• Meine Erfahrungen mit Stoffwindeln

    Kooperation mit baby-walz – Produktlinks übernommen, meine Erfahrungen sind davon unbeeinflusst

    Eine durchschnittliche unbenutzte Wegwerfwindel wiegt etwa 38,6 g. 5 Mal am Tag. 7 Tage die Woche. 365 Tage im Jahr. 2 bis 4 Jahre lang. Das sind etwa 176 kg Windeln in 2,5 Jahren. Quelle

    Leider habe ich mich beim ersten Kind noch nicht mit diesem Thema auseinander gesetzt. Es ist enorm, wie viel Müll Wegwerfwindeln erzeugen. Beim zweiten war mir schon vorher klar, dieses Mal nicht. Dieses Mal möchte ich Alternativen nutzen und bin zu den Stoffwindeln gekommen.

    Vorab: Ich bin keine Stoffwindelberaterin und habe auch sonst nicht das gesamte Wissen dazu aufgesaugt, ich möchte nur meine Erfahrungen mit den unterschiedlichen Systemen weitergeben, die ich in den letzten 5 Monaten ausgiebig testen konnte. Deshalb kam mir die Kooperation mit Baby-Walz, wo man ein ausgiebiges Sortiment an Stoffwindeln finden kann, gerade recht.

  • 167 Dinge – Nachhaltigkeit im Badezimmer

    *Achtung: In dem Artikel räume ich mein gesamtes Badezimmer auf. Ihr seht also, was dort so ist und damit auch ganz viele verschiedene Marken und Produkte. Ich muss euch also vor Werbung deswegen warnen. Aber die Dinge sind halt in meinem Schrank. Die haben sich mit der Zeit angesammelt. Manche würde ich empfehlen, manche nicht. Auf jeden Fall sollen sie keine Schleichwerbung darstellen.*

    Nachdem ich letzten den Film “100 Dinge” (*unbezahlte Werbung*) im Kino geschaut habe, war ich wirklich inspiriert. Er drückt auf sehr anschauliche Weise aus, dass wir alles haben und doch nicht wissen, was wir wollen.

    Ich finde ja, wenn es ums Thema Nachhaltigkeit geht, gibt es mehr als nur “ich habe die und die Produkte, und die sind nachhaltig”. Klar, was Verbrauchsgegenstände angeht, ist das die richtige Einstellung. Aber sich die Frage zu stellen, welche Dinge brauche ich und welche nicht, ist genauso wichtig. Wenn ich gar nichts kaufe, verbrauche ich auch gar keine Ressourcen. Und dann habe ich halt einfach viele Dinge schon. Diese wegzuwerfen und durch nachhaltigere Produkte zu ersetzen ist ja erst recht Quatsch.

  • Roomtour I

    Wohn- und Gästezimmer

    Farbe gesponsert

    Wie versprochen gibt es nun meine erste Roomtour im (für uns) neuen Haus.
    Vorweg: Neu ist bei unserem Haus relativ. Es ist eigentlich nichts neu. In den 30er Jahren erbaut, hat es schon über 80 Jahre auf dem Buckel. Deshalb mussten wir vorm Einzug einiges modernisieren. Fenster, Elektrik, Wände, Böden… um all das mussten wir uns kümmern. Zeit gab es eigentlich keine dafür, erst im Januar war der Kaufvertrag durch und im Mai schon wollten/mussten wir einziehen.

    Trotzdem probierten wir auch bei der Einrichtung und Gestaltung des Hauses so weit es uns möglich war darauf zu achten, ökologische und nachhaltige Produkte zu verwenden. Und so war ich wirklich glücklich, dass “HAGA Naturbaustoffe” uns die Wandfarbe für unser Wohn- und Gästezimmer sponserte.

    VOR dem Umbau

    Auf dem Bild seht ihr das Zimmer vor dem Umbau. Es wurde zuvor als Schlafzimmer genutzt und vor einigen Jahren hatte der Vorbesitzer es schon erneuert. Allerdings wollten wir diesen Raum ganz anders nutzen. Und der Charme dieser Gardinen, Lampen etc. hielt sich für uns auch in Grenzen… 😉

    Sanierungsphase

    Zunächst hieß es, den Boden rauszureißen. Ursprünglich wollten wir die Dielen retten und aufarbeiten, leider war das Linoleum des Vorbesitzers jedoch so stark damit verklebt, dass es keine Chance gab, diese wiederherzustellen. Also legten wir im gesamten Untergeschoss Bambus-Parkett. Bambus ist einer der nachhaltigsten Rohstoffe, da er unglaublich schnell wächst. In älteren Beständen könne das bis zu 25 Zentimeter in 24 Stunden sein. Natürlich ist es kein regionales Produkt, das heißt, der Transportweg kommt noch drauf, allerdings habe ich mir erklären lassen, dass selbst Eiche aus Europa nicht so nachhaltig sei, wie Bambus.

    Im nächsten Schritt entfernte mein Mann sämtliche Elektroleitungen. Im gesamten Haus konnten wir einen Mix aus Kupfer und Aluminium finden, zudem viel zu wenig Steckdosen und Absicherungen, so dass es uns aus Sicherheitsgründen sehr wichtig war, alles auszutauschen. Natürlich hatten wir einen Elektriker an der Hand, der den gesamten Umbau begleitet und das Haus letztendlich auch abgenommen hat. Ohne diesen, darf man heute nicht mehr umbauen. Wieder etwas gelernt.

    Im vorletzten Schritt schlossen wir noch die Tür zur großen Wohnküche, vor der überraschender Weise nur ein großer Schrank stand. Es gab im Verlaufe des Umbaus immer wieder größere und kleinere versteckte Überraschungen… 😉 Für uns war in diesem Fall aber wichtig, dass dieser Raum komplett eigenständig blieb, da wir ihn auch als Gästezimmer nutzen werden und unsere Gäste sicherlich auch Wert auf etwas Privatsphäre legen.

    Im letzten Schritt bekam der Raum neue Tapete und eine neue Farbe

    HAGA Kalkfarbe

    Für die Wandgestaltung bekamen wir Kalkfarbe von Haga gesponsert. Diese Farbe besteht aus Sumpfkalk. Mit diesem wird schon seit Jahrhunderten im Hausbau gearbeitet. Es handelt sich um einen reinen mineralischen Anstrich von höchster biologischer Qualität. Er ist antibakteriell, atmungsaktiv, lösemittelfrei, ohne Trockenstoffe und bereitet somit keine Umweltbelastung oder Entsorgungsprobleme. Perfekt für uns. Die Farbe durften wir uns aussuchen und entschieden uns für einen zarten Grünton, der später gut zu den Möbeln passen sollte.

    Da wir direkt auf der Tapete arbeiteten, brauchten wir keine Vorbehandlung. Wichtig zu wissen ist nur, dass die Kalkfarbe mit einem Quast und nicht mit der Rolle aufgebracht wird und dass man die Farbe noch verdünnen muss.

    Anwendung

    NACH dem Umbau – Einrichtung

    Keines der Möbelstücke im Raum kauften wir neu. Am nachhaltigsten lebt man nämlich, wenn man nicht neu kauft. Selbst faire Produkte verbrauchen Ressourcen, alte Möbelstücke keine. Das Regal besaß mein Mann schon zu Studentenzeiten, irgendwann kauften wir gebraucht ein weiteres passendes Teil dazu, welches dann im Kinderzimmer stand und schlussendlich nun das Wohn- bzw. Gästezimmer ausgestaltet. Lediglich beim Dekorieren kaufte ich die passenden Kästen und Gardinen beim (nicht nachhaltigen aber dafür passgenauen) Möbelriesen. Der kleine Tisch sowie die Bilder fanden wir in den verschiedenen Räumen im Haus. Klavier und TV nutzen wir auch mittlerweile seit etlichen Jahren. Kleine Details verschönern uns diesen Raum, in dem wir abends wirklich gerne zusammensitzen.

  • DIY-Fensterputzmittel

    Vor einiger Zeit habe ich schon berichtet, dass ich wenn meine Putzmittel alle sind, nun anfangen werde, diese selber zu machen. Und da war sie – die erste leere Flasche. Natürlich habe ich sie aufgehoben und gesäubert und dann recherchiert, was ich nun für Fensterputzmittel herstellen kann.

    Erstes Rezept für Fensterputzmittel

    Das erste Rezept fand ich in einem meiner neuen Smartiular-Büchern: “Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie” (Ich liebe dieses Buch!)


    Zutaten

    250 ml Wasser

    250 ml Spiritus

    2-3 TL Apfelessig (je nach Verschmutzungsgrad)

    1 Zerstäuber

    Herstellung

    Alle Zutaten werden in eine Sprühflasche gegeben und leicht durchgeschüttelt. Fertig ist das selbstgemachte Fensterputzmittel.

    Zweites Rezept für Fensterputzmittel

     Leider konnte ich im gesamten Supermarkt keinen Spiritus finden und so entschied ich mich für die eigene Herstellung von Fensterputzmittel für eine zweite Variante von bessergesundleben.de
     

    Zutaten

    3 EL Apfelessig

    Saft einer Zitrone

    Wasser

    1 Zerstäuber

    Alle Zutaten habe ich in in einen Messbecher gegeben und gut vermischt. Danach habe ich sie mit Hilfe eines Trichters in die Sprühflasche gegeben und fertig ist das Fensterputzmittel. Da es absolut biologisch und verträglich ist, kann sogar mein Kleiner damit Fenster putzen, was ihm übrigens sichtlich Spaß gemacht hat. Es funktioniert super, reinigt gründlich und die Scheiben sehen wieder streifenfrei sauber aus.

  • Kastanienwaschmittel selber machen

    Herbstzeit = Kastanienzeit. Nicht nur zum Kastanienmännchenbauen. Im letzten Jahr sammelten wir schon wie die Weltmeister und auch in diesem Jahr haben wir wieder unser eigenes Kastanienwaschmittel hergestellt.

    Warum Kastanienwaschmittel?

  • Diese Naturkosmetikprodukte gehören in die Urlaubsbadetasche

    Was nehme ich mit in den Urlaub?

    Nicht nur das Kofferpacken will gut durchdacht sein auch die kleine Badetasche – ich denke, fast jeder nutzt sie – will gepackt sein. Ich selber hatte lange Zeit viel zu viel mitgenommen oder einige Dinge vergessen. Aber weder möchte ich im Urlaub eine Stunde vor dem Spiegel verbringen noch mit Hautproblemchen kämpfen. Deshalb möchte ich hier als Anregung einen Einblick in meine Tasche geben, dieses Mal war ich mit der Auswahl meiner Naturkosmetikprodukte nämlich rundum zufrieden:

  • Wie man nachhaltig gesunde Zähne zaubern kann

    Wir tun es – jeden Morgen und jeden Abend – Zähne putzen. Gründlich. Schon als Kleinkind lernen wir, diese kleinen bösen Männchen können uns, wenn wir nicht ordentlich putzen, die Zähne zerstören. Und das ist vollkommen richtig. Karies, Parodontose und Zahnstein… keiner mag diese Krankheiten haben. Auch ich nicht, natürlich bin ich auch absolut dafür, auf die richtige Zahnpflege zu achten aber es gibt meiner Meinung nach große Unterschiede zwischen den Produkten und Alternativen zur traditionellen Zahnpflege.