#2 Wochenrückblick: Mairübchen

Auch diese Woche war wieder sehr aufschlussreich. Das Wohnungschaos ist noch immer nicht beseitigt, nein es wurde noch schlimmer, da beim Renovieren des Schlafzimmers noch entdeckt wurde, dass die kompletten Wände durch den Wasserschaden Schimmel tragen. Das heißt, seit Januar haben wir keine fertige Wohnung und es ist noch immer kein Ende in Sicht. 🙁
So sieht es hier also gerade aus:


Aber nun zu den positiven, neuen Sachen dieser Woche:

Da ich seit einiger Zeit versuche möglichst Saisongemüse zu kaufen, habe ich mich (nicht lachen) das erste Mal (ja wirklich!) mit Mairübchen beschäftigt. Bei mir zu Hause gab es die nie und auf einmal stand ich vor einem Bündel und ließ mir erklären, was man denn damit machen kann.

Was sind Mairübchen?

Es handelt sich hierbei um eine Gemüsepflanze mit essbarer Wurzel. Ich habe gelesen, dass es diese Pflanze wohl schon seit der Antike gibt und sie durch den Vormarsch der Kartoffel in Vergessenheit geriet. Alles an ihr ist essbar – also nicht nur die Knolle sondern auch die Blätter. Sie lässt sich sowohl roh als auch gebraten und gekocht verzehren.

Meine Erfahrungen

Seit wir diese knuffeligen Kügelchen entdeckt haben, sind wir alle drei ganz verrückt danach. Am liebsten knabbern wir sie roh. Dazu werden sie einfach nur gewaschen und geschält. Sie sind erfrischend, nicht so scharf wie Radieschen und etwas süßer als Kohlrabi vielleicht etwas rettich-ähnlich.

Rezept

Aber nicht nur die Rübchen schmecken wunderbar gut. Auch solltest du unbedingt die Blätter aufheben. Diese lassen sich zu einer leckeren Beilage oder einem tollen vegetarischem Gericht verarbeiten.

Zutaten

  • Blätter und Stengel der Mairübchen
  • 1-2 Zwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • ein Schluck Milch
  • etwas Öl

Zubereitung

Zuerst erhitzt du etwas Öl in einen Topf und gibst dann die Zwiebeln, die du zuvor in kleine Stücken geschnitten hast, hinzu. Diese brätst du glasig an. Danach fügst du die Stengel und Blätter der Mairübchen in den Topf hinein. Auch diese müssen zuvor klein geschnitten werden. Beachte, ähnlich wie Spinat schrumpfen die Stengel ziemlich zusammen, nimm deshalb eine ausreichend große Menge, um satt zu werden. 😉 Nun würzt du die Masse mit Salz, Pfeffer und einem Schluck Milch und lässt alles noch etwas köcheln.
Ich muss sagen, ich war erst etwas skeptisch aber es schmeckt köstlich. Probier´s einfach aus.

Guten Appetit!


Ausblick

Im nächsten Wochenbeitrag am Dienstag wird es um eine Lektüreempfehlung für stressige Zeiten gehen, also bleibt gespannt…