Local Water“, dass eben die elementaren Stoffe, die wichtig für den Körper sind, im Gegensatz zum Tischfilter nicht mit herausgefiltert werden, sondern nur die wie oben schon erwähnten schädlichen Stoffe.
Trinkt man nun im direkten Vergleich erst einen Schluck ungefiltertes und danach gefiltertes Wasser, merkt man aber schon einen deutlichen Unterschied. Das gefilterte Wasser schmeckt tatsächlich erfrischender, nicht so muffig (ich weiß gerade keinen besseren Begriff) und fast einen Hauch süßlicher.

Mittlerweile kamen auch etliche Gäste in den Genuss unseres gefilterten Wassers und bisher hat es allen geschmeckt. Ab und an, mögen unsere Freunde lieber Sprudelwasser, dafür haben wir noch immer einige Flaschen im Keller aber selbst die größten Kritiker von Leitungswasser konnten einen Blick in unseren Schrank werfen und sich vom unabhängigen Filtersystem überzeugen.

Fazit

Ich bin nicht schnell von etwas zu überzeugen, muss aber sagen, dass mich dieses Wasserfiltersystem schnell begeistert und schlussendlich überzeugt hat. Das Wasser schmeckt besser, wird aber nicht verfälscht, der Preis zum halbjährlichen Wechsel der Wasserfilter (in unserem Fall 49€) ist akzeptabel (vor allem, wenn man bedenkt, was man für Flaschen ausgeben würde) und alle Tests zeigen, dass das Wasser einen viel höheren Reinheitsgrad hat. Und der beste Effekt: Ich mache mir nun keine Gedanken mehr über GRENZWERTE und wie das Leitungswasser mich und meine Familie doch belasten könnte.

Der zweite Wasserhahn zum Trinken gehört mittlerweile ganz normal in unsere Küche.

Ihr seid auch neugierig geworden? Dann schaut doch gleich direkt bei „The Local Water“ vorbei. Ihr habt noch Fragen? Dann postet sie gerne hier darunter und alles, was ich nicht beantworten kann, leite ich weiter. Die Jungs von „The Local Water“ sind nämlich nicht nur freundlich sondern auch super hilfsbereit und wissen praktisch auf jede Frage eine Antwort.

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Auf meinem Blog teile ich Ideen und Anregungen rund um meinen „grünen Lifestyle“. Unter dem Motto "bewusst leben" beschäftige ich mich mit Nachhaltigkeit, Fair Fashion, Naturkosmetik, gesunden Rezepten und Impressionen dessen, was mich umgibt.