• Zuckerfreier Rhabarberkuchen mit Haferflockenstreuseln

    Diese Woche gibt es endlich mein lang versprochenes Rezept für einen leckeren Rhabarberkuchen, den ich für liebe Kaffeegäste gebacken habe. Wer noch keinen Rhabarber geerntet hat, sollte das nun auch nachholen. Ab dem 24. Juni sollte man ihn nicht mehr ernten, da der Anteil der Oxalsäure zu hoch und er somit ungesund wird.

    Zum ersten Mal habe ich ausprobiert, mit Kokosblütenzucker zu backen. Dieser wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen und gilt als wesentlich gesünder als Zucker. Tatsächlich hat er mit 35 einen niedrigeren glykämischen Index als raffinierter Zucker (68). Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und auch schneller wieder fällt. Heißhungerattacken bleiben so aus. Mit 390 Kalorien und über 90 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm besitzt Kokoszucker allerdings annähernd die gleichen Werte wie normaler Zucker. Wer also auf Kohlenhydrate verzichten möchte, kann auch eine andere Alternative wählen. Da ich um die Problematik des Kokosblütenzucker weiß, habe ich ihn nur in geringen Mengen (100 g im ganzen Kuchen) genutzt und die Süße um Stevia und einfache Obstsüße ergänzt. Mein Rhabarberkuchen wurde so komplett frei von raffiniertem Zucker, schmeckte aber trotzdem lecker süß und keiner meiner Gäste hat den Unterschied bemerkt.

    Zutaten

    für den Teig

    100 g weiche Butter

    30 g Kokosblütenzucker

    1 EL Stevia

    2 Eier

    100 g Dinkelmehl

    1 TL Backpulver

    für den Belag

    500 g Rhabarber

    Belag 2. Schritt

    3 Eier

    50 g Kokosblütenzucker

    2 Datteln

    500 g Quark

    2 Äpfel

    für die Streusel

    125 g Dinkelmehl

    75 g Haferflocken

    20 g Kokosblütenzucker

    2 EL Stevia

    125 g weiche Butter

    Zubereitung

    Zur Vorbereitung wird der Rhabarber geputzt, die Schale abgezogen und in etwa 3-5 cm lange Stücke geschnitten. Ich habe das direkt nach dem Ernten gemacht. Einen Teil des Rhabarbers habe ich eingefroren und die 500 g für den Kuchen in den Kühlschrank gestellt.

    Danach bereitet man auch schon vorab die Streusel vor. Dazu wird das Mehl in eine Schüssel gegeben und mit Haferflocken und Kokosblütenzucker bzw. Stevia vermischt. Die weiche Butter gibt man in Stücken zu und mit dem Mixer zerbröselt man die Streusel auf höchster Stufe. Dann verarbeitet man auf niedrigster Stufe alles zu Streuseln in der gewünschten Größe. Haben sie noch nicht die richtige Konsistenz, kann man auch noch etwas Mehl nachgeben. Auch dieser Teil wird in den Kühlschrank gestellt.

    Jetzt wird der Ofen auf 200 Grad vorgeheizt und eine Springform eingefettet.

    Für den Teig wird die Butter mit dem Kokosblütenzucker schaumig gerührt und die Eier einzeln untergemischt. Das Mehl wird genauso wie das Backpulver untergerührt. Im Anschluss daran füllt man den Teig in die vorbereitete Form und streicht ihn glatt. Nun wird der Rhabarber darauf verteilt und im vorgeheizten Ofen zunächst etwa 20 Minuten gebacken.

    Währenddessen schlägt man die Eier mit dem Kokosblütenzucker cremig und rührt den Quark unter. Den Apfel kann man nun zusammen mit den Datteln in einen Standmixer geben, zerkleinern lassen und anschließend unterrühren. Hat man keinen Standmixer, sollte man diese Zutaten ganz klein schneiden und unterrühren.

    Nach dem Vorbacken wird die Apfel-Quarkmasse auf den Kuchen gestrichen und die Streusel gleichmäßig darauf verteilt. Bei gleicher Temperatur sollte man den Kuchen nun noch etwa 30-35 Minuten fertig backen. Nach etwa 10 Minuten empfehle ich allerdings den Kuchen im Ofen abzudecken, damit er nicht zu dunkel wird.

    Guten Appetit!

  • Mascarpone-Joghurt mit Beeren

    Dieser Nachtisch ist nicht nur lecker und zuckerfrei, er sieht auch noch auf jedem festlich gedeckten Tisch super aus und bildet den krönenden Abschluss eines jeden Mittagsmenüs.

    Zutaten für ca. 4 Personen

    3 EL Mascarpone

    5 EL Naturjoghurt

    1/2 Becher Sahne

    1 TL frisch geriebene Vanilleschote

    1 EL Honig

    500 g Beeren

    Zubereitung des Mascarpone-Joghurts

    Dieser Nachtisch ist super schnell zubereitet. Zuerst werden alle Zutaten bis auf die Beeren in einer Schüssel mit einem Mixer verührt bis eine fluffige cremige Masse entstanden ist. Danach werden schichtweise die Beeren und der Mascarpone-Joghurt in ein kleines Glas gegeben und fertig ist die leckerste Nascherei, die ich kenne. Wer die Beeren noch nicht richtig auftauen lässt, erhält eine wunderbar erfrischende Creme. Der Nachtisch funktioniert auch prima mit anderen Obstsorten und lässt sich gut am Vormittag vorbereiten und dann im Kühlschrank lagern bis Besucher ihn mittags genießen können.
    Übrigens eignet sich zusätzlich etwas selbst gemachtes Knuspermüsli als Topping oder für den Glasboden. So schmeckt der Mascarpone-Joghurt noch etwas crunchy.

    Guten Appetit!

  • Was zum Knabbern: Süßkartoffelchips

    Ich kenne es noch aus Studentenzeiten – man ist irgendwo zu Gast und schon werden die Chipstüten hingestellt und Schokolade aufgetafelt. Ersteres hat mich noch nie beeindruckt. Ich mochte diese fettigen, überwürzten Kartoffelchips einfach noch nie. Glücklicherweise 😉

    Vor Kurzem brachte mein Mann dann zwei große Süßkartoffeln mit (Ja, ich weiß regional ist etwas anderes, es funktioniert sicherlich auch genauso gut mit Kartoffeln aber ich hatte nun einmal Süßkartoffeln da) und ich entschloss mich dazu, uns und angekündigten Gästen einmal selbst diese kleine Chips-Nascherei anzubieten.

    Zutaten

    1 große (Süß-)kartoffel

    Olivenöl

    Salz

    Kräuter

    Zubereitung

    Zuerst werden die (Süß-)kartoffeln mit Hilfe einer Reibe in feine Scheibchen gerieben und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech platziert. Die Scheiben sollten sich dabei nicht überlappen. Danach wird in einer kleinen Extratasse Olivenöl, etwas Salz und getrocknete Kräuter miteinander vermischt. Je nach Menge der Kartoffelchips gebe ich meist in eine halbe Tasse Olivenöl, etwa 1,5 TL Salz und 1 TL Kräuter, die Menge kann aber variieren. Diese Ölmischung wird nun gleichmäßig und großzügig auf den Scheibchen verteilt. Zum Abschluss müssen die Scheiben nur noch im vorgeheizten Backofen bei 180°C  Umluft ca. 20-30 Minuten backen. Dabei sollte man immer wieder kontrollieren, dass die Chips nicht zu schnell schwarz werden.

    Guten Appetit!

  • Dattelschneckchen

    Der Name der Plätzchen stammt von meinem Sohn, der unbedingt kleine Schneckenplätzchen haben wollte. Also schaute ich nach einem Rezept, das ich dann zucker- und weizenmehlfrei abgewandelt habe und so sind unsere kleinen Dattelschneckchen entstanden.

    Der Teig besteht aus 2 Teilen und muss über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

  • Honig-Vanille-Plätzchen

    Natürlich braucht man mit Kleinkindern auch ein einfaches Plätzchenrezept, bei dem man hübsche weihnachtliche Figuren und Formen herstellen kann. Selbstverständlich geht es auch trotzdem zuckerfrei! Mini war zumindest begeistert und hat gemampft, was das Zeug hält.  🙂

    Zutaten

    350 g Dinkelmehl

    150 g Honig direkt vom Imker

    50 g Butter

    2 Eier

    Zerriebene Bio-Vanilleschoten

    1 TL Backpulver

    Zubereitung

    Zuerst muss man die Butter weich werden lassen und mit dem genauso weichen Honig verrühren. Die anderen Zutaten werden dann mit der Masse verrührt und mit den Händen ordentlich geknetet. Es entsteht ein glatter etwas klebriger Teig. Darüber braucht man sich nicht zu wundern, denn nach 2 Stunden im Kühlschrank wird der Teig dann wunderbar formbar.

    Nach den 2 Stunden rollt man den Teig ganz flach aus und sticht die Formen nach Belieben aus. Diese werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech angeordnet und im vorgeheizten Backofen bei Umluft bei 150°C 6-8 Minuten gebacken.

    Guten Appetit!

    PS: Das Bild ist ein kleiner technischer Spaß aber so in etwa sieht es wohl in dem Kopf von meinem Kleinen aus, der es liebt zu den Plätzchen Geschichten zu erzählen.

  • Zuckerfreie Honig-Zimt-Kekse

    Es ist Keks- und Plätzchenzeit. Da es nun meinen kleinen Zwerg ziemlich langwierig mit einem Virusinfekt erwischt hat, konnten wir in der letzten Woche einige Rezepte ausprobieren. Das vorgestellte Rezept ist etwas Besonderes. Die Kekse sind recht dick und wirklich knusprig und winterlich lecker!

    Zutaten

    450 g Honig

    15 Tropfen Stevia

    200 g Dinkelgrieß

    100 g Butter

    2 Eier

    1 X geriebene Bio-Zitronenschale

    1 TL Zimt

    750 g Dinkelmehl

    150 g Roggenmehl

    100 g Emmermehl

    2 Päckchen Backpulver

    zuckerfreie Marmelade zum Verzieren

    (diese habe ich hier vorgestellt)

    Zubereitung

    Zuerst wird die Butter zusammen mit dem Honig und den Stevia-Tropfen sowie dem Dinkelgrieß unter Rühren erhitzt. Es soll eine glatte und cremige Masse hergestellt werden.

    Als nächstes werden die restlichen Zutaten bis auf die Marmelade in eine große Schüssel gegeben und verrührt. Die warme Masse gibt man dann nach dem Vermischen der Zutaten hinzu.

    Im Anschluss daran braucht man viel Geduld und Muskelkraft, um den Teig nun mit der Hand zu kneten und zu kneten… der Teig bleibt etwas krümelig und nicht so weich und geschmeidig wie man es vielleicht sonst von Plätzchenteig gewohnt ist.

    Jetzt wird der Teig Stück für Stück immer dick ausgerollt und ausgestochen. Man kann auch kleine Röllchen formen und dann einzelne Stückchen daraus schneiden und schön platt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Wer mag, kann die kleinen Plätzchen auch noch mit einem Klecks Marmelade verzieren. Wir haben einige Förmchen ausgestochen und einige kleine Taler mit Marmelade bestrichen.

    Die Plätzchen werden nun noch bei 180°C 5-7 Minuten abgebacken. Sie fluffen wunderbar auf, dürfen nicht zu dunkel werden sonst schmecken sie bitter. Nach dem Auskühlen darf man nach Herzenslust knuspern und probieren.

    Guten Appetit!