• Im Test: Mysalifree Kokos-Serie

    Kokos und ich – das war noch nie etwas. Mit Kokosöl kochen – ja – aber nicht auf Haut und Haaren. Ich bekam ausgetrocknete, rote unansehnliche Haut von reinem Kokosöl, was sicherlich auch an der Salicylatunverträglichkeit lag. Nach meinem letzten Mysalifree-Testbericht fragte mich die Inhaberin von Mysalifree, Ulrike Ischler, ob ich die salicylatfreien Kokosprodukte testen möchte. Ich war zwar skeptisch, stimmte aber zu. Die Frage war also: Wird meine Haut genauso sensibel auf die Kokosgesichtscreme und das Anti-Aging-Gesichtsöl reagieren wie auf reines Kokosöl?

    Diese beiden Produktproben durfte ich testen.

    Anti Aging Gesichtsöl

    Inhaltsstoffe

    ZEA MAYS OIL (Maiskeimöl)*, ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskeimöl)*, COCOS NUCIFERA FRUIT EXTRACT, (Kokos Extrakt)*, PUNICA GRANATUM SEED EXTRACT (Granatapfelsamen Extrakt)*, OENOTHERA BIENNIS SEED EXTRACT (Nachtkerzensamen Extrakt)* , BORAGO OFFICINALIS SEED OIL (Borretschsamenöl)* , TOCOPHEROL (pflanzliches Vitamin E), GLYCINE SOJA OIL (Sojaöl), ROSMARINUS OFFICINALIS LEAF EXTRACT (Rosmarin Extrakt)* Quelle

    Im Test

    Ich startete die Testphase mit dem Kokos-Gesichtsöl. Zugegebenermaßen habe ich mit Gesichtsölen keine Vorerfahrung. Gelegentlich nutze ich etwas Öl für die Haarspitzen oder in Cremes aber direkt auf die Haut nutze ich normalerweise kein Öl. Deswegen war ich umso gespannter auf die Testphase. Schon beim ersten Benutzen fiel mir auf, wie ergiebig das Öl ist. Ich hatte viel zu viel verwendet und verteilte spontan das Öl noch auf den Armen und in den Haarspitzen und muss sagen, ich war begeistert. Schon der sanfte unaufdringliche Duft von Kokosöl überzeugte mich. Er erinnerte mich direkt an eine echte Kokosnuss und nicht an so einen künstlichen Kokoscocktail, den ich persönlich schon immer sehr unangenehm fand. Am nächsten Tag (ich verwendete das Öl am Abend vor dem Schlafengehen) war meine Haut super weich, sowohl das Gesicht als auch die Arme waren sanft und fühlten sich ein bisschen wie Babyhaut an. Die Haare waren nicht beschwert und fetteten überhaupt nicht. Gerade als es die letzten Wochen so extrem kalt war, habe ich das Öl öfter verwendet, um meine empfindliche Gesichtshaut zu schützen. Mit Erfolg! So glatte Haut hatte ich noch nie. Aber ich muss sagen, ich verwende es mittlerweile eher zum Abschminken – ja das funktioniert super! Einfach ein paar Tropfen Öl auf ein Pad und die Haut wird super gereinigt. Danach wasche ich noch kurz mit Wasser nach aber das verbleibende Öl reicht, um die Haut zart und geschmeidig zu lassen. Für das Pflegeprogramm bleibe ich der Gewohnheit halber bei Cremes und testete in der zweiten Phase natürlich auch noch die Kokos-Gesichtscreme.

     

    Gesichtscreme Rich

    Inhaltsstoffe

    AQUA, GLYCERIN (rein pflanzlich)*, ZEA MAYS OIL (Maiskeimöl)*, POLYGLYCERYL-3 DICITRATE/STEARATE, ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskeimöl)*, COCOS NUCIFERA FRUIT EXTRACT (Kokos Extrakt)*, STEARYL ALCOHOL (pflanzl. Fettalkohol), BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER (Sheabutter)*, CETYL ALCOHOL (pflanzl. Fettalkohol), XANTHAN GUM, CAPRYLOYL GLYCERIN/SEBACIC ACID CO-POLYMER, DIHEPTYL SUCCINATE, LACTIC ACID (pflanzl. Milchsäure), TOCOPHEROL (pflanzl. Vitamin E), SODIUM BENZOATE (Natriumbenzoat), GLYCINE SOJA OIL (Sojaöl), POTASSIUM SORBATE (Kaliumsorbat), ORYZA SATIVA BRAN EXTRACT (Reiskeimölextrakt)* Quelle

    Im Test

    Da ich ja schon von den Tages- und Nachtcremes von Mysalifree begeistert war, hatte ich nicht erwartet, dass eine Creme noch einen drauf setzen konnte, aber die Gesichtscreme Rich konnte das! Wieder war mein erster Eindruck ein zarter Duft von karibischem Flair, der nicht aufdringlich wirkte. Gerade für Frauen, die mit dem leicht nussigem Geruch der traditionellen Produkte nichts anfangen können, ist das sicherlich eine gelungene Abwechslung. Ich mag weiterhin beide und nutze je nach Lust und Laune das passende Produkt. Was mich am meisten faszinierte, war wie schnell die Creme einziehen konnte. Gerade im Vergleich zur Nachtcreme, die ja durch extrem viele reichhaltige Öle, doch etwas beschwert, ist die Gesichtscreme im Nu eingezogen. Schon nach einigen Minuten kann man sich auch morgens darüber schminken. Nach wie vor reicht eine kleine Menge Creme, um sich komplett zu pflegen und der praktische Pumphebel sorgt dafür, dass man hygienisch und schnell kleinste Mengen entnehmen kann.
    Die Creme ist natürlich wieder bio, vegan, salicylatfrei, hypoallergen und glutenfrei. Mysalifree setzt weiterhin auf die bekannten Mais- und Reiskeimöle und ergänzt diese nun um die Komponente salicylatfreies Kokosöl. Dass diese Inhaltsstoffe alle höchsten Standards genügen, brauche ich sicherlich nicht noch einmal erwähnen. Hochwertigere Bioprodukte kenne ich anderswo kaum.

    Fazit

    Alles in allem kann ich nun sagen, Kokosöl und ich, das kann doch noch was werden! Beide Pflegeprodukte konnten mich vollständig überzeugen. Die bei mir typischen Kokoseffekte, wie spannende rote ausgetrocknete Haut blieben aus und noch viel mehr, beide Produkte pflegten gerade in der kalten Jahreszeit unglaublich gut. Meiner Meinung nach sind sie nun auch für die kommende warme Urlaubszeit auf Grund des zarten nach Urlaub anmutendem Dufts super geeignet. Ich kann sie besten Gewissens weiterempfehlen und bin gespannt, was Mysalifree sich noch alles einfallen lässt, um mich zu begeistern. Übrigens – das neue aufgeräumte minimalistische Design der Verpackung gefällt mir viel besser als zuvor.

    Zu kaufen gibt es das Anti Aging Gesichtsöl 30ml für 39,50€ hier und die Gesichtscreme Rich 30ml für 33€ hier. Von beiden Produkten gibt es auch Probier- bzw. Reisegrößen von 10ml.

    Gepflegte Haut im Winter…
    …und natürlich auch im Frühling!
  • Naturparfüm im Test (2) – Baldini by Taoasis: Mytao und Speick



    Naturparfüm

    “Ich kann dich gut riechen…” Das möchte doch jeder hören! Gut und natürlich sollte aber zusammen gehören.

    In ersten letzten Artikel über Naturparfüm ging ich schon darauf ein, warum ich mich mit der Thematik beschäftige. Ich hatte herausgefunden, was meine Parfüme beinhalten und wollte diese Stoffe nicht mehr in meinem Haushalt haben. Mit Farafalla hatte ich schon eine tolle Marke entdeckt, die ich ausgiebig testete. Mittlerweile sind einige Wochen vergangen und ich konnte meine Tests fortsetzten und kann euch nun weitere Firmen und Parfüme vorstellen.

    Baldini by Taoasis: Mytao

    Über Taosis

    Ich gebe zu, Taosis war mir überhaupt kein Begriff, erst durch meine Recherche zu Naturparfüm bin ich auf die Firma aufmerksam geworden. Dabei gibt es diese schon seit 1981. Sie wurde von Firmengründer und Sachbuchautor Axel Meyer als kleiner Verlag gegründet, der sich mit ganzheitlichen Ernährungsbüchern schnell etablierte.
    Mit dem 1991 erschienenen „Das kleine Lexikon der Düfte” verlagert sich der Schwerpunkt und die Entwicklung des kleinen Verlages entscheidend. Die Leser fragten nach den Düften und so beschlossen die Autoren, diese auch anzubieten allerdings damals ausschließlich in Apotheken. Die Marke Baldini® wurde hingegen speziell für den Biofachhandel entwickelt. Das Sortiment reicht vom demeter-zertifizierten Deo und Naturparfüm über naturreine Bio-Aromen bis hin zur klassischen Raumbeduftung. (Quelle)

    Zum Weiterlesen

    Produkttest

    Ich entschied mich für das kleine Duftset “Mytao” mit 6 Sorten. Die Verpackung ist mit einer kleinen Metallschachtel sehr außergewöhnlich, zudem ist dem Set ein Duftstreifenblock beigelegt, um die Proben ausgiebig testen zu können.

    Die Proben an sich sind nummeriert und tragen keine Extranamen genau wie die zugehörigen Parfümflaschen. Die Inhaltsstoffe werde ich noch einzeln auflisten, allerdings möchte ich vorschieben, dass diese von allen Naturparfüm-Sorten, die ich getestet habe, die meisten Siegel besitzen.

    “eins”

    Bestandteile

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Rosa Damascena Flower Water*, Benzyl benzoate**, Cinnamyl alcohol**, Cinnamal**, Citral**, Citronellol**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Limonene**, Linalol**. *certified organic, **from natural essential oils.

    Im Test:

    Beim ersten Aufsprühen des Parfüms kommt ein wahnsinnig orangig und zitroniger Ton zum Tragen. Es riecht hellt, frisch, fast schon ein bisschen zu kräftig. Sandelholz und Cistrose sollen den Geruch etwas auffangen und bilden eine angenehme Grundierung. Auf jeden Fall macht dieses Naturparfüm gute Laune und ist für mich definitiv ein Sommerduft.

    “zwei”

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Rosa Damascena Flower Water*, Benzyl benzoate**, Cinnamyl alcohol**, Cinnamal**, Citral**, Citronellol**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Limonene**, Linalol**. *certified organic, **from natural essential oils.

    Im Test:

    Das zweite Parfüm ähnelt dem ersten. Auch hier erriecht man sofort eine fruchtige Zitronennote, es ist hell und man spürt förmlich die Spitzen. Lemon Tea Tree und Grapefruit unterstützen die exotische Frische. Allerdings finde ich die Nr. 2 viel angenehmer als Nr. 1. Die Komponenten sind ausgewogener und damit das ganze Parfüm nicht so stechend sondern angenehmer, ein toller Frühlings- und Sommerduft.

    “drei”

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Rosa Damascena Flower Water*, Benzyl benzoate**, Cinnamyl alcohol**, Cinnamal**, Citral**, Citronellol**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Limonene**, Linalol**. *certified organic, **from natural essential oils.

    Im Test:

    Mein erster Gedanke war – hmm… lecker. Dieses Parfüm ist super fruchtig und angenehm. Es duftet exotisch, was sicherlich an der Hauptkomponente Litsea Cubeba liegt, die aus Asien stammt. Die Grasnoten und die mediterranen Kräutern passen super zusammen. Es riecht für mich fast ein bisschen weihnachtlich, auf jeden Fall extrem stimmungsvoll. Ich dachte im ersten Moment, ich würde sogar Zimt riechen, den fand ich in der Beschreibung allerdings nicht sondern stärkende Zeder. Für mich ein tolles Parfüm für festliche Anlässe.

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Rosa Damascena Flower Water*, Benzyl benzoate**, Cinnamyl alcohol**, Cinnamal**, Citral**, Citronellol**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Limonene**, Linalol**. *certified organic, **from natural essential oils.

    Im Test:

    Das vierte Parfüm war das “kräutrigste” (gibt es dieses Wort überhaupt?) der Testserie. Es wirkte sofort sehr herb und maskulin auf mich. Ein zarter Zitronenduft flatterte über die doch sonst sehr tief riechenden Düfte. Sofort dachte ich an den Herbst und würde diesen Duft in die Jahreszeit zuordnen. Leider hat es mich aufgrund der mir etwas zu erdigen Duftnote nicht komplett überzeugt.

    “fünf”

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Rosa Damascena Flower Water*, Benzyl benzoate**, Cinnamyl alcohol**, Cinnamal**, Citral**, Citronellol**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Limonene**, Linalol**. *certified organic, **from natural essential oils.

    Im Test:

    Dieses Parfüm hat mich leider am wenigsten überzeugt. Mein erster Gedanke war wirklich – “Oh weh, total stinkig.” Es etwas kräutrig aber wesentlich muffiger und herber als die Nummer 4. Laut Beschreibung ist es wohl für den Mann gemacht. Also musste meiner gleich mal testen aber auch er meinte, dass es kaum auszuhalten wäre. Laut Beschreibung basiert der Duft auf der Dominanz (ja wirklich dominant!) herb duftenden Hölzern mit aromatischen Balsamextrakten, was nicht auszuhalten wäre, gäbe es da nicht spritzige Akkorde aus Galbanum, Ingwerwurzel und Limette. Ich finde allerdings die Dominanz (um den vorgegebenen Begriff nochmals zu verwenden) wirklich so extrem, dass es für mich einfach nur stinkt.

    “sieben”

    Bestandteile

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Rosa Damascena Flower Water*, Benzyl benzoate**, Cinnamyl alcohol**, Cinnamal**, Citral**, Citronellol**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Limonene**, Linalol**. *certified organic, **from natural essential oils.

    Im Test:

    Ein sehr blumig, fruchtiger Duft. Er erinnerte mich sofort an meinen Ostseeurlaub. Im ersten Moment meint man eine erfrischende Meer- oder zumindest Seebrise zu erschnuppern. Allerdings wirkt der Duft beim zweiten Schnuppern etwas exotischer als Ostsee. Laut Beschreibung strömt der zarte unwiderstehliche Duft lieblicher Orangenblüten mit Iriswurzel und balsamischer Immortelle zusammen. Ich empfand ihn als sehr angenehm und würde diesen Duft in den Spätsommer ordnen.

    Speick

    Über Speick

    Im Gegensatz zu Taoasis ist Speick eine der mir bekanntesten Naturkosmetikfirmen überhaupt. Nicht umsonst. Die Firma hat sich nach einer Heil und Duftpflanze benannt. Diese wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem und zugleich anregend auf das vegetative Nervensystem. 1928 fing bei der Firma Speick alles an. Walter Rau, der Gründer, entdeckte den Speick wieder und war sofort fasziniert. Er beschloss, die Heilkräfte der Pflanze in eine sanfte, natürliche Seife zur Körperpflege einzuarbeiten. Als mittelständisches Familienunternehmen produzierte Speick wie von Anfang an noch immer in der Umgebung von Stuttgart. Mittlerweile geht die Produktion aber über die Seife hinaus in alle Bereiche der Körperpflege.
    Bei der Auswahl der Rohstoffe und Verpackungen spielen ökologische und soziale Kriterien eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich wird mit Partnern aus der Region zusammengearbeitet, um lange Transportwege zu vermeiden. Als erste und bislang einzige Kosmetik-Marke hat Speick den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (2013) erhalten, und das Unternehmen den CSR-Preis der Bundesregierung (2014) – und ist damit das vierte Jahr in Folge mit einer Prämierung bedacht, die herausragendes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit würdigt. (Quelle)

    Speick Natural Eau de Cologne, fresh

    Ich konnte bei Speick leider kein Naturparfüm in Probierpacks finden und so bestellte ich ganz mutig eine ganze Flasche. Etwas skeptisch war ich aufgrund des Namens “Eau de Cologne” natürlich, denn damit verband ich das “4711”, wie es meine Oma immer gerne trug und das mag ich überhaupt nicht. Aber es stand ja immerhin fresh dabei und so versuchte ich mein Glück.

    Bestandteile:

    Alcohol, Aqua, Parfum, Lavandula Hybrida Oil, Citrus Aurantium Dulcis Fruit Oil, Amyris Balsamifera Bark Oil, Valeriana Celtica Extract, Citral, Coumarin, Geraniol, Limonene, Linalool

    Im Test:
    Ich gebe zu, das Naturparfüm von Speick ist im Alltag mein heimlicher Favorit der bisher getesteten Produkte. Es reicht überhaupt nicht altmodisch oder altbacken wie meine Angst war, nein es ist super erfrischend und belebend! Als erste Duftnote konnte ich Orange ausmachen, was genau meins ist, allerdings sticht diese Note nicht hervor. Das Parfüm wird sofort vielschichtiger und krautiger. Eine leichte Erinnerung an den Duft des Südens und des Sommers macht sich breit, was mir sofort gute Laune beschert. (Ich liebe ja bekanntermaßen den Sommer!) Es ist ein lang duftendes bleibendes belebendes Parfüm für die Arbeit. Als Party- oder Ausgehparfüm würde ich eine auffälligere Note bevorzugen. Das Naturparfüm passt sich einfach super an alle Gegebenheiten des Alltags an und ich bin froh, dass ich eine ganze Flasche bestellt habe, denn ich nutze es wochentags fast täglich.


    SPEICK Naturparfüm hier kaufen

  • Weihnachtsimpressionen 2017

    Zwar wollte ich erst im nächsten Jahr wieder bloggen, trotzdem möchte ich am Jahresende mit euch kleine Weihnachtsimpressionen teilen und euch Bildern von einigen kleinen Nachhaltigkeitsgeschenken, die nicht nur zur Weihnachtszeit passen, zeigen…

    Eine Kette aus dem Contigo Fairtrade Shop


    Das “Contigo” ist ein Shop, der hochwertige Produkte mit zeitlosen und trendigen Designs aus fairem Handel vertreibt. Der Shop arbeitet für die Verbesserung der Lebens- & Einkommensbedingungen kleiner Produzenten in Übersee. Meine Kette kam mit einem Produktionsnachweis. Sie stammt von der Organisation Allpa, die Mitglied der WFTO (Word Fair Trade Organisation) ist und wurde in Peru hergestellt. Die Arbeit der Organisation ermöglicht es Handwerkern, ihre Produkte international zu vermarkten. Nur so hat die Silberschmiede in Limas überhaupt die Möglichkeit bekommen, erfolgreich zu produzieren und damit Mitarbeitern gerecht vergütete Arbeit zu bieten.

    Eine Geldbörse von Rebago

     

    Meine Geldbörse fiel leider Stück für Stück auseinander, mittlerweile fand ich in diversen Taschen Kleingeld und im Porte­mon­naie dafür nicht mehr, so dass ich mir eine neue wünschte. Diese ist ein ganz besonderes Stück. Für sie wurde nämlich kein Leder oder andere neu hergestellte Materialien verbraucht, nein, sie wurde aus alten LKW-Planen geupcycled. Rebago stellt aus diesen Materialien Ruckäcke, Fahrradtaschen, Schultertaschen… und eben auch Geldbörsen her. Sie sind individuell mit kleineren Benutzungsspuren, extrem belastbar und langlebig (wie ich hoffe) Ich bin begeistert!

    Lippenbalsam von Mysalifree

    Da hat wohl jemand meinen Wunschzettel gelesen und gesehen, dass ich die Marke Mysalifree sehr gerne mag. Zumindest gab es einen Lippenbalsam von der Naturkosmetikfirma zu Weihnachten und ich liebe ihn schon jetzt!

    Ich hoffe, der eine oder andere hatte auch ein kleines nachhaltiges Geschenk unterm Weihnachtsbaum liegen… und ihr hatte eine wunderschöne entspannte Weihnachtszeit. Hier ging sie dieses Jahr wieder viel zu schnell vorbei.

    Nun wünsche ich euch einen schönen Jahresübergang mit (hoffentlich) nicht zu vielen Knallern und im nächsten Artikel im neuen Jahr erzähle ich euch dann von meinen neuen Vorsätzen…

  • Weniger ist mehr – mit Gewinnspiel zum 3. Advent

    Weniger essen

    Wir haben gerade Fastenzeit. Ja wirklich! Nicht nur vor Ostern gilt eine 40-tägige Fastenzeit auch vor Weihnachten bereitete früher die 40-tägige Philippus- oder Weihnachtsfastenzeit auf das große Fest vor. Und die Idee an sich finde ich gar nicht verkehrt, schlemmt man doch schon in der Adventszeit Plätzchen, Kekse und Stolle und dann zu Weihnachten bei Eltern und Großeltern meist so richtig arg. Dafür kann man die Tage zuvor wenigstens beim Mittagessen etwas kürzer treten.

  • Nachhaltige Geschenkideen

    Nun ist es fast da, das Fest der Liebe und Besinnung. Ich hoffe mit unserem Adventskalender konnten und können wir euch in dieser Zeit zum Nachdenken bringen. Dem ein oder anderen fehlt vielleicht doch noch das letzte Geschenk oder die letzte Idee.

    Zwar gibt es schon zwölfundrölfzig Ideen und Anregung zum Thema “Weihnachtsgeschenke” und ich möchte auch nicht sagen, konsumiert noch mehr und noch mehr. In diesem Beitrag sollen Ideen und Anregungen zum nachhaltigen Schenken gegeben werden, zu Sachen die von den Inhaltsstoffen her hochwertig und unbedenklich sind und Dinge, die die Umwelt nicht belasten.

    Etwas Selbstgemachtes

    Schokocreme

    Wie wäre es mit selbstgemachter Schokocreme, verziert mit selbst gebastelten Sternen verpackt in eigenem Geschenkpapier. Die Möglichkeiten sind riesig und der Beschenkte freut sich über etwas wirklich eigens für ihn Angefertigtes.

    Wir haben in diesem Jahr Einmachgläser geupcycelt und tolle Weihnachtsdeko selbst gestaltet. Die Anleitung dazu findet ihr hier.

    DIY-Weihnachtsdeko: Upcycling Einmachgläser
    DIY-Weihnachtsdeko: Upcycling Einmachgläser

    Naschereien

    Wie oft habe ich es selber schon gemacht. Einfach schnell noch in den Supermarkt gehen und einen Pralinenkasten kaufen oder noch eine Tafel Schokolade mitnehmen. Das meine ich mit Naschereien NICHT! Diese Geschenke enthalten viel Zucker, sind lieblos und der Beschenkte freut sich nicht wirklich darüber. Man hat eben etwas geschenkt, um den Zweck des Schenkens zu bedienen. Seit Sonntag werden hier im Rahmen des Adventskalenders zwei Naschereien verlost, die ich auch hier noch einmal als Alternative vorstellen möchte:

    Xukkolade

    Der Zucker dieser Schokolade wurde vollständig durch Xylit ersetzt. Dieser Ersatzsstoff beeinflusst den Blutzuckerspiegel viel weniger als Zucker und schont die Zähne.  Hergestellt wird die Xucker-Schokolade in Deutschland. Dabei kommen nur Kakaobestandteile zum Einsatz, die UTZ-zertifiziert sind. Außerdem ist die Schokolade hefefrei, stärkefrei und vegetarisch und mit einem kompostierbaren Kunststoff anstatt mit Aluminium verpackt. Heiße Schokolade gibt es auch noch von der Firma – somit sind die Verschenkemöglichkeiten sehr groß.

    Schokolade

    Marmelade

    Dieser leckerer Fruchtaufstrich besteht aus mindestens 70% Früchten und ist ausschließlich mit Xylit gesüßt. Er ist frei von Hefe, Gluten, Getreide, Stärke und Laktose und auch vegetarisch und vegan. Mittlerweile wurde dieser Aufstrich Bestandteil der meisten meiner Frühstücke und ich bin begeistert. Er schmeckt zwar etwas säuerlicher aber sehr lecker und man kann ihn ohne schlechtes Gewissen genießen.

    Fruchtaufstrich
    Fruchtaufstrich

    Sowohl die Schokolade als auch die Marmelade sind beispielsweise hier erhältlich.

    Gemeinsame Zeit und Spiele

    Ich liebe es, gemeinsam mit Freunden am Tisch zu sitzen und zu spielen. In der Studentenzeit haben wir ewig lange und ausdauernde Spieleabende gemacht und auch jetzt noch spiele ich sehr gerne. Und vor kurzem bekam ich ein ganz tolles Spiel zum Testen geschickt*, was ich euch hier gerne vorstellen möchte:

    Evergreen Ideas
    Evergreen Ideas

    Evergreen Ideas – Grünes Gedächtnis

    Das Spiel ist ein nachhaltiges Memoryspiel, das aus 32 Kartenpaaren besteht. Jedes einzelne Kartenpaar stellt eine eher umweltschädliche einer nachhaltigen Alternative gegenüber. So finden sich Paare wie: Plastiktüte und Stoffbeutel, konventionelle Bank und Ökobank oder Monokultur und Permakultur… Alle Begriffe werden auch noch einmal über die Anleitung erklärt. Zusätzlich sind alle Begriffe in vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch abgedruckt. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Lerneffekt sowie die Möglichkeit für Menschen verschiedener Muttersprachen, an einem Spieltisch zusammenzukommen.

    Ich habe das Spiel mit meiner 5. Klasse ausprobiert. In einem der letzten Blöcke vor Weihnachten zeige ich gerne den Film Wall-E, der auf anschauliche Weise zeigt, was mit unserer Erde passiert, wenn wir sie weiter zumüllen. Schon im letzten Jahr sind dabei interessante Diskussionen aufgekommen darüber, was eigentlich in einigen Produkten drin ist. (Mikroplastik, Erdöl…) Gerade die Fünftklässler sind da noch sehr interessiert und aufgeschlossen. In diesem Jahr habe ich dann noch das Kartenspiel angeschlossen und auch hier sind super Gespräche und Gedankenaustausch zu Stande gekommen.

    Ich kann dieses Spiel also Eltern mit Kindern im Alter von etwa 7-14 Jahren sehr empfehlen. Voraussetzung ist meiner Meinung nach, dass die Kinder schon lesen können, deshalb würde ich die Altersangabe von den empfohlenen 6 auf eben 7 Jahre hochsetzen.

    Das Spiel findet ihr hier.

    Aber nicht nur auf gemeinsamen Spieleabenden kann man eine schöne Zeit miteinander verbringen. Auch ein gemeinsamer Ausflug, Schlittschuh fahren gehen… sind eine tolle Geschenkidee. Gemeinsam verbrachte Zeit ist meiner Meinung nach, eine der nachhaltigsten Geschenkideen. Zu diesem Thema empfehle ich auch noch einmal Pias Blogartikel.


    *Ich bekam das Spiel kostenlos und ohne Vorgaben zur Verfügung gestellt. Der Testbericht spiegelt komplett meine eigene Meinung wieder.

    Bücher

    Für die Leseratten unter den Freunden eignen sich Bücher am besten. Mittlerweile gibt es auch viele, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und DIY-Ideen beschäftigen. Ich mag z.B. die Bücher von Smarticular. Smarticular ist schon seit langem einer meiner liebsten Nachschlagwerke im Netz. Hier findet man alles für ein einfaches und nachhaltiges Leben. Viele meiner Artikel sind von diesem Blog inspiriert und etliche der Ideen dieser Seite habe ich schon umgesetzt.

    Bisher besitze ich im Buchformat nur “Selber machen statt kaufen“. Ein Buch, das Alternativen zu den meist mit unnützen mit synthetischen Zusatzstoffen überschütteten Fertigprodukten aufzeigt. Ich bin der Meinung, dass das für jede Küche eine Bereicherung wäre – einer der Geschenketipps überhaupt auch für Menschen, die man nicht so gut kennt, denn es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Selber machen statt kaufen

    Auf meinem Wunschzettel selber stehen noch die anderen beiden Bücher dieser Firma: “Geh raus! Deine Stadt ist essbar” und “Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“. Ersteres wünsche ich mir vor allem, weil ich ab Mitte des kommenden Jahres einen eigenen Garten besitzen werde. Zudem achte ich, wie meine Saisonkalender zeigen auf regionale und saisonale Produkte und stelle manchmal selber fest, ich kenne mich zu wenig aus. Dieses Wissen kann nun das eine Buch erweitern.

    Geh raus! Deine Stadt ist essbar

    Dass ich mir das zur Küche ergänzende Buch fürs Bad wünsche, dürfte auch jedem, der meine Kategorien durchklickt klar werden. 😉 Mit nur fünf Hausmitteln: Natron, Soda, Essig, Zitronensäure und Kernseife sämtliche Drogeriemittel zu ersetzen, das sollte eine tolle Anregung für jeden Beschenkten geben. Wie meinte eine Freundin vor einiger Zeit zu mir: “Seit ich dich kenne, hat die Drogerie ihren Zauber und Glanz verloren.” Vielleicht kann ja eure Geschenkidee den Beschenkten auch zum Nachdenken und Nachmachen anregen.

    Aktuell lese ich noch ein spannendes Buch “Nachhaltig leben für alle” von Georg Schweisfurth

    Nachhaltig leben für alle

    Zum Rezensieren kam ich leider noch nicht, nur so viel: Ich kann es auf jeden Fall für den Einstieg in das Thema weiterempfehlen.

    Zeitschriften-Abo

    Vor Kurzem habe ich auf Instagram von einer Zeitschrift berichtet, die ich nun schon seit einiger Zeit lese. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Mode und Stil, Beauty, Wohnen, Technologie, Food und Reisen aber alles unter dem Gesichtspunkt nachhaltige und bewusste Lebensweise. Ich selbst finde die Artikel spannend und super aufbereitet und kann diese sehr weiterempfehlen. Der ein oder andere Beschenkte freut sich sicherlich auch über ein Abo das greenLifestyle-Magazins.

    Uhren und Schmuck

    Wer meinen Instagram-Account verfolgt, weiß, dass ich ein Fan von 2nd Liar bin. Und zuvorderst: Nein ich habe keine Verträge oder Kooperationen mit der Firma. Ich mag die Produkte und die Intention dahinter persönlich nur sehr gerne!

    Es handelt sich sowohl bei den Uhren als auch beim Schmuck um handgefertigt Produkte, die direkt vom Hersteller, einem Studenten, vertrieben werden. Die Produkte sind alle aus Holz und durch die individuelle Maserung des Holzes ein echtes Unikat. Mit jedem erworbenen 2nd Liar Artikel pflanzt man in Kooperation mit I PLANT A TREE® einen Baum. Für den Schmuck der Firma wird als Rohstoff recyceltes Holz verwendet, dass als Verschnitt bei der Möbelproduktion anfällt. Aber die Produkte sind nicht nur extrem nachhaltig sondern auch noch wunderschön – aber seht selbst:

    Kosmetik

    Diese Geschenkidee wird oft als Antigeschenk oder schlechtes Geschenk verworfen. Man weiß nie, was passt, kauft das Falsche und am Ende freut sich der Beschenkte nicht. Deshalb gilt es hier ganz genau darüber nachzudenken, ob und in wie weit das zu dem Beschenkten passt. Und es gilt zuvor, zu recherchieren, welche Produkte hochwertig und umweltverträglich sind. Ich denke, geht man einfach in die Drogerie um die Ecke und kauft das erstbeste Döschen, dann ist das die schlechteste Geschenkidee überhaupt. Merkt aber der Beschenkte, dass man sich zuvor damit beschäftigt hat, kann vielleicht noch erklären, welche Inhaltsstoffe (nicht) verwendet wurden und warum, man sich gerade für dieses Produkt entschieden hat, dann ist die Freude auf beiden Seiten sehr groß.

    Dekorative Kosmetik

    Aber bitte nur Naturkosmetik. Schaut euch aber zuvor an, welche Lippenstiftfarben eure Beschenkte sonst nutzt, ob sie Unverträglichkeiten hat oder ob sie sich überhaupt schminkt. Dekorative Kosmetik finde ich immer riskant. Wer aber sonst gerne und oft Farbe nutzt, freut sich sicherlich über ein tolles besonders hochwertiges Produkt. Einige Ideen findet ihr hier.

    Zum Beispiel: Lippenstift von Lakshmi

    Pflegeprodukte

    Pflegeprodukte finde ich im Kosmetikbereich schon wesentlich einfacher. Eine gute und dezent duftende hochwertige Creme mit unbedenklichen Inhaltsstoffen, darüber freuen sich sicherlich Mann und Frau. Erdölfrei, ohne Tierversuche, vegan, zertifiziert, das sind Kriterien, über die man beim Kauf nachdenken sollte. Ich selber bin übrigens großer Fan der Marke mysalifree und darf jetzt auch wieder eine neue Sorte der Pflegelinie testen: Gesichtspflege mit Kokos.

    Mysalifree Tages- und Nachtcreme

    Naturparfüme

    Darüber habe ich in meinem letzten Artikel berichtet. Konventionelle Parfüme sind voller schädlicher Inhaltsstoffe und wer seiner Liebsten oder seinem Liebsten gerne ein schönes Parfüm schenken möchte, der sollte auf Naturparfüm zurück greifen – ich finde die Idee mit den kleinen Testpröbchen als Geschenketipp übrigens auch sehr toll, denn man weiß ja nie, ob dem Beschenkten gerade dieser Duft passt und wir wollen ja auf keinen Fall, dass das Geschenk am Ende im Müll landet.

    Farafalla
    Farafalla

     

    Noch immer keine Idee?

    Es war noch nicht das Richtige dabei? Du weißt noch immer nicht, was du verschenken sollst? Dann frag einfach nach! Ich habe mir angewöhnt auch offensichtlich bei meinen liebsten Menschen nachzufragen. Ich möchte nicht, dass der dritte Kalender, egal wie schön er ist, im Müll landet. Mein Ziel ist es, etwas zu schenken, was wirklich gebraucht wird, etwas bei dem der Beschenkte lange Freude hat, was voller positiver Inhaltsstoffe ist und niemanden ausgebeutet hat, um produziert zu werden.

  • Warum Naturparfüm? + Testbericht – Farafalla (1)

    Ausgangspunkt

    Also ich inspiriert durch eine Themenreihe im Netz anfing, mich mit den Inhaltsstoffen von Parfümen zu beschäftigen, war ich entsetzt. Ich sondierte mein gerade leer gewordenes Produkt bei Codecheck und stellte fest: Natürlich ist etwas anderes. Codecheck ist immer extrem kritisch und nicht immer korrekt aber es handelte sich auch nicht nur um eine Komponente, die mir missfiel sondern um viele. So enthielt mein Produkt beispielsweise:

    • Ethylhexyl Methoxycinnamate: Hormonelle Störungen wie Veränderungen der Geschlechtsorgane wurden bei Tieren dokumentiert. Steht deshalb auf der Prioritätenliste der EU für hormonell wirksame Stoffe.
    • Benzophenone-3: Verdacht auf hormonelle Wirksamkeit
    • BHT: Krebsfördernd. Verdacht auf hormonelle Wirksamkeit.
    • Butylphenyl Methylpropional: Potentes Allergen. Für Kontaktallergiker ist dieser Duftstoff nicht empfehlenswert. Duftstoffe sollten von Asthmatikern und Personen mit hyperreagiblen Atemwegen generell gemieden werden. Reproduktionstoxizität (Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit) in Tierversuchen nachgewiesen.
    • CI 17200, CI 19140: Basierend auf Tierversuchen werden verschiedene aromatische Amine als krebserrzeugend angesehen. In der EU ist der Einsatz beschränkt.

    Ziemlich erschreckend oder?

    Alternative – Naturparfüm

    Glücklicherweise sprühe ich mir mein Parfüm sowieso bevorzugt auf die Kleidung. Komplett darauf verzichten mag auch ich aber auch nicht. Gerne umgebe ich mich zumindest mit einem zarten Gefühl von gut duftenden Sachen. Trotzdem wollte ich solche Stoffe wie sie in meinem Parfüm waren, nicht mehr länger besitzen. Sofort fing ich an, mich mit anderen Möglichkeiten zu beschäftigen und kam zu dem Ergebnis, dass es genau wie bei Naturkosmetika auch in diesem Bereich eine Alternative gibt – die Naturparfüme. (oder Parfüms, beides ist korrekt^^) Und obwohl es auf Grund des geringeren Absatzmarkters wesentlich weniger Naturparfüms gibt, ist die Auswahl mittlerweile auch ziemlich groß. Eine Liste findet man hier.

    Woher sollte ich nun wissen, welches Parfüm mein neues wird? Ich hatte keine Ahnung. Einen großen Einkaufsmarkt für Parfüme gibt es (zumindest hier) nicht. Deshalb entschloss ich mich dazu, einige Pröbchen zu bestellen und mich so durch den “Parfümdschungel” durchzutesten. Meine Erfahrungen und Eindrücke werde ich hier mit euch teilen. Vielleicht hilft das dem einem oder andere ja auch in der Entscheidungsfindung.

    Farafalla

    Über Farafalla

    Farafalle ist ein Schweizer Biokosmetik- und Dufthersteller, der nun schon seit ca. 30 Jahren Parfüme herstellt. Seit 2012  trägt Farfalla das Label CSE und gilt damit auch als ein unternehmen, das nachhaltig produziert. Etwa 80 % der Rohstoffe sind aus kontrolliert biologischem Anbau und/oder aus Wildsammlung. Die Produkte werden fair produziert und ohne Tierversuche getestet. Mittlerweile besitzt das Unternehmen fünf eigene Filialen und betreibt einen Onlineshop, über den ich mir die Produktproben bestellt habe.

    Produkttest

    Ich entschied mich für ein das Produktset 2 mit vier verschiedenen Düften, da diese Parfüme am fruchtigesten und frischesten erschienen. Farafalla produziert noch zwei weitere Duftproben, die ich eventuell in Zukunft noch testen möchte. Vielleicht habt ihr schon Erfahrungen mit der Marke gemacht? Dann könnt ihr eure Testberichte gerne im Kommentar verlinken?

    Anima

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (natural essential oils), Melissa Officinalis Flower/Leaf/Stem Water*, Limonene**, Benzyl Benzoate**, Benzyl Cinnamate**, Citral**, Citronellol**, Farnesol**, Geraniol**, Linalool**, Anise Alcohol**. *Certified organic, **Bestandteile natürlicher ätherischer Öle/part of natural essential oils

    Im Test:

    Im ersten Eindruck wirkte der Sprühstoß sehr alkoholisch. Wenn dieser erster Duft verflogen ist, was sehr schnell geht, dann riecht man die blumigen Bestandteile. Danach kann man eine leicht fruchtige Note mit Zitrus erriechen. Für mich “klingt” das Parfüm sehr hoch (ja, die Musiker) also auf einer Tonleiter würde ich eher hohe Töne spielen, um den Duft darzustellen. Er ist also mit hellen, lieblichen bis fast ins stechend gehenden Tönen zu umschreiben. Aber nicht unangenehm stechend sondern eher klar und frei klingend. Genug der Musikmetaphern. Die Haltbarkeit war angenehm lang. Er umspielte mich für mehrere Stunden ohne zu dick aufzutragen.
    Alles in allem ist anima also ein angenehmer, belebender Duft, der erfrischt und auf jeden Fall zum Sommer passt.

    Aura

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (natural essential oils), Rosa Damascena Flower Water*, Limonene**, Benzyl Benzoate**, Cinnamyl Alcohol**, Cinnamal**, Citral**, Citronellol**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Linalool**. *Certified organic, **Bestandteile natürlicher ätherischer Öle/part of natural essential oils

    Im Test:

    Dieser Geruch ist besonders aber angenehm besonders. Im ersten Eindruck dachte ich an Kräuter, eine Blumenwiese und einen Sommertag. Ich habe gleich nachgeschaut, welche Düfte das wohl sein könnten und fand: Angelika, Kamille, Weihrauch und Zirbelkiefer. Die Kopfnote mit leichten Zitrusdüften lässt sich schnell erriechen, woraufhin es ziemlich frisch und leicht herb duftet. Laut Werbeanzeige soll der Duft zu Menschen passen, die sich besser schützen und abgrenzen möchten bzw. mutmachend wirken.

    Femme Sauvage

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Limonene**, Mentha Piperita Water*, Linalool**, Citral**, Geraniol**, Eugenol**, Benzyl Benzoate**, Citronellol**, Farnesol**, Benzyl Cinnamate**. * Certified organic, ** part of natural essential oils

    Im Test:

    Dieser Duft passte leider überhaupt nicht zu mir. Ich empfand ihn als sehr unangenehm. Laut Beschreibung handelt es sich um frische Zitrusfrüchte und Neroli, dazu grünherbe Noten von Angelikawurzel, Veilchenblatt und rosa Pfeffer, sanft eingehüllt in Sandelholz, Iris und Benzoe. Ich empfand ihn als herb, viel zu würzig und zu maskulin.

    Essence Divine

    Bestandteile:

    Alcohol*, Parfum (Natural Essential Oils), Limonene**, Linalool**, Citral**, Geraniol**, Coumarine**, Anis Alcohol, Benzyl Benzoate**, Citronellol**, Farnesol**, Benzyl Cinnamate**, Benzyl Salicylate**, Eugenol**, Iso-Eugenol**, Benzyl Alcohol**. * Certified organic, ** part of natural essential oils

    Im Test:

    Der letzte der vier Tester überrascht mich am meisten. Normalerweise mag ich keine süßen Düfte, Vanille o.ä. löst bei mir nur Ablehnung aus. Allerdings war es dieses Mal anders. Im ersten Eindruck riecht man einen sehr süßlichen Duft, der aber überhaupt nicht unangenehm wirkt. Zwar findet man auch Vanille vor aber Dank der Blütennoten von Nachthyazinthe, Champaca, Neroli, Jasmin und Osmanthus sowie Rosen-Attar, Iris und Ambernoten ist der Duft gar nicht übertrieben süßlich sondern eher wie ein sanfter Schleier, der jetzt gerade in dieser Jahreszeit passt. Er beruhigt und gibt eine positive Grundstimmung. Ein wirklich angenehmes Weihnachts- und Winterparfüm.

    Du möchtest noch weitere Infos haben und Firmen kennen lernen?

    Dann schau dir den nächsten Artikel dazu an!

  • Mein tägliches Verwöhnprogramm: Mysalifree Tages- und Nachtcreme

    “Mysalifree”

    Vor einigen Monaten bin ich durch eine Empfehlung im Bekanntenkreis auf die Firma “Mysalifree” aufmerksam geworden. Es handelt sich hierbei um eine zertifizierte Biokosmetikfirma, deren Inhaberin die Österreicherin Ulrike Ischler ist. Sie wurde 2014 als Familienbetrieb gegründet, weil die Inhaberin selber auf Grund von Intoleranzen gezwungen war, viele Stoffe in Lebensmitteln und Kosmetik zu vermeiden. So entwickelte sie Produkte für sensible und allergiegefährdete Haut.
    Genau das Richtige also für mich. Ich habe auch sehr oft trockene und gereizte Haut und reagiere auf viele chemischen Produkte mit Ausschlag.
    Merkmale der Naturkosmetik von “Mysalifree” sind:

    • Verzicht auf Tierversuche
    • naturbelassene, CO2 extrahierte oder kaltgepresste Öle aus biologischem Anbau
    • nachhaltiges Verpackungskonzept
    • Verzicht auf Umverpackung
    • ohne Salicylate und ätherische Öle
    • ohne Duft- und Farbstoffe
    • ohne Wollwachs, Propolis, Vaseline o.ä.
    • ohne Gluten und Laktose

    Und von diesen Aussichten positiv gestimmt, bestellte ich mir die Tages- und die Nachtcreme, in der Hoffnung ein Rundum-Pflegepaket zu erhalten.

    Inhaltsstoffe

    Zu Beginn eines jeden Tests checke ich immer erst einmal die Inhaltsstoffe. Bisher habe ich ja nur beschrieben, was “Mysalifree” nicht hat, aber was ist denn nun drin in den Cremes?

    Tagescreme

    AQUA (Wasser aus den Hohen Tauern), GLYCERIN (rein pflanzliches Glyzerin)*, ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskeimöl)*, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER (Sheabutter)*, POLYGLYCERYL-3 DICITRATE/STEARATE, CETYL ALCOHOL (Fettalkohol), STEARYL ALCOHOL (Fettalkohol), CAPRYLOYL GLYCERIN/SEBACIC ACID COPOLYMER, DIHEPTYL SUCCINATE (Bernsteinsäure-Derivat), XANTHAN GUM, TOCOPHEROL (natürliches Vitamin E), LACTIC ACID (pflanzliche Milchsäure), SODIUM BENZOATE (Natrium Benzoat=Konservierungsmittel), GLYCINE SOJA OIL (Sojabohnenöl), POTASSIUM SORBATE (Kalium Sorbat), ORYZA SATIVA BRAN EXTRACT (Reiskleieextrakt)* Quelle

    Nachtcreme

    AQUA (Wasser), GLYCERIN* (rein pflanzliches Glyzerin), ZEA MAYS OIL (Maiskeimöl)*, POLYGLYCERYL-3 DICITRATE/STEARATE, ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskeimöl)*, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER (Sheabutter)*, STEARYL ALCOHOL (pflanzlicher Fettalkohol), CETYL ALCOHOL (pflanzlicher Fettalkohol), XANTHAN GUM, CAPRYLOYL GLYCERIN/SEBACIC ACID COPOLYMER, DIHEPTYL SUCCINATE (Bernsteinsäure-Derivat),  LACTIC ACID (pflanzliche Milchsäure), TOCOPHEROL (natürliches Vitamin E), SODIUM BENZOATE (Natrium Benzoat, Konservierungsmittel), GLYCINE SOJA OIL (Sojabohnenöl), POTASSIUM SORBATE (Kalium Sorbat), ORYZA SATIVA BRAN EXTRACT (Reiskleie- extrakt)*

    hergestellt gemäß ÖLMB (österr. Lebensmittelbuch), Bio-Kosmetika
    * aus kontrolliert biologischem Anbau
    Quelle

    Laut Codecheck sind in diesen Produkten komplett unproblematische Inhaltsstoffe. Es handelt sich um ausschließlich um Bioprodukte, die reichhaltig und pflegend wirken sollen. Basis aller Kosmetikprodukte ist Bio-Reiskeimöl. Das gelbbraune, klare Öl hat einen leicht nussigen Eigenduft, ist reich an ungesättigter Öl-, Linol-, Palmitinsäure und enthält reichlich Vitamin E. Zusätzlich wurde auf jegliche reizende Inhaltsstoffe, wie man sie leider auch des Öfteren in Naturkosmetikprodukten findet, verzichtet. Keine  billigen Alkohole oder ätherischen Öle, die die Haut belasten können, wurden verwendet.

    Testbericht

    Da ich die beiden Cremes nun schon seit einigen Monaten verwende, kann und möchte ich gerne meine Erfahrungen teilen.

    Auf dem Bild sehr ihr das alte Design der Cremes, es wirkt etwas überladen, wurde mittlerweile aber auch moderner frischer und minimalistischer gestaltet. Meine älteren Produkte halten nun aber schon ziemlich lange, so dass ich mir bisher keine neuen bestellen musste.

    Tagescreme

    Beide Cremes sind in Plastikpackungen, was der einzige Kritikpunk ist. Vielleicht wäre es da an der Zeit über Glasumverpackung nachzudenken? Per Pumpstoß lässt sich die Creme sehr gut dosieren. Anfangs begann ich mit einem kompletten Stoß aber die Creme ist sehr reichhaltig, mir genügte mit der Zeit ein halber bzw. dreiviertelter Pumpstoß. Die Creme riecht durch die Öle leicht nussig aber für mich sehr angenehm. Ich mag es einfach nicht, wenn ein Produkt extrem parfümiert riecht. Reiskeimöl zieht schnell ein, hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut, wirkt beruhigend und macht die Haut geschmeidig und glatt. Auch meine sonst trockene Haut mag das Reiskeimöl und reagiert positiv auf die Tagescreme. Diese ist nicht sonderlich schwer und man kann sich nach kurzer Zeit noch auf die Creme schminken, ohne dass etwas bröckelt. Zudem sind die trockenen Stellen im Gesicht, die ich sonst oft habe, mittlerweile vollständig verschwunden und selbst jetzt mit der Heizungsluft, scheint sich das auch nicht mehr zu ändern.

    Nachtcreme

    Die Nachtcreme zieht etwas langsamer ein als die Tagescreme und fühlt sich auch schwerer an, was aber nicht störend ist, weil man sich ja eh vor dem Insbettgehen nicht mehr schminkt 😉 Ich habe mir angewöhnt, die Creme abends vor dem Schlafengehen aufzutragen, nicht täglich aber doch sehr oft, immer wenn ich das Gefühl habe, wieder Pflege zu benötigen. Dann ist die Haut am nächsten morgen super weich und glatt, sehr angenehm und wirkt geklärt. Das heißt, ich habe dann kaum noch unreine Hautstellen und sie sieht sehr regelmäßig aus. Die Nachtcreme basiert auf Reiskeim-, Maiskeim-, Sojabohnenöl und Sheabutter. Sheabutter ist sowieso eines meiner Lieblingsinhaltsstoffe, ich vertrage sie auch pur sehr gut und in dem Mischverhältnis mit den Ölen, scheint es mir die optimale Pflegeformel für meine Haut zu sein.

    Fazit

    Diese Cremes gehören nun schon länger zu meinem Routine-Pflegeprogramm, weil sie mich einfach vollständig überzeugt haben. Mit 36,50€ bzw. 38€ pro 50ml ist die Creme natürlich nicht günstig, allerdings reicht sie auf Grund der sparsamen Dosierung gefühlt ewig. Meine Haut fühlt sich angenehm weich an, sie ist elastisch und ohne trockene Stellen und ich kann beide Cremes bedenkenlos weiterempfehlen.

    Hier kann man sie kaufen.*

    *Ich habe mir die Cremes selber ohne Sponsoring o.ä. gekauft und gebe meine ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücke wieder.

  • Zufallsmomente im September mit Saisonkalender und Ringana-Testbericht

    Schon wieder ist ein Monat vorbei und ein neuer lugt um die Ecke. Es wird also Zeit, die letzten Sommermomente zu nutzen, denn meterologisch sind wir schon im Herbst. Man merkt es, die Tage werden kürzer und Stück für Stück wird es kälter. Ich muss sagen, ich bin ein absolutes Sommerkind. Kalt = doof. Ja und so blicke ich wehmütig auf den August zurück, der nun wettertechnisch auch wirklich besser hätte sein können…

  • Diese Naturkosmetikprodukte gehören in die Urlaubsbadetasche

    Was nehme ich mit in den Urlaub?

    Nicht nur das Kofferpacken will gut durchdacht sein auch die kleine Badetasche – ich denke, fast jeder nutzt sie – will gepackt sein. Ich selber hatte lange Zeit viel zu viel mitgenommen oder einige Dinge vergessen. Aber weder möchte ich im Urlaub eine Stunde vor dem Spiegel verbringen noch mit Hautproblemchen kämpfen. Deshalb möchte ich hier als Anregung einen Einblick in meine Tasche geben, dieses Mal war ich mit der Auswahl meiner Naturkosmetikprodukte nämlich rundum zufrieden:

  • Im Test: Alterra-Lippenstifte

    Vor einiger Zeit habe ich schon einige Bilder dieser Alterra-Lippenstifte bei Instagram geteilt, einen ausführlichen Testbericht bin ich allerdings schuldig geblieben, was ich nun nachholen werde. (Ja, die Bilder sind noch mit der alten Kamera fotografiert 😉 )

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