• DIY: Schuregal selbst bauen

    In unserem Flur haben wir eine wunderschöne Ecke um die Flurgarderobe unterzubringen. Aber einen kaufen und hinstellen ist nichts fĂŒr uns. Denn nur wenn beim Selberbauen sind am Ende wirklich alle wĂŒnsche erfĂŒllt. Wir hatten auch rechts schnell die Grundidee: Im Baumarkt gibt es so Kisten, die wie Obstkisten aussehen, zu kaufen. Mit diesen Kisten bauen wir uns die FĂ€cher.
    Und weil es so Spaß gemacht hat und so einfach geht, möchte ich unsere Idee mit euch teilen und natĂŒrlich das Ergebnis aus nicht vorenthalten.

    Schritt 1: Vorbereitung

    Als Erstes haben wir fĂŒr das Schuhregal alles ausgemessen: Höhe, Breite, Tiefe. Außerdem haben wir uns ĂŒberlegt, wie viele FĂ€cher wir mindestens haben wollen, also einmal fleißig Schuhe zĂ€hlen. Es sollten sowohl kleine FĂ€cher fĂŒr zB Ballerinas oder meine Leguanos als auch große/hohe FĂ€cher fĂŒr die Winterschuhe dabei sein.

    FĂŒr die grĂ¶ĂŸeren FĂ€cher haben wir uns entschieden, noch einen Einlegeboden rein zu setzen. So können wir den vorhanden Platz besser nutzen.

    Die Farbgestaltung sollte man sich im Vorfeld auch schon ĂŒberlegen. Auch die fĂŒr die Ablage gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir haben uns einfach fĂŒr ein Brett als Abschluss entschieden, aber da das Regal um die Ecke geht, stand zB auch eine aufklappbare Ecke fĂŒr Taschen zwischenzeitlich zur Diskussion.
    Die Ablage sollte dann individuell noch aufgepimt werden. Dazu spÀter mehr.

    Schritt 2: Der Einkauf

    Im Baumarkt haben wir uns einzelne Kisten gekauft. Sicherlich könnte man die sich auch selbst bauen, aber die Arbeit haben wir uns gespart. Die Zusammenstellung seht ihr hier. In die großen FĂ€cher haben wir spĂ€ter noch ein Brett als Zwischenboden eingefĂŒgt.

    Unsere Wahl der SchuhfÀcher.

    Kleiner Tipp: Im Baumarkt haben wir die einzelnen Kisten zu einem Regal zusammen gebastelt. Als wir uns entschieden hatten, haben wir unsere Kreation auch fotografiert; so wussten wir auch noch Zuhause, was wir uns gedacht haben. Die oberen flachen FĂ€cher eigenen sich ĂŒbrigens auch super als Helm- und Schirmfach.

    Damit die FĂ€cher auch alle zusammen halten: Ab in die Schraubenabteilung.

    Dann ging es in die Farbabteilung. Wir haben uns fĂŒr blaue und gelbliche FĂ€cher entschieden. Da haben wir aber leider zweimal einkaufen mĂŒssen. ZunĂ€chst hatten wir uns fĂŒr eine halbdeckende Holzlasur entschieden, die aber mehr halb als deckend war. Nun ja, kleine Fehler passieren eben 🙂 Beim zweiten Versuch haben wir dann ein blau und ein hellgelb gefunden, was zu unseren Vorstellungen passte. Mit den ersten Farben werde ich irgendwann mal ein anderes Projekt verwirklichen – ich weiß auch schon welches.

    Außerdem haben wir noch Schleifpapier gekauft. Die Regale kann man sicher auch so verwenden, gerade, wenn man sie noch streicht. Aber einmal schön drĂŒber geschliffen, gefĂ€llt es uns einfach besser.

    Dann noch in die Holzabteilung. Wir haben uns fĂŒr zwei simple Birken?holzplatte entschieden Bei Bedarf kann man in jedem Baumarkt auch die Bretter direkt zuschneiden lassen. Und dann noch Acrylklarlack gekauft, um unsere Dekoidee fĂŒr die Platte anbringen zu können. Außerdem wurden nur zwei Platten fĂŒr die Zwischenböden gekauft.

    Schritt 3: FlohmÀrkte besuchen

    Wir waren uns sehr schnell einig, dass die Abdeckung mit alten Papier beklebt werden soll. Bei mehreren FlohmĂ€rktbesuchen haben wir dafĂŒr alte Geldscheine aus verschiedenen LĂ€ndern, eine alte Bravo, alte BriefumschlĂ€ge mit Briefmarken gefunden. Ein ReisefĂŒhrer von … aus dem Jahr ??? haben wir auch gefunden. DarĂŒber hinaus hat sich noch in altes Haushaltsheft meiner Oma (handschriftlich verfasst) und …. gefunden.

    Bild einfĂŒgen

    WĂ€hrend wir viele alte Karten gesehen haben, kam mir die Idee das Brett zunĂ€chst vollstĂ€ndig mit alten Noten zu bekleben  – als Grundierung sozusagen. Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung war fĂŒr mich dabei, geeignete Noten zu finden. Denn egal wo ich alte Noten gesehen habe, in meinem Kopf war immer der Gedanke: ohhh die Mozart-Streichquartette sind so schön. Wenn ich die Noten jetzt kaufe, dann will ich das Quartett irgendwann spielen und dann Ă€rgere ich mich, dass ich die Noten zerstört habe. Das ging einfach nicht. Aus meinem Dilemma hat mich dann ein sehr netter Mensch in Braunschweig (Achtung: Werbung wegen Namensnennung) im MusikgeschĂ€ft „Musikalien Bartels“  gerettet. Ich habe ihn gefragt, ob er alte, kaputte Noten hat und er hat mich sofort gefragt, ob ich die fĂŒr ein Kunstprojekt benötige. Die Formulierung hat mich schon sehr stolz gemacht und mein Ego ist auf das doppelte angeschwollen. Er hat dann tatsĂ€chlich einen großen Stapel kaputter Noten rausgeholt geholt und mir diese geschenkt. Ich war so glĂŒcklich und dankbar – deswegen muss ich jetzt einfach auch den Namen des GeschĂ€ftes euch mitteilen.

    Schritt 4: Das Regal gestalten

    Die einzelnen Kisten schleifen und gut abstauben. Danach kommt die Farbe drauf. Die Kisten nacheinander festschrauben und schon ist das Regal fertig

    Schritt 5: Die Platte

    Die Noten waren recht dick, deswegen habe ich sie auf beiden Seiten mit Acryllack bestrichen und die Holzplatte ebenso. Dann einfach die Noten nach Bedarf  schief auf die Platte kleben. Anfang wollte ich noch einzelne Teile zuschneiden, aber die BlĂ€tter einfach ganz und ĂŒberlappend darauf zu kleben, fand ich dann doch schöner. Falls man auf dem  Foto irgendwelche Marken sieht, dann ist das nicht gewollt, aber ich möchte euch nicht vorenthalten, euch vorsorglich vor eventueller nicht gewollter Werbung zu warnen.

    Langsam nehmen beide Platten Gestalt an
    Das erste Notenblatt soll auf die Platte

    Schritt 6: Alles zusammenfĂŒgen

    Nun wird noch die Platte an das Regal geschraubt und schon können die Schuhe eingerÀumt werden. Auch der Helm bekommt endlich ein schönes Fach.

    Bonusschritt: Kleiderstange hinzufĂŒgen

    Ein wenig GlĂŒck hatte ich schon mal wieder. Zu dem Zeitpunkt, als wir unseren Flur gestaltet haben, hat mein Freund noch in einem Betrieb gearbeitet, die auch eine Metallverarbeitung haben. Die haben uns eine Stange fĂŒr SpielplatzgerĂ€te noch genau fĂŒr die Ecke zugeschnitten und gebogen. Auch in die LĂŒcke zwischen Wohnzimmer und KĂŒche haben wir noch eine Stange angebracht – die ist allerdings eher fĂŒr das Training von Pullups gedacht 🙂 Aber ich wette man findet auch so eine Möglichkeit, sich ein Metallrohr biegen und schneiden zu lassen, die ist dann wahrscheinlich nur nicht so bequem.
    Auf die Stange fĂŒr die Garderobe haben wir direkt noch Haken draufgesteckt – die kann mich ganz einfach bestellen.

    So, fertig ist das Schuhregel oder eher die Garderobe. Im ĂŒbrigen finde ich die Kisten ganz toll und man kann sich ganz viele verschiedene Dinge damit bauen. Solltet ihr jetzt inspiriert wurden sein und auch was bauen, dann macht doch bitte ein Foto und verlinkt doch bitte meine liebe Schwester. Es wĂŒrde mich unglaublich freuen, neue Ideen zu sehen 🙂

  • DIY: Tragepuppe selber machen

    Gerade am Anfang sind Eltern oft unsicher beim Binden. Sie wollen nichts falsch machen und sich richtig vorbereiten.

    DafĂŒr eignen sich sogenannte „Tragepuppen“. Diese sind so schwer wie ein echtes Kind, haben weiche Arme und Beine und…. sind unglaublich teuer.

  • DIY Maske aus Tragetuchstoff

    Seit Donnerstag gilt in Sachsen-Anhalt Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV. So war meine BeschĂ€ftigung der letzten Tage, (zusĂ€tzlich zur Unterrichtsvorbereitung und zur Kinderbetreuung selbstverstĂ€ndlich…) Masken zu nĂ€hen. NatĂŒrlich habe ich mich ganz stilecht fĂŒr Tragetuchstoff entschieden.

  • DIY FeuchttĂŒcher

    Schon beim Großen habe ich die Inhaltsstoffe der FeuchttĂŒcher gecheckt (zwei Links beispielhaft zum Nachvollziehen: hier und hier) und festgestellt, diese Stoffe sollen nicht an Babys Popo. Damals habe ich mich dafĂŒr entschieden, mit Öl zu arbeiten. Das ist allerdings etwas mĂŒĂŸig, sich ein trockenes Tuch zu nehmen, Öl draufzukleckern und dann abzuwischen… Deswegen habe ich dieses Mal etwas recherchiert und mich gefragt, wie kann ich „ganz normale“ FeuchttĂŒcher eigentlich selber machen? Dabei kam ich zu dem Ergebnis: Das ist garnicht so schwer. Eigentlich braucht es nur 5 Zutaten:

  • Tragekette/ Stillkette selber herstellen

    Weil mein kleiner Sohn mittlerweile anfĂ€ngt mir wĂ€hrend des FĂŒtterns immer im Mund rumzuspielen oder zu kratzen und ich unterwegs ab und an Spielzeug ins Tragetuch gebe, was dann sofort wieder runterfĂ€llt, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Da ich jedoch nicht zwischen 20-40€ fĂŒr eine Trage- bzw. Stillkette ausgeben wollte, habe ich mir eine eigene Variante ĂŒberlegt – ganz einfach aber kreativ.

    Preis: Materialkosten ca. 2-7€ (je nachdem wie viele Perlen und ob noch extra verziert oder nicht) Ich habe alle Sachen aus einem Bastelladen, der gleich um die Ecke ist.

  • Upcycling: StĂŒhle selbst aufarbeiten

    Schritt 1: Finde ein paar alte StĂŒhle zum Upcyclen

    Als ich mit dem Studium im letzten Jahr endlich fertig war und angefangen habe zu arbeiten, bin ich mit meinem Freund in eine Dreiraumwohnung gezogen.

    Das Ding ist, wir hatten endlich eine schöne große gemeinsame Wohnung, aber kaum Möbel, die man in die Wohnung stellen konnte: Eine unbequeme Bettcouch, 2 Schreibtische, ein Ikea-Regal und einen neuen Kleiderschrank. Mehr Geld war auch nicht da. Durch ganz viel GlĂŒck hat sich unsere Wohnung dann doch mit dem ein oder anderen MöbelstĂŒck gefĂŒllt.: Ein Tisch, eine Couch, ein Couchtisch und eine 1,90m langes Doppelbett.

    Es fehlten nur noch StĂŒhle fĂŒr den Tisch. Und wie es der Zufall will, sind die uns quasi auch zugefallen

    Wir sind also am Wochenende nichtsahnend mit den Inline Skatern raus und haben nach ungefĂ€hrt 5 Minuten Fahrt plötzlich vier EchoholzstĂŒhle am Straßenrand gefunden. Nachdem uns die Besitzer versichert haben, dass wir die StĂŒhle auch aufsammeln dĂŒrfen, hatten wir plötzlich auch noch vier StĂŒhle. Allerdings sahen die schon sehr abgenutzt aus. Der Bezug war sehr staubig und hatte sicher schon den ein oder anderen Saft aufgesaugt. Die sind also nicht ganz ohne Grund der Entsorgung nur knapp entkommen…
    Aber hey, vier siffige StĂŒhle sind doch besser als keine, oder? Außerdem kann dieser Zustand ja sehr schnell geĂ€ndert werden.

    Unsere alten neuen StĂŒhle

    Schritt 2: Einkaufen und Familie/Freunde haben, die einem GerĂ€te zum Upcyclen der StĂŒhle ausleihen

    Wir hatten also unsere WochenendbeschĂ€ftigung gefunden: Die StĂŒhle mĂŒssen geschliffen und neu bezogen werden.

    Gesagt getan. So sind wir in die Stadt gefahren, haben uns neuen Schaumstoff fĂŒr die Polsterung und einen schönen Stoff zum Beziehen der Sitze gekauft. Außerdem haben wir uns Sandpapier zum Abschleifen (eine Schleifmaschine hatten wir glĂŒcklicherweise vor Ort zur VerfĂŒgung gehabt) und Öl fĂŒr die Holzpflege besorgt. Normalerweise nehmen wir fĂŒr Holz einfach nur Leinenöl oder fĂŒr Olivenholz Olivenöl. FĂŒr die StĂŒhle haben wir dann aber eine extra Ölmischung im Baumarkt gekauft. Eine reine Ölmischung reicht aber vollkommen aus. WachszusĂ€tze und was es noch alles an ZusĂ€tzen gibt sind meiner Meinung nach völlig ĂŒberflĂŒssig. Einen Tackern zum Antackern des Stoffes konnten wir uns auch noch ausleihen.

    Schritt 3: Schleifen, schleifen, schleifen & Co

    ZunĂ€chst haben wir die StĂŒhle auseinander geschraubt. Mein Freund hat angefangen die StĂŒhle zu schleifen. Insgesamt haben wir Sie drei mal geschliffen: Grob, feiner und noch feiner – damit sich die StĂŒhle auch ganz glatt anfĂŒhlen. Das Schleifen macht Spaß – zumindest die erste Stunde. Irgendwann wurden die Arme halb taub von der Vibration, aber in der Sonne arbeiten gleicht die Anstrengung wieder aus. Ich hab mich dran gemacht, die alten BezĂŒge zu entfernen und siehe da: unter der Schicht der BezĂŒge offenbarte sich sofort noch eine zweite, noch dreckigere Schicht. Als beide Schichten nach mĂŒhevoller Arbeit entfernt waren, wurde ĂŒber die neue Schaumstoffschicht also ein neuer Bezug angetackert. SpĂ€testens da habe ich mich in unsere neuen StĂŒhle verliebt.

    Schleifmaschine: Go!

    BezĂŒge: Weg!

    Schritt 4: StĂŒhle ölen und zusammenbauen

    Nachdem wir den Samstag und Sonntag mit Schleifen verbracht haben, war die Arbeit auch irgendwann erledigt und wir konnten die StĂŒhle ölen. Insgesamt haben wir zweimal geölt. Dann kamen die Sitze wieder drauf und seht selbst, das Ergebnis lĂ€sst sich sehen. Die meisten Dellen konnte weggeschliffen werden, ebenso Buntstiftbemalungen. Durch das Öl kommt außerdem die Maserung des Holzes wieder schön zu Geltung. Der selbst gewĂ€hlte Stoff macht aus den StĂŒhlen individuelle LieblingsstĂŒcke.

    Unsere aufgearbeiteten neuen StĂŒhle

    Schritt 5: Sich darĂŒber freuen, etwas geschafft zu haben

    Es war zwar einiges an Arbeit, aber es ist auch ein wundervolles GefĂŒhl zu sehen, was man geschafft hat und das man selbst etwas dafĂŒr gemacht hat.
    Und am Ende haben wir vielleicht ungefĂ€hr 30 € investiert und haben nun 4 wundervolle EchoholzstĂŒhle, die super in unsere Wohnung passen. Und noch schöner ist, dass die StĂŒhle eine zweite Chance bekommen haben, nicht entsorgt wurden sondern mit ein wenig Arbeit (hoffentlich) noch viele Jahre genutzt werden können. Es wĂ€re wirklich schade gewesen, wenn die im MĂŒll gelandet wĂ€ren.

  • DIY Deo (salicylatfrei)

    Dass Aluminium schĂ€dlich fĂŒr den Körper ist, und krebserregend wirken soll, weiß mittlerweile fast jeder. Aber auch ohne Aluminium haben viele Deos besorgniserregende Bestandteile: Mineralöle, Weichmacher und Konservierungsstoffe. Leber- und NierenschĂ€den können die Folge sein. Ganz zu schweigen von Deo-Sprays. Diese benötigen Treibgase wie Butan, Propan und Isobutan. Diese Bestandteile sind nicht nur bedenklich fĂŒr den Körper sondern auch fĂŒr die Umwelt.
    Aber schlecht riechen möchte niemand und das muss auch keiner, denn es gibt sehr gute Alternativen, die man ganz einfach selber machen kann – und hier findest du das Rezept fĂŒr dein DIY-Deo:

    Zutaten fĂŒr dein DIY-Deo

    2 TL Natron

    2 TL SpeisestÀrke

    1 TL Weizenkeimöl

    (wer Salicylate vertrĂ€gt, kann hier auch 5 Tropfen Ă€th. Öle verwenden)

    100 ml Wasser

    1 leerer Deo-Roller

    Herstellung DIY-Deo

    ZunĂ€chst erhitzt du das Wasser und fĂŒgst einen TL SpeisestĂ€rke hinzu. Diese Mischung kochst du unter RĂŒhren auf. Wenn eine leicht sirupartige Konsistenz erreicht ist, kannst du es bei einem TL belassen oder ggf. mehr SpeisestĂ€rke hinzugeben. Achte aber darauf, dass es nicht zu viel wird, dann lĂ€sst sich das Deo spĂ€ter nicht mehr ausrollen. Im Anschluss daran lĂ€sst das Ganze auf HandwĂ€rme abkĂŒhlen und rĂŒhrst dann das Natron unter. Dieses neutralisiert GerĂŒche und eignet sich somit perfekt fĂŒr dein DIY-Deo.

    Zum Abschluss fĂŒgst du noch das Öl hinzu und fĂŒllst das Deo in einen leeren Deo-Roller. Teste aber ganz genau, welche Öle du vertrĂ€gst, damit deine Achseln möglichst sanft gepflegt werden.

    Fertig ist dein eigenes DIY-Deo! Weitere DIY-Kosmetikrezepte findest du hier.

  • DIY: Eier fĂ€rben mit Naturmaterialien

    Es sind endlich Osterferien! 🙂
    Zeit fĂŒr uns nun die Eier fĂŒr den Ostersonntag zu fĂ€rben… Doch ab diesem Jahr kaufe ich nicht wie sonst vorher diese typischen Eier-Tabletten sondern fĂ€rbe mit Naturmaterialien. Eiertabletten enthalten im Übrigen nur fĂŒr Lebensmittel zugelassene Farbstoffe und sind somit nicht giftig o.Ă€. aber die kĂŒnstlichen Farben sind bekannt als Auslöser fĂŒr allergische Reaktionen also sollte jeder darĂŒber nachdenken, auf Naturmaterialien umzusteigen, denn allzu oft gelangen die Farben auch unter die Schale.

    Ich habe auf etlichen Seiten im Netz geschaut, welche Naturmaterialien ĂŒberhaupt passen und mit letztendlich fĂŒr drei FĂ€rbedurchgĂ€nge man ganz verschiedenen Materialien entschieden.
    Die Vorbereitung DurchfĂŒhrung war jedoch in allen drei FĂ€llen gleich.

    Vorbereitung und DurchfĂŒhrung

    1. ZunÀchst wird Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht.
    2. ZusÀtzlich gibt man einen Schuss Essig ins Wasser.
    3. Die Eier werden nun etwa 9-10 Minuten hart gekocht.
    4. Anschließend reibt man die Eier mit Essig ab, um den Stempel zu entfernen und die Farben lĂ€nger anhaften zu lassen.
    5. Parallel dazu bereitet man die einzelnen FarbglÀser vor.
    6. Dazu erhitzt man Wasser im Wasserkochen und kippt dieses auf die jeweiligen Naturmaterialien (außer die Beeren).
    7. Jetzt fĂŒgt man das Ei mit einem Esslöffel in die Mischung hinzu und lĂ€sst es so lange im Sud liegen bis der gewĂŒnschte FĂ€rbegrad erreicht ist.
    8. Nun holt man die Eier wieder heraus und lĂ€sst sie direkt auf einem KĂŒchenpapier trocknen. Die gefĂ€rbten Eier dĂŒrfen nicht abgespĂŒlt oder -gerieben werden, da sich sonst die Farbe wieder ablöst.
    9. Im nÀchsten Schritt können die Eier noch verziert werden. Dies ist aber nicht zwingend notwendig. Gefallen die Eier auch einfach nur gefÀrbt kann man das Verzieren gerne weglassen.
    10. Abschließend können die Eier noch mit Speiseöl abgerieben werden, um einen tollen Glanz zu erzeugen.

    1. FĂ€rbedurchgang mit Naturmaterialien

    FĂŒr den ersten FĂ€rbedurchgang mit Naturmaterialien entschied ich mich fĂŒr Materialien, die ich sowieso zu Hause hatte. Das waren zum einen Matcha-Tee (der schmeckt mit leider ĂŒberhaupt nicht und musste nun als Versuchsmaterial fĂŒr grĂŒnen Tee herhalten) und Holunderbeerensaftkonzentrat (den nehme ich immer mal, wenn ich Wasser mit Geschmack haben möchte) und zum anderen noch Kurkumapulver (von der Knolle hatte ich nach meinem letzten Rezept erst einmal die Nase voll, ich wollte nicht schon wieder komplett gelb sein) Wer mit der Knolle fĂ€rben mag, dem empfehle ich dringend Handschuhe!

    Nach etwa 2 Stunden in dem Sud erhielt ich folgende Ergebnisse:

    Matcha-Tee fĂ€rbt leider nur ganz zart grĂŒn und bekommt nach dem Trocknen sogar einen leichten Braunstich. Das gefĂ€llt mir nicht so gut. Dass grĂŒn kompliziert werden wĂŒrde, hatte ich allerdings vorher schon gelesen und mich aus den Erfahrungen anderer Blogger schon gar nicht mit Spinat oder Brennnessel beschĂ€ftigt. Im 3. Durchgang gibt es dann noch eine zweite Variante fĂŒr grĂŒn.

    Holunderbeersaftkonzentrat brachte ein sehr intensives Ergebnis. Ich erhielt ein sehr dunkles Lila, was schon fast ins Schwarz ging. HÀtte ich das Ei weniger lang drinnen gelassen, wÀre die Farbe sicherlich weniger dunkel geworden aber ich mag es so auch sehr gerne.

    Kurkumapulver war das letzte Naturmaterial im ersten Durchgang. Es fÀrbte wie erwartet gelb allerdings gar nicht so intensiv wie ich dachte. Die echte geriebene Wurzel hÀtte sicherlich noch einen krÀftigeren Farbton zur Folge gehabt. Aber auch hier gefÀllt mir die Farbe sehr gut.

    2. FĂ€rbedurchgang mit Beeren

    Beim zweiten FĂ€rbedurchgang am nĂ€chsten Tag entschied ich mich fĂŒr drei verschiedene Beerensorten, die auch alle unterschiedliche Ergebnisse brachten. So fiel die Wahl auf Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Da ich im MĂ€rz natĂŒrlich keine der Pflanzen im Garten habe, musste ich auf tiefgekĂŒhlte Bio-Beeren aus dem Supermarkt zurĂŒckgreifen. Allerdings werden diese nach dem FĂ€rben bitte nicht weggeschmissen sondern weiterverwertet.
    Ein tolles Rezept dafĂŒr, welches das Highlight bei eurem Osterbrunch oder -mittagessen wird, gibt es hier!

    Alle Beeren ließ ich in einer Schale auftauen und legte dann die gekochten Eier direkt in den angetauten Saft hinein.

    Nach nur 10 Minuten, holte ich das Ei schon aus den Heidelbeeren. Da war es schon tief lila. Eigentlich hÀtte ich einen blÀulicheren Ton erwartet aber lila ist auch OK, das hatte ich nun doppelt, was aber nicht so schlimm ist, denn das Lila im 1. Durchgang war wesentlich dunkler.

    Bei den beiden anderen Beeren musste ich lĂ€nger auf das Ergebnis warten, hier ließ ich auch wieder etwa 2 Stunden vergehen:

    Erdbeeren: Hier war ich lange wirklich skeptisch, ob die Eier die Farben wirklich annehmen und habe vor dem Rausnehmen noch einmal Erdbeerwasser ĂŒber das Ei gegossen und es auch so trocknen lassen. Das Ergebnis war ein zarter wirklich schöner Rotton, der auch beim spĂ€teren Putzen erhalten blieb. Ich bin begeistert!

    Himbeeren: Der Rotton der Himbeeren Ă€hnelt dem der Erdbeeren, er ist einen Hauch pinker, was man aber nur sieht, wenn man sie direkt nebeneinander legt. Alle drei Beeren haben eine Maserung, was daran liegt, dass ich die FrĂŒchte mit drin liegen ließ. Das war mir bewusst, wer keine Maserung mag, der muss das Obstwasser durch ein Sieb gewinnen und die Eier dann nur dort reinlegen.

    3. FĂ€rbedurchgang mit Naturmaterialien

    Um noch einmal andere Farbnuancen zu erzeugen und weil ich neugierig darauf war, welche Farben ich noch erhalten könnte, entschied ich mich noch zu einem dritten Durchgang mit drei anderen Naturmaterialien.

    Hier boten sich Kaffee (eh im Haus), Petersilie (bekomme ich nicht doch noch einen GrĂŒnton?) und Kamille (das hatte ich fĂŒr die Kosmetikherstellung vor lĂ€ngerer Zeit gekauft) an.

    Da diese Materialien auch nicht so intensiv fÀrbten, wartete ich wieder etwa 2 Stunden, um das Ergebnis zu bestaunen:

    Kaffee: Diesen dosierte ich relativ hoch und hier zeigte sich auch am schnellsten das Ergebnis – ein zarter Braunton, der mich an die „normalen“ braunen Eier erinnerte. Dadurch ich das Pulver in der Mischung ließ, war aber eine schöne Maserung zu erkennen, die aus den Eiern etwas besonderes machte.

    Petersilie: Obwohl die Mischung eindeutig grĂŒn war und die Eier auch die ganze Zeit direkt unten im GrĂŒnen lagen, war dieses Naturmaterial wohl der grĂ¶ĂŸte Flop. Wenn man will, konnte man vielleicht einen Hauch erkennen aber eigentlich blieb das Ei weiß. Im nĂ€chsten Jahr muss ich mich noch genauer erkundigen, wie ich vielleicht doch noch einen GrĂŒnton erzeugen kann, in diesem Jahr war das eher nichts.

    Kamille: Man erkennt im Vergleich zum Kaffee sicherlich den grĂ¶ĂŸten Unterschied. Das Ergebnis könnte man als cremefarben bis gelb bezeichen, etwas heller als mit Kaffee und etwas weniger gelb als mit Kurkuma. Insgesamt war der dritte Durchgang der mit den wenigsten Überraschungen und den natĂŒrlichsten Ergebnissen

    Fazit

    Alle Naturmaterialien hinterließen eine mehr oder weniger intensive Farbe. Konnte man lila ganz leicht erreichen so gestaltete es sich bei grĂŒn sehr schwierig und ich konnte nur einen zarten Farbton hinbekommen. Den Spaß am FĂ€rben hat es aber nur vergrĂ¶ĂŸert, da mein Kind sowieso noch extra bemalen bzw. sogar bestempeln wollte (Die Farben dafĂŒr hatten wir schon im Voraus von der Oma bekommen, vielleicht probiere ich da auch im nĂ€chsten Jahr ein DIY-Rezept aus…)

    Und auch wer die Eier nicht weiter gestalten mag, kommt auf seine Kosten, denn mit Öl berieben, erhĂ€lt man zart glĂ€nzende wunderschöne Ostereier – so kann das Suchen am Sonntag kommen!

    Du suchst noch eine Bastelidee, um deine Eier schön herzurichten? Dann schau doch mal hier vorbei.

  • DIY-Osternest aus Kokosnussschalen

    Das Osterfest steht kurz vor der TĂŒr. Somit ist es Zeit fĂŒr ein neues saisonal passendes DIY-Osternest. 🙂

    Da ich fĂŒr den letzten Artikel zum Shooten eine Kokosnuss gekauft habe und wir alles verwerten wollten, (Kokoswasser ist sehr lecker und gesund und auch das Kokosfleisch war seeehr lecker!) kam mir die Bastelidee fĂŒr ein DIY-Osternest in den Kopf.

    Materialien

    Kokosschalen

    alter Nagellack

    Schleifpapier

    Tape oder andere bunte Papierreste zum Gestalten der Außenseite

    Heu (ich hatte noch Holzwolle von meiner 2nd Liar-Bestellung ĂŒbrig)

    kleine Dekoelemente (Eier, Hasen, KĂŒken… was sowieso schon da ist)

    Gestaltung

    1. Zuerst wird die geteilte Kokosnuss gereinigt und getrocknet.

    2. Im nĂ€chsten Schritt kann man die Innenseite mit altem Nagellacke (den man, weil man weiß was alles drin ist, nicht mehr auf den NĂ€geln haben möchte ^^) bepinseln. Damit besteht die Möglichkeit, das DIY-Osternest ohne Heu nach Ostern als hĂŒbsche Schmuckschale zu verwenden. Am besten pinselt man in gut belĂŒfteten RĂ€umen und lĂ€sst die Kokosnuss dann nach dem Schritt 3 draußen trocknen.

    3. Den Nagellack lĂ€sst man kurz antrocknen, danach schleift man wĂ€hrend der Trockenzeit die Außenseiten ab. So sehen die Schalen besser aus und lassen sich auch gut gestalten.

    4. Im Anschluss daran, gestaltet man die Außenseite. Dazu eignet sich Tape, alte Papierschnipsel oder Serviettenreste. Ich habe an die Unterseite noch Kieselsteine geklebt, damit das DIY-Osternest von alleine steht.

    5. Im letzten Schritt mĂŒsst ihr das Kokosnest nur noch mit Heu und kleinen Dekoelementen befĂŒllen und fertig ist das DIY-Osternest.

  • DIY-Fensterputzmittel

    Vor einiger Zeit habe ich schon berichtet, dass ich wenn meine Putzmittel alle sind, nun anfangen werde, diese selber zu machen. Und da war sie – die erste leere Flasche. NatĂŒrlich habe ich sie aufgehoben und gesĂ€ubert und dann recherchiert, was ich nun fĂŒr Fensterputzmittel herstellen kann.

    Erstes Rezept fĂŒr Fensterputzmittel

    Das erste Rezept fand ich in einem meiner neuen Smartiular-BĂŒchern: „FĂŒnf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“ (Ich liebe dieses Buch!)


    Zutaten

    250 ml Wasser

    250 ml Spiritus

    2-3 TL Apfelessig (je nach Verschmutzungsgrad)

    1 ZerstÀuber

    Herstellung

    Alle Zutaten werden in eine SprĂŒhflasche gegeben und leicht durchgeschĂŒttelt. Fertig ist das selbstgemachte Fensterputzmittel.

    Zweites Rezept fĂŒr Fensterputzmittel

     Leider konnte ich im gesamten Supermarkt keinen Spiritus finden und so entschied ich mich fĂŒr die eigene Herstellung von Fensterputzmittel fĂŒr eine zweite Variante von bessergesundleben.de
     

    Zutaten

    3 EL Apfelessig

    Saft einer Zitrone

    Wasser

    1 ZerstÀuber

    Alle Zutaten habe ich in in einen Messbecher gegeben und gut vermischt. Danach habe ich sie mit Hilfe eines Trichters in die SprĂŒhflasche gegeben und fertig ist das Fensterputzmittel. Da es absolut biologisch und vertrĂ€glich ist, kann sogar mein Kleiner damit Fenster putzen, was ihm ĂŒbrigens sichtlich Spaß gemacht hat. Es funktioniert super, reinigt grĂŒndlich und die Scheiben sehen wieder streifenfrei sauber aus.