• Schleppst du noch oder trinkst du schon?

    Kooperation mit “The Local Water” – Filter teilgesponsert

    “Ih, Leitungswasser!” So war meine Einstellung zu dem nassen Gut noch vor einigen Jahren aber ein Glück lassen sich Einstellungen ändern.

    Ausgangspunkt

    Doch ich schwelge noch etwas in Erinnerungen. Als Kind, so hat es sich in mein Gedächtnis geprägt, haben wir immer lokales Wasser in Glasflaschen gekauft, mit Kohlensäure versteht sich. Ich weiß nicht mehr ganz genau, wann ich diese nicht mehr mochte, kann mich aber gut daran erinnern, wie ich als Studentin Sixpack für Sixpack an billigstem stillen Wasser in Plastikflaschen ins Studentenwohnheim geschleppt habe immer mit der Überzeugung, das sei besser als Leitungswasser. Was ich da wohl für Müll produziert habe?

  • Frische Ingwer-Kurkuma-Shots

    Es ist Erkältungszeit. Das musste ich in den letzten Wochen leider häufiger erfahren. Irgendwie ist in letzter Zeit auch immer meine Stimme mit dran und weg. Also beschloss ich, meinem Immunsystem einen ordentlichen Boost zu verpassen – mit frischen Ingwer-Kurkuma-Shots!

    Das erste Mittel meiner Wahl war also wieder Kurkuma. Genau wie bei der Golden Milk, gilt Kurkuma auch hier als Wundermittel gegen Entzündungen aller Art. Ergänzt werden die Shots durch die Hauptzutat Ingwer, der aufgrund seiner Schärfe und ähnlicher Eigenschaften wie Kurkuma effektiv gegen Erkältungen wirkt. Der dritte Hauptbestandteil ist Zitrone, von der wir schon als Kind wussten, dass sie ganz viele Vitamine enthält und unser Immunsystem stärkt.

    Zutaten

    (für eine Wochenration Ingwer-Kurkuma-Shots)

    100 g Ingwer

    50 g Kurkuma

    2 Zitronen

    1 EL Pflanzenöl

    1 TL schwarzer Pfeffer

    1 TL Zimt

    50 ml lauwarmes Wasser

    (optional 1 Chilischote für die ganz Mutigen)

    (optional etwas Orangensaft für die Süßen)

    Zubereitung des Ingwer-Kurkuma-Shots

    Zuerst schälst du die Ingwer- und Kurkumaknollen. Achtung Kurkuma färbt exrem! Ich habe gelesen, dass man Kurkuma auch ungeschält verwenden kann, das würde ich dann beim nächsten Mal auch probieren.
    Im Anschluss daran presst du die Zitrone aus und schneidest die Chilischote klein. Das Wasser im Wasserkochen kannst du nun kurz erwärmen. Alle Zutaten gibst du danach in einen Standmixer und lässt sie im Smoothie-Programm fein zerteilen. Schon kannst du die “Shots “genießen.”
    Wenn du keinen Standmixer hast, kannst du auch einen Pürierstab verwenden. Dann musst du die Zutaten nur ggf. noch filtern.

    Shots heißen sie übrigens, weil sie hochkonzentriert sind. Das bedeutet, 1-3 Schnapsgläser Ingwer-Kurkuma-Shots am Tag reichen. Wem der Geschmack dann trotzdem noch zu intensiv ist, der kann die Shots mit viel Saft oder Wasser verdünnen und dann ein Glas voll zu sich nehmen.

    Guten Appe… naja oder gute Besserung!

  • Golden Milk

    DAS Trendgetränk der letzten Wochen und ich musste es einfach ausprobieren. Gerade weil wir in diesem Jahr stark mit Erkältungs- und Virusinfekten zu kämpfen haben und der Frühling einfach nicht kommen mag, ist diese Golden Milk etwas zur Unterstützung des Immunsystems und zur Belebung von Körper und Geist.

    Doch was ist drin in der Golden Milk?

    Hauptbestandteil der Golden Milk ist Kurkuma. Diese Knolle gilt als wahres Wundermittel. Kurkuma stärkt das Immunsystem gegen Krankheitserreger, unterstützt das Gedächtnis und das Herz. Er wirkt entzündungshemmend und reinigt die Leber. Allerdings ist Kurkuma nicht wasserlöslich, weshalb es Öl zum Lösen der Inhaltsstoffe braucht. Pfeffer, insbesondere schwarzer Pfeffer, erhöht zudem die Resorbierbarkeit des in Kurkuma enthaltenem Curcumin. Nimmt man nun noch die genauso positiv wirkenden Eigenschaften von Ingwer dazu. Dieser ist reich an Vitamin C und enthält darüber hinaus Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor. Genauso wie die von Zimt – Zimt wirkt desinfizierend, krampflösend und durchblutungsfördernd. So erhält man ein Getränk, das eine wahre Wohltat für uns ist.

    Zutaten

    150 ml Wasser
    300 ml Milch (Pflanzen- oder Kuhmilch möglich)
    ein Stück Kurkuma und ggf. noch Kurkumapulver
    ein Stück Ingwer
    1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
    1/2 TL Zimt
    1 EL Weizenkeimöl (in den meisten Rezepten wird Kokosöl genutzt aber ich hatte ja schon Kokosmilch)
    eine Prise Muskatnuss
    1-2 EL Honig (je nachdem wie süß man es haben mag)

    Zubereitung der Golden Milk

    Zunächst gibst du das Wasser zusammen mit dem Kurkuma in einen kleinen Topf und erhitzt die Mischung so lange bis sie kocht. Danach fügst du den Ingwer und den Pfeffer hinzu und wartest unter Rühren so lange bis eine cremige Paste entstanden ist. Diese duftet schon unglaublich würzig. Wenn du nicht so einen intensiven Geschmack magst, nimm nun die Hälfte der Paste beiseite und stelle sie in den Kühlschrank. Diese kannst du für deine nächste Golden Milk nutzen.

    Im nächsten Schritt gibst du die Milch dazu und erhitzt alles zusammen noch einmal.

    Abschließend fügst du die restlichen Zutaten hinzu und lässt die Golden Milk noch etwa eine Minute köcheln bis sich alles zu einer schönen goldenen Flüssigkeit vermengt hat (Reis-Kokosmilch alleine färbt sich leider nicht golden, da braucht es dann etwas Mandel- oder Kuhmilch, letztere versuche ich allerdings gerade zu vermeiden.)

    Nach dem kurzen Abkühlen kannst du die Golden Milk mit einer Prise Zimt darauf servieren!

    Guten Appetit!

  • Chiasamen – das Superfood – mit Rezept

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    Chiasamen sind im Trend. Mit Begriffen wie Superfood oder Wundersamen werden sie beworben. Doch was ist dran an dem kleinen mexikanischen Pseudogetreide?

    Hintergründe

    Erst seit 2013 dürfen Chiasamen nach Deutschland importiert werden. Bekannt ist die Pflanze allerdings schon seit Jahrtausenden. Sie kommt ursprünglich aus Mexiko und gehört zur Gattung der Salbei “Salvia hispanica”. Übersetzt steht der Begriff „Chia“ für das Wort „Kraft“. Die Azteken und Mayas verwendeten Chiasamen vermutlich schon als wichtige kräftigende Nahrungsquelle, bis sie genau wie beide Kulturen in Vergessenheit geriet. Zur Ernährung wurden die Samen ganz verwendet oder gemahlen, der Samenschleim und das Öl genutzt. Gängig war es, die Samen zu rösten und zu einem Mehl zu mahlen, vergleichbar mit der Verarbeitung von Mais, mit dem Chia auch zusammen verarbeitet wurde.  Nach 1600 wurde Chiasamen praktisch wiederentdeckt und die Beliebtheit eines aus den ganzen Samen gewonnenen Erfrischungsgetränkes nahm zu. Auf dem Höhepunkt seiner Verbreitung im 18. und 19. Jahrhundert wurde es wieder in ganz Mexiko angeboten. Es kam erst 1997 durch einen 52-jährigen Mann, der einen 100-Meilen-Lauf in den USA gewann, wieder ins Bewusstsein der Menschen und konnte so seinen internationalen Siegeszug starten.

    Inhaltsstoffe der Chiasamen

    Doch warum ist Chia so beliebt? Die wesentlichen  drei Inhaltsstoffe sind Proteine, zu großen Anteilen Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte Linolensäuren. Diese kann der Körper beispielsweise in Omega-3-Fettsäuren umwandeln, die sonst nur aus Fisch gewonnen werden können. Zudem sind die Vitamine A, Niacin, Thiamin, Riboflavin und Folsäure enthalten. Außerdem sind die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor, Kalium, Zink und Kupfer sowie Antioxidantien zu finden. Genauso wie Leinsamen oder Flohsamen quellen Chiasamen im Magen auf und sind dadurch nachhaltig sättigend. Ein wahres Superfood also oder?

    Kritik an Chiasamen

    Bei Chiasamen handelt es sich um Importware. Leinsamen erfüllen ähnliche Anforderungen, quellen genauso auf und sättigen, für den Transport werden jedoch viel weniger Ressourcen verbraucht. Der größte Vorteil und Unterschied von Chia Samen gegenüber Leinsamen ist allerdings, dass Leinsamen gemahlen werden müssen, damit unser Körper die guten Nährstoffe verwerten kann. Chia Samen hingegen müssen nicht gemahlen werden. Auch sind Chia Samen reicher an Antioxidantien als Leinsamen und enthalten mehr Omega-3-Fettsäuren. Nun muss also jeder selbst entscheiden, ob er das eine oder das andere Superfood bevorzugt. (Ja auch Leinsamen bezeichne ich als Superfood auch wenn das vielleicht nicht so populär scheint!)

    Chiasamen – Superfood – ja oder nein?

    Was erwartet man von einem Superfood? Sollen es einzelne, supergesunde Lebensmittel sein, die alle anderen ersetzen? Nein, die gibt es nicht. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung gehört noch immer dazu. Superfoods, davon gibt es mittlerweile viele, wie beispielsweise ein Blick hierauf zeigt. Sie können durch ihre positiven Eigenschaften auf jeden Fall unterstützend wirken, beim Abnehmen helfen oder Defizite im Mineralien- und Vitaminhaushalt ausgleichen. Und betrachtet man die Inhaltsstoffe von Chia, sind so viele positive darin, dass es Sinn macht, diese Samen zu sich zu nehmen. Schaut aber immer genau, was der Körper gerade braucht, ist es beispielsweise Vitamin C, braucht ihr keinen Chia-Samen sondern Hagebutte und so weiter.

    Hagebutte enthält viel Vitamin C

    Schaut doch zum Beispiel mal diese Kategorie an Superfoods der Shop-Apotheke durch.

    Verwendung von Chiasamen

    Natürlich lässt sich Chia als eine Art Nahrungsergänzungsmittel ganz pur einnehmen. So ist es beispielsweise üblich, einfach einen Esslöffel früh mit ins Müsli (Wie wäre es beispielsweise mit Knuspermüsli?), den Smoothie, Joghurt oder den Brotaufstrich zu mischen und die Chiasamen so direkt zu essen. Es gibt jedoch noch viel mehr Möglichkeiten der Zubereitung. So kann man unter anderem Smoothies, Desserts, Brot, Salate und Suppen mit Chia Samen zubereiten und verfeinern.  Genauso bilden Chiasamen aufgegossen mit Wasser oder Milch (auch vegane Milch) ein sättigendes Gel, das sich bei Backrezepten statt Eiern verwenden lässt. Klasse oder?

    Zu kaufen gibt es Chiasamen beispielsweise hier:

    Bio-Chiasamen

    Chiasamen-Rezept: Infused Water

    Nun habt ihr so viel über Chiasamen gelesen, dass ihr sicherlich sofort anfangen wollt, das Superfood zu testen. Dann habe ich hier ein leckeres Rezept für den Einstieg für euch:

    Zutaten

    2 EL Chiasamen

    1,3 l Wasser

    1 Zitrone

    einige Scheiben Ingwer

    ggf. 1 EL Honig zum Süßen

    oder

    geschnittenes Obst, je nach Geschmack

    Zubereitung

    Zuerst werden die Chiasamen eine halbe bis eine Stunde lang in 300 ml Wasser eingeweicht, damit die Samen aufquellen können. Damit dein Infused Water frisch bleibt, solltest du die Mischung zum Quellen im Kühlschrank lagern. In der Zwischenzeit kannst du die Zitrone pressen oder das Obst und den Ingwer schneiden. Nach der erforderlichen Quellzeit, verdünnst du nun die Mischung mit dem restlichen Wasser und fügst die gerade geschnittenen Zutaten hinzu. Deiner Kreativität sind bei der Kombination der Obstsorten keine Grenzen gesetzt. Mit Zitrone und Ingwer wird der Stoffwechsel noch zusätzlich angekurbelt.

    Dein Infused Water schmeckt lecker, erfrischt und sättigt langanhaltend. Lecker!

    Guten Appetit!

  • Nachhaltig Kaffee trinken

    Ich gebe zu, eine der wenigen “Laster”, die mich noch begleiten ist der Kaffee. Früh am Morgen eine Tasse zum Wachwerden, auf Arbeit, um einen kleinen Plausch mit Kollegen zu halten, am Nachmittag zu einem Keks oder am Abend, um länger wach zu bleiben. Ich mag den schwarzen Koffeein-Saft einfach. Das klingt jetzt dramatischer als es ist. Ich trinke nicht jeden Tag so viel Kaffee, es gibt sogar Tage, an denen ich überhaupt keinen trinke aber seit ich Jugendliche bin, gehört dieses Getränk für mich ab und an einfach dazu. Grund genug, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie und unter welchen Bedingungen der Kaffee hergestellt wird und welche nachhaltigen und ressourcenschonenden Varianten es gibt.

    Blätter einer Kaffeeplanze

    Kaffee – ja aber bitteschön fair!

    Seit einigen Jahren schon, trinke ich nur noch Fair Trade-Kaffee. Auslöser dafür war eine der vielen Dokus, die ich im Zusammenhang mit Kinderarbeit für (Schokolade und) Kaffee gesehen habe. Ein Beispiel davon verlinke ich euch hier, schaut aber bei den auf Youtube empfohlenen Videos weiter. Es ist wirklich erschreckend! Fair Trade-Kaffee sollte für jeden ein Muss sein!

    Nachteile konventionellen Kaffeeanbaus sind:

    • Kinderarbeit
    • Kaffeebauern erhalten viel zu wenig Lohn
    • Pestizide im Anbau der Pflanzen
    • Raubbau/ Zerstörung der Nutzflächen
    • Profitgier einzelner Unternehmen

    Fairtrade oder Fair Trade?

    Bisher habe ich immer das Wort Fair Trade verwendet, weil ich allgemein von Kaffee aus hinreichend fairem Handel gesprochen habe. Diese Fair Trade-Produkte tragen meist verschiedene Siegel, beispielsweise das Fairtrade-Siegel. Dieses ist ein eingetragenes Markenzeichen und kennzeichnet Kaffee, der ganz besondere Kriterien erfüllen muss. Kaffee mit dem “Fairtrade-Siegel” muss soziale, ökologische und ökonomische Kriterien erfüllen. Erkennungszeichen ist dieses Siegel:

    Fairtrade-Siegel

    Vorteile von Fairtrade-Kaffee sind:

    • keine Kinderarbeit
    • Bezahlung eines Fairtrade-Mindestpreises und einer Prämie
    • Verbot gefährlicher Pestizide
    • umweltschonender Anbau
    • transparenter Waren- und Geldfluss

    Zum Weiterlesen

    In den allermeisten Fällen achte ich auf das gerade vorgestellte Siegel. Es gibt natürlich noch weitere Fair Trade-Siegel. Naturland Fair und GEPA gehen beispielsweise oft noch über das Fairtrade-Siegel hinaus. UTZ und Rainforest Alliance dagegen sind in meinen Augen dagegen eher keine vertrauenswürdigen Siegel. Genauer nachlesen könnt ihr die Gründe dafür hier.

    Nun weiß ich, worauf ich beim Kaffee achten soll und was ist mit der Maschine?

    Auch hier kann man verschwenderisch oder auch nachhaltig und ressourcenschonend Kaffee trinken.

    Wenn viele Gäste da sind, koche ich ganz “normal” in der Kaffeemaschine. Allerdings bin ich gerade dabei auf wiederverwendbare Filter umzustellen. Der Kaffee selbst wird gesammelt und entweder zum Haarewaschen oder als Dünger für die Pflanzen verwendet. Damit ist der erzeugt Müll gleich 0. Einzig die verbrauchte Energie könnte man durch den Einsatz von beispielsweise Instandkaffeekochern verringern aber das schmeckt mir einfach nicht, so dass ich den doch sehr geringen Energieverbrauch in Kauf nehme.

    In der Familie trinke ich alleine, also brauche ich zusätzlich noch eine Ein-Tassen-Lösung. Nehmen wir also die verschiedenen Varianten unter die Lupe:

    Kapsel-Maschinen:

    Ein No-Go für mich. Eine durchschnittliche Kapsel besteht aus zwei bis drei Gramm Verpackung und sechs bis sieben Gramm Kaffee. 20.600 Tonnen Kapselmüll wurden so im letzten Jahr erzeugt. Ein kleiner Tipp für die, die schon eine der Maschine bei sich stehen haben, es gibt wiederbefüllbare Kapseln, die zumindest etwas den Müll verringern:

    Nespresso

    Dolce Gusto

    Pad-Maschine:

    Diese habe ich vor Jahren einmal geschenkt bekommen. Sie ist schnell, erzeugt weniger Müll und ist energiesparender als die Kapsel-Maschine. Lange habe ich sie ohne schlechtes Gewissen benutzt, dank wiederbefüllbarer Pads, ist der Müllverbrauch auch da gegen 0 gesunken.

    Was sieht besser aus? Padmaschine oder Kaffeebereiter?

    Aber wenn ich ehrlich bin, der Geschmack unterscheidet sich schon deutlich vom Filterkaffee. Also muss es doch noch eine andere Lösung geben. Diese habe ich vor Kurzem gefunden:

    Kaffeebereiter:

    Genauer gesagt, durfte ich aktuell den Kaffeebereiter im Industriestil von Leanback Industries testen. Das Gerät wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt.

    Tobias Luksch, Maschinenbautechniker und Michael Schiekofer, BWL-Student sind die Gründer von Leanback Industries. Beide entwickeln regelmäßig Ideen, Prototypen und schließlich fertige Artikel. Die Produkte sind echte Liebhaberstücke, meist handgefertigt aus Metall und Holz. Dabei überzeugt das Design durch Minimalismus, Eleganz und die Auswahl hochwertiger Materialien.

    Der Kaffeebereiter ist eines dieser Stücke. Er ist handmade, es wurden ausschließlich nachhaltige Materialien verwendet und das Stück ist ein echter Hingucker. Schon als ich ihn das erste Mal in den Händen hielt, fiel mir auf wie robust der Kaffeebereiter ist.

    Er ist folgendermaßen aufgebaut: Auf einer Holzplatte aus Nussbaum-Holz, ist ein Kupferrohr befestigt. An diesem ist ein Glastrichter aus Borosilikatglas, der sowohl hitzebeständig als auch spülmaschinengeeignet ist. Da dieses ursprünglich aus dem Laborbedarf stammt ist es etwas bruchsicherer als herkömmliches Glas. Möchte man nun Kaffee trinken, muss man mit einem Wasserkocher die erforderliche Menge Wasser kochen, dieses über den Kaffee im Filter im Trichter gießen und dann kurz abwarten bis der Kaffee durchgelaufen ist. Schon kann man diesen genießen – einen klassischen Filterkaffee für eine oder zwei Personen.

    Zu kaufen gibt es den Kaffeebereiter hier.

  • Zuckerfreie Limetten-Himbeer-Limonade

    Bei den heißen Temperaturen draußen, braucht man unbedingt eine Erfrischung! Deswegen gibt es hier mein ultimatives Limonaden-Rezept und das ganz ohne extra Zucker (also Fruchtzucker und ein wenig Zuckerersatz ist natürlich drin 😉 )

    Zutaten:

    • 3 Limetten
    • 2 Hände voll Himbeeren
    • 2-3 EL Sucralose (ich nehme immer die hier)
    • 1 l Sprudelwasser
    • optional noch Minze und Eis
    • Arbeitsmittel: Zitronenpresse, Karaffe, Quirl

    Zubereitung:

    Als erstes presst man die Limetten aus. Die Flüssigkeit wird in eine hohe Karaffe gefüllt und die Sucralose kommt dazu. Danach fügt man die Himbeeren hinzu und zerstößt die entstandene Masse mit einem Quirl. Die Inhaltsstoffe können sich so schön vermengen, am besten lässt man sie jetzt einige Minuten ziehen. Zum Schluss noch das Sprudelwasser und ggf. Eis und Minze hinzufügen und fertig ist die tolle Limonade!

    Guten Appetit!

  • Frisch. Lecker. Smoothie.

    Seit ich dieses tolle Getränk entdeckt habe und mir einen genialen Standmixer zugelegt habe, frühstücke ich wieder. Zudem nehmen so meine beiden Männer auch wieder ganz viel Obst zu sich.

    Normalerweise halte ich mich auch beim Smoothies machen auch grob an Rezepte. Ich kann dafür dieses Buch empfehlen:

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    Allerdings gibt es auch immer mal verlängerte Wochenenden, wo einfach alles weg muss, so z.B. heute – Ostern steht vor der Tür und das ganze Obst (was eh schon ganz schön weit war) sollte nicht umkommen. Kurzum habe ich beschlossen, dass wir zum Kaffeetrinken einen Smoothie machen. Das ergibt den perfekten Fitnessmoment. 😉

    Was ihr dafür braucht:

    – Obst und Gemüse (Achtung: Nicht alle Gemüsesorten eigenen sich zum Rohverzehr) – bei mir gab es heute:

    • Orange und Mandarinen
    • Birne
    • Banane
    • Melone
    • Kiwi
    • Salat
    • Gurke

    Achtet bei der Auswahl darauf, dass auch einige süße Sorten dabei sind, damit der Smoothie insgesamt schön süß wird – nur so trinken ihn meine Männer ^^

    • ein Messer
    • ein Schneidbrett
    • Öl (z.B. Leinöl)
    • 200-400 ml Wasser

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    Zubereitung:

    • Obst und Gemüse grob vorschneiden und ggf. schälen (nur die harte Schale, bei Gurke, Birne und Co. kann die Schale je nach Stärke des Mixers dran bleiben)
    • in den Mixer geben (die schweren Sachen unten, die leichten oben) – funktioniert auch mit Handmixer, da dauert der Vorgang nur länger und ist unter Umständen nicht ganz so fein
    • Wasser und Öl dazu geben
    • Mixen (ich musste 2X mixen, da es für den 1. Durchgang zu viel Obst war) – fertig *mmmh lecker*

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    Auch wenn er diesmal nicht die perfekte Farbe hatte, so waren alle begeistert, die Gläser wurden bis auf den letzten Tropfen geleert und das Obst somit gut verbraucht.