• Meal Prep – 5 Ideen, schnell und einfach vorbereitet

    Brotbüchse gesponsert von ecoGecko

    Welcher arbeitende Mensch kennt es nicht, schnell zum nächsten Imbiss, ein Brötchen kaufen, noch ein Stück Schokolade vom Bürotisch und den Geburtstagskuchen der lieben Kollegin muss man auch noch probieren. Natürlich nur eine AUSNAHME…? In meinem Kollegium ist das leider anders. Irgendwer hat IMMER Geburtstag, Süßigkeiten liegen auch IMMER bereit und der Stresspegel ist ganz schön hoch… zwar habe ich gerade Elternzeit aber ich weiß genau, dass ich wieder in Versuchung kommen werde, sobald diese vorbei ist. Aber ich esse ja mittlerweile zuckerfrei und möchte einfach nicht mehr “rumnaschen”. Und da es vermutlich dem einen oder anderen genauso geht, stelle ich euch heute meine beste Maßnahme dagegen vor – MEAL PREP!

  • Zuckerfreier Rhabarberkuchen mit Haferflockenstreuseln

    Diese Woche gibt es endlich mein lang versprochenes Rezept für einen leckeren Rhabarberkuchen, den ich für liebe Kaffeegäste gebacken habe. Wer noch keinen Rhabarber geerntet hat, sollte das nun auch nachholen. Ab dem 24. Juni sollte man ihn nicht mehr ernten, da der Anteil der Oxalsäure zu hoch und er somit ungesund wird.

    Zum ersten Mal habe ich ausprobiert, mit Kokosblütenzucker zu backen. Dieser wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen und gilt als wesentlich gesünder als Zucker. Tatsächlich hat er mit 35 einen niedrigeren glykämischen Index als raffinierter Zucker (68). Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und auch schneller wieder fällt. Heißhungerattacken bleiben so aus. Mit 390 Kalorien und über 90 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm besitzt Kokoszucker allerdings annähernd die gleichen Werte wie normaler Zucker. Wer also auf Kohlenhydrate verzichten möchte, kann auch eine andere Alternative wählen. Da ich um die Problematik des Kokosblütenzucker weiß, habe ich ihn nur in geringen Mengen (100 g im ganzen Kuchen) genutzt und die Süße um Stevia und einfache Obstsüße ergänzt. Mein Rhabarberkuchen wurde so komplett frei von raffiniertem Zucker, schmeckte aber trotzdem lecker süß und keiner meiner Gäste hat den Unterschied bemerkt.

    Zutaten

    für den Teig

    100 g weiche Butter

    30 g Kokosblütenzucker

    1 EL Stevia

    2 Eier

    100 g Dinkelmehl

    1 TL Backpulver

    für den Belag

    500 g Rhabarber

    Belag 2. Schritt

    3 Eier

    50 g Kokosblütenzucker

    2 Datteln

    500 g Quark

    2 Äpfel

    für die Streusel

    125 g Dinkelmehl

    75 g Haferflocken

    20 g Kokosblütenzucker

    2 EL Stevia

    125 g weiche Butter

    Zubereitung

    Zur Vorbereitung wird der Rhabarber geputzt, die Schale abgezogen und in etwa 3-5 cm lange Stücke geschnitten. Ich habe das direkt nach dem Ernten gemacht. Einen Teil des Rhabarbers habe ich eingefroren und die 500 g für den Kuchen in den Kühlschrank gestellt.

    Danach bereitet man auch schon vorab die Streusel vor. Dazu wird das Mehl in eine Schüssel gegeben und mit Haferflocken und Kokosblütenzucker bzw. Stevia vermischt. Die weiche Butter gibt man in Stücken zu und mit dem Mixer zerbröselt man die Streusel auf höchster Stufe. Dann verarbeitet man auf niedrigster Stufe alles zu Streuseln in der gewünschten Größe. Haben sie noch nicht die richtige Konsistenz, kann man auch noch etwas Mehl nachgeben. Auch dieser Teil wird in den Kühlschrank gestellt.

    Jetzt wird der Ofen auf 200 Grad vorgeheizt und eine Springform eingefettet.

    Für den Teig wird die Butter mit dem Kokosblütenzucker schaumig gerührt und die Eier einzeln untergemischt. Das Mehl wird genauso wie das Backpulver untergerührt. Im Anschluss daran füllt man den Teig in die vorbereitete Form und streicht ihn glatt. Nun wird der Rhabarber darauf verteilt und im vorgeheizten Ofen zunächst etwa 20 Minuten gebacken.

    Währenddessen schlägt man die Eier mit dem Kokosblütenzucker cremig und rührt den Quark unter. Den Apfel kann man nun zusammen mit den Datteln in einen Standmixer geben, zerkleinern lassen und anschließend unterrühren. Hat man keinen Standmixer, sollte man diese Zutaten ganz klein schneiden und unterrühren.

    Nach dem Vorbacken wird die Apfel-Quarkmasse auf den Kuchen gestrichen und die Streusel gleichmäßig darauf verteilt. Bei gleicher Temperatur sollte man den Kuchen nun noch etwa 30-35 Minuten fertig backen. Nach etwa 10 Minuten empfehle ich allerdings den Kuchen im Ofen abzudecken, damit er nicht zu dunkel wird.

    Guten Appetit!

  • Eiersalat – Brotaufstrich

    Bei wem haben sich über Ostern auch die Eier vermehrt?

    Diesen Eiersalat – Brotaufstrich stelle ich immer her, wenn ich, wie jetzt gerade nach Ostern, viel zu viele hart gekochte Eier übrig habe. Man kann ihn pur als Salat im Schälchen essen oder eben als Brotaufstrich auf leckeres Knusperbrot streichen. Die Zubereitung dauert gerade einmal 10-15 Minuten und ist super einfach.

    Zutaten für den Eier – Salat – Brotaufstrich (eine große Schale voll)

    4 Eier

    100 g Frischkäse

    100 g Naturjoghurt

    1 TL Senf

    3 TL Petersilie

    Salz und Pfeffer

    Zubereitung

    Wenn nicht schon längst geschehen musst du erst einmal die Eier hart kochen (8-10 Minuten). Diese schälst und schneidest du dann in kleine Würfel. Achte darauf, dass sie wirklich nicht zu groß sind, sonst fallen sie wieder vom Brot herunter.

    Anschließend gibst du den Frischkäse, den Naturjoghurt, die Petersilie und den Senf zum Aufstrich hinzu und vermischst alles mit einem Löffel oder einer Gabel.

    Abschließend musst du den Eiersalat – Brotaufstrich nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Guten Appetit!

  • Knuspermüsli selber machen

    Dieses Knuspermüsli liebt mein Dreijähriger unheimlich. Im Wesentlichen richte ich mich dabei nach dem Rezept auf Smarticular in leicht abgewandelter Form. Meine liebste Schwester hat mich aber erst auf diese Idee gebracht. 🙂

    Zutaten

    300 g Haferflocken

    200 g Vierkornflocken

    2EL Leinsamen

    2 EL Sesam

    6-8 EL Öl

    viel Honig (6-8 EL)

    Zubereitung

    Alle Zutaten werden auf einmal in eine kalte Pfanne gegeben. Danach werden sie hoch erhitzt und angeröstet bis die Körner eine bräunliche Farbe annehmen und der Honig karamellisiert ist. Die heiße Masse wird dann in eine feuerfeste Form umgefüllt und gelegentlich umgerührt.

    Für das Frühstück gebe ich entweder etwas Fruchtmark oder Milch oder Naturjoghurt und Obst bzw. Trockenfrüchte hinzu. Da man alle Zutaten am Wochenende schon komplett für die ganze Woche vorbereiten kann, ist dies eine der schnellsten Frühstücksvarianten überhaupt.

  • Porridge

    Schneller warmer Porridge

    Ich liebe Porridge <3

    Ein tolles warmes Frühstück für alle Tage. Frisch zubereitet gibt es Energie für den ganzen Tag, is(s)t gut für Magen und Darm und dazu noch richtig lecker.

    Zutaten

    Haferflocken (3-4 EL)

    Milch (3fache Menge der Haferflocken) – geht auch mit Wasser, veganer Milch oder Saft

    Obst oder Fruchmark (z.B. Apfel oder Mangemark)

    Zubereitung des Porridge

    Zuerst gibst du die Milch in einen Topf und kochst sie zusammen mit den Haferflocken auf. Dann lässt du die Masse auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten leicht köcheln. (Nebenbei kannst du ja schon deine Sachen für die Arbeit packen, vergiss nur nicht ab- und an umzurühren.) Anschließend gibst du je nach Zeit noch das Obst oder das Fruchmark dazu. (Bitte nur MARK verwenden – Mus ist meistens voller Zucker) und fertig ist der super schnelle und gesunde warme Porridge. 

    PS: Weitere Frühstücksrezepte gibt es hier.

  • Schoko-Mandel-Honig-Aufstrich

    Ich war einst, bevor ich mich mit Fair Trade und gesunder Ernährung beschäftigt habe (solltest du auch 😉), Nutella-Junkie. Seit Monaten jedoch habe ich diesen Aufstrich nicht mehr gegessen. Nun habe ich, nachdem mir mein Mann Mandelmus geschenkt hat und ich das als einfachen Aufstrich so gar nicht mochte, ein ultimatives Schoko-Aufstrich-Rezept entdeckt. Und noch dazu ist der Aufstrich in etwa fünf Minuten angemixt.

  • Frisches Knusperbrot ohne Zucker und Weizen

    Es gibt einen Moment, an dem ist ein Brot perfekt. Und damit meine ich nicht die Backzeit. Die ist hier immer gleich. Wir haben einen Brotbackautomaten. Ich meine einen Zeitpunkt. Es gibt einen, da ist das Brot zum Abendbrot genau richtig, es ist schon so kalt, so dass man sich nicht die Finger verbrennt aber noch ein bisschen warm, so dass man merkt, es ist ganz frisch gebacken und die Rinde lässt sich toll knuspern…
    Hunger bekommen?
    Dann gibt es hier mein Lieblingsbackrezept ohne Weizen und ohne Zucker für den Brotbackautomaten:

    Zutaten für ~750 g Brot:

    • 350 ml lauwarmes Wasser
    • Hefe (am besten ein halbes Stückchen Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe)
    • ein Schuss Olivenöl oder geschmolzene Butter (mach ich in der Mikrowelle)
    • 520g Dinkelmehl
    • 130g Roggenmehl
    • max. 1 TL Brotgewürz
    • Salz (1-2 TL)
    • (einige Tropfen Stevia nach Bedarf)
    • (eine Hand voll Körner nach Bedarf – Kürbis, Sonnenblume…)

    Zubereitung:

    Zuerst gibst du das lauwarme Wasser in den Automaten und löst ggf. die Frischhefe darin auf. Danach fügst du das Öl oder die geschmolzene Butter hinzu. Magst du eine leicht süßliche Note, dann kannst du jetzt einige Tropfen Flüssigstevia hineintropfen. Verwendest du Trockenhefe, dann solltest du jetzt das Salz beigeben, wenn nicht dann gibst du dieses oben drauf, denn es verträgt sich nicht so gut mit der Hefe. Im Anschluss daran, schüttest du vorsichtig das Mehl hinzu sowie das Brotgewürz und das Salz. Nach etwa 15-20 Minuten piept der Automat im Normalfall, so dass du noch die Körner beimischen kannst. Ich nutze als Programm meistens das Standardprogramm (3 h 20 Min), so ist die Kruste knusprig und für uns genau richtig.

    Und nicht vergessen, für den perfekten Genussmoment, sollte das Brot etwa eine dreiviertel Stunde vor dem Essen fertig sein.

    Guten Appetit!