Coffee to stop: Genießen und Müll vermeiden

Nach der Arbeit habe ich mich heute mal wieder Stadt begeben, denn es war an der Zeit, mal wieder Kaffee zu kaufen. Dafür hatte ich auch direkt die Verpackungen vom letzten Mal dabei, um Müll zu vermeiden. Warum es wichtig ist, darauf zu achten, welchen Kaffee im Einkaufskorb landet, könnt ihr  hier noch einmal nachlesen.

Coffee „to stop“, nicht „to go“

Ich kaufe meinen Kaffee mittlerweile immer im CONTIGO (*unbezahlte Werbung*). Das hat unter anderem drei Hauptgründe.

  1. Ich liebe einfach guten Kaffee. Am liebsten koche ich ihn mir in der Espressokanne. Mittlerweile besitzen wir sogar eine originale Espressokanne aus Rom. Dazu noch aufgeschäumte Milch – für mich ein echter Genuss und Gefühl. Sozusagen das Gegenteil von „Coffee to go“. Dazu braucht man eben auch einfach gute Kaffeebohnen.
  2. Die Kaffeebohnen werden da je nach Kaffeezubereitungsgerät frisch gemahlen und abgefüllt. Schon der Duft beim Mahlen ist ein Genuss.
  3. Die Philosophie des Ladens gefällt mir. Außerdem wird unterstützt, weniger Müll zu verbrauchen. Bringt man die Verpackung das nächste mal wieder mit, dann bekommt man 10 g mehr Kaffee. Heute habe ich erstaunt festgestellt, dass ich zu viel zahlen wollte – seit Neustem gibt es zusätzlich sogar noch 20 Cent Rabatt.
Mein „Coffee to stop“ Paket

Coffee to stop waste- Müll vermeiden

Als ich gestern daran gedacht habe, dass ich ich Kaffee einkaufen möchte, habe ich schon ganz unterbewusst die leeren Verpackungen vom letzten Mal eingepackt. Es war schon ganz normal. Die Verpackungen habe ich damit das vierte Mal genutzt.

Nachdem ich nach Hause gekommen bin, habe ich die frisch gemahlene Espressobohnen direkt in ein Einwegglas gefüllt. Und da ist mir einmal mehr in den Sinn gekommen, wie verschwenderisch diese ganze Verpackungskultur ist. Hätte ich ganz normal die Tüten in den Müll geschmissen, wären sie ganze 2 Stunden im Einsatz gewesen und dann völlig unversehrt im Müll gelandet.

Und wenn ich ehrlich bin, muss ich mal wieder mehr in mich gehen und wieder bewusster darauf achten, wo unnötiger Müll ganz einfach vermieden werden kann. Denn, wenn ich unseren Müll ansehe ist da einiges an Verpackung, die ich hätte vermeiden können.
Und Unternehmen, die einen auf so unkomplizierte Art motivieren, umweltbewusster zu handeln sollte es wirklich mehr geben.

Also lasst uns alle mal wieder mit offenen Augen einkaufen gehen und bewusst darauf achten, wo wir Müll vermeiden können.

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Ann ist Julis Schwester. Selbst begeistert von DIY, No Poo und nachhaltigem Reisen und Leben, bereichert sie seit November 2018 diesen Blog mit ihren kreativen Ideen.