• Inspiration für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer

    Das #ecomoment Monatsthema lautet “Nachhaltigkeit im Badezimmer”. Jetzt ist der Monat schon wieder fast um, und ich hatte ausgiebig Zeit, mal zu schauen, was für kleine Nachhaltigkeitsmomente ich in meinem Badezimmer gefunden habe.

    Also, lasst euch inspirieren und versucht das nächste Mal, wenn ihr was für eurer Badezimmer kauft, eine kurze Pause zu machen und euch selbst zu fragen: Brauch ich das wirklich? Gibt es vielleicht umweltfreundlichere Alternativen? Ist das Produkt langlebig und alltagstauglich?

    Nun also eine kurze Vorstellung meiner Nachhaltigkeits-Schätze im Badezimmer.

  • Let´s talk about KiSS

    “Dein Baby hockt nicht richtig an…”

    “Dein Baby hockt nicht richtig an.” So war das ungefragte Kommentar einer fürsorglichen Mama als ich dieses Tragebild in einer Facebookgruppe teilte. Eigentlich wollte ich nur das neu ertauschte Tuch zeigen, eigentlich wollte ich nur die Freude am Tragen übermitteln aber WOOOMS da war es wieder, mein Baby scheint das alles “nicht richtig” zu machen.

  • Projekt #ecomoments

    “Eine Handvoll Minimalisten, die komplett nachhaltig leben, können nicht so viel verändern wie alle Menschen, die versuchen einzelne Bereiche zu ändern.”

    Sinngemäß aus dem Englischen übersetzt, fand ich diese Aussage, die ich vor einigen Tagen auf Instagram las, super passend zu dem Projekt, dass ich mir vor mittlerweile fast 2 Monaten überlegt und geplant habe. Nach der Teilnahme am Nachhaltigkeitsadventskalender in dem vergangenen Jahr und dem davor, wollte ich einfach nicht, dass es schon wieder vorbei ist. Warum können wir Nachhaltigkeitsblogger nur an 24 Tagen zusammen etwas Tolles auf die Beine stellen, warum nicht ein ganzes Jahr? Warum auch nur Blogger, warum nicht jeder der nachhaltig lebt? Warum eigentlich nicht überhaupt jeder…

  • Coffee to stop: Genießen und Müll vermeiden

    Nach der Arbeit habe ich mich heute mal wieder Stadt begeben, denn es war an der Zeit, mal wieder Kaffee zu kaufen. Dafür hatte ich auch direkt die Verpackungen vom letzten Mal dabei, um Müll zu vermeiden. Warum es wichtig ist, darauf zu achten, welchen Kaffee im Einkaufskorb landet, könnt ihr  hier noch einmal nachlesen.

    Coffee “to stop”, nicht “to go”

  • Do´s and Dont´s: Was wir Kindern Weihnachten schenken sollten

    Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen nachhaltigen Adventskalender. Organisiert hat ihn dieses Mal die liebe Miriam von:

    Das gestrige Türchen findet ihr auch bei ihr. Morgen geht es bei Anna-Maria von www.goldenemarie.com weiter. Eine Übersicht über alle Türchen findet ihr hier.


    Was wir Kindern Weihnachten schenken sollten

    Erinnern wir uns einmal an das letzte Weihnachtsfest: Aufgerissene Kartons, Berge von Geschenkpapier und Plastikverpackungen, leuchtende Kinderaugen, Massen von Süßigkeiten. Eltern, die bis zum Schluss den besten Schnäppchen nachgerannt sind, um schlussendlich jeden Wunsch auf dem Wunschzettel der Lieblinge abzuarbeiten. Erschöpft sitzen sie am Abend in ihren tollen Sesseln, stöhnen, wie schwer die Weihnachtsgans im Magen liegt, dass ihre Kinder viel zu viel geschenkt bekamen und dass sie nicht wissen, wohin mit den ganzen Sachen. Die ersten Spielzeuge sind vielleicht schon am nächsten Tag kaputt, die meisten Süßigkeiten verspeist, Weihnachten vorbei.

    Was bleibt? Der Gedanke an Stress? Einige Kilo mehr? Bei den Kleinen vielleicht die Freude am besonderen Lieblingsteil und die Erinnerung an diesen einen Abend, den Weihnachtsabend. Wenn ich an meine Kindheit denke, dann erinnere ich mich an gemeinsame Musizierstunden, den obligatorischen Kartoffelsalat und die Lichter, wenn der Weihnachtsbaum das 1. Mal erstrahlte. Ich erinnere mich an das gemeinsame Schmücken des Baumes, das Warten auf die Familie und Gäste und an den Moment, endlich in die fertig geschmückte Stube eintreten zu dürfen. Die Geschenke waren auch toll, die Aufregung, das Aufreißen aber das ist nicht, das, was mir im Nachhinein als Erwachsener noch die Wärme ins Herz steigen lässt.

    Um meine Gedanken darüber, was Kinder brauchen oder nicht brauchen, zusammenzufassen, bekommt ihr hier eine Liste der Dos und Dont´s zur Antwort auf die Frage: Was sollten wir Kindern Weihnachten schenken?

    Dont´s: Was wir Kindern nicht schenken sollten

    1. Süßigkeiten

    Das kann ich nicht genug betonen, der 21. Schokoladenweihnachtsmann, die 3. Packung Lebkuchen, die 9. Packung Gummitierchen. Kein Kind kann so viele Süßigkeiten essen, kein Kind braucht so viele Süßigkeiten! Zudem sollte wenigstens Weihnachten das Teilen und Gemeinschaft eine Rolle spielen… Muss ich wirklich gerade am Weihnachtsabend Produkte verschenken, für die andere Menschen, vor allem auch Kinder ausgebeutet wurden? Wenn ihr schon Süßigkeiten verschenkt, dann achtet zumindest auf Fairtrade-Siegel.
    Bedenkt jedoch: Zu viele Süßigkeiten sind schlichtweg ungesund, Magenverstimmungen und Diabetesanfälligkeit werden vorprogrammiert.
    Aber es ist doch Weihnachten! Ja stimmt und wer unglaublich gerne Lebensmittel verschenken möchte, dem kann ich Organisationen wie “Brot für die Welt” ans Herz legen. Hier bekommen Kinder, die nicht einmal das Grundlegendste zum Überleben haben Brot und Reis.

    Kinder, egal in welchem Altern, brauchen zu Weihnachten keine extra Süßigkeiten!

    2. Zu viele Geschenke

    Als Mama eines 4-jährigen Sohns kann ich sagen, es gibt jedes Jahr viel zu viele Geschenke. Das oft unabgesprochene Plastikbaggerchen von Oma, Tante und Onkel braucht kein Kind, es hat nämlich schon eins für den Sandkasten zu Hause, vom letzten Geburtstag von Opa… Am besten, ihr sprecht mit den Eltern ab, was diese sich für das Kind wünschen und haltet euch daran! Und auch Eltern machen ihre Kinder nicht glücklich, wenn sie sie mit Geschenken überhäufen. Das ist den Kindern, egal in welchem Alter oft zu viel und überfordert sie. Mal abgesehen davon, dass man so viele Sachen nicht verstauen kann. Ich bin z.B. einige Wochen nach Weihnachten mit einem großen Karton durchs Kinderzimmer gegangen und habe alles, was nicht mehr/ noch nie bespielt wurde, aussortiert. Das muss doch nicht sein!

    3. Plastik(spiel)zeug

    Mal abgesehen vom ökologischen Faktor (Wenn weiter in diesem Tempo Plastik produziert und in die Weltmeere gekippt wird, gibt es bis 2050 darin genauso viel Kunststoff wie Fische!), ist Plastik(spiel)zeug zumindest hier das unerwünschteste Geschenk. Es geht super schnell kaputt, oft schon am nächsten Tag und kann einfach sehr schlecht recycelt werden. Außerdem ist es oft mit gesundheitsschädlichen Stoffen versetzt, was ich schlichtweg nicht in Kinderhänden und -münden haben möchte. Solltet ihr mit den Eltern doch Duplo, Lego o.ä. abgesprochen haben, lohnt es sich auch hier Second Hand zu schauen. So werden keine zusätzlichen Ressourcen verbraucht.

    4. Dinge, die Kinder sich nicht wünschen

    Hässliche Socken, eine Waage für den Teenie, das Teddy-Plüschtier für den 8jährigen… es gibt einfach für jedes Alter Dinge, die sich Kinder wünschen und Dinge, die sie nicht wollen. Am besten, ihr redet mit dem zu beschenkenden Kind und sorgt so dafür, dass eben kein gequältes und anerzogenes Danke kommt, während das Geschenk am nächsten Tag unbespielt in der Ecke oder gar im Müll landet. Babys, die ihre Wünsche nicht äußern können, brauchen übrigens meist auch nichts, sie können damit sowieo noch nichts anfangen. Auch hier lohnt es sich, mit den Eltern zu sprechen und nicht irgendetwas (sinnloses) zu verschenken.

    5. Nichts

    Vor einiger Zeit las ich von einer Aktion, bei der Eltern beschlossen, ihren Kindern nichts zu schenken. Schließlich hätten sie genug und bräuchten nichts mehr. Das stimmt, trotzdem halte ich davon nichts. Kinder freuen sich das ganze Jahr auf ihren Geburtstag und Weihnachten, sie so zu enttäuschen, sollte nicht das Ansinnen von Eltern sein. Geschenke müssen dabei nichts Materielles sein und nichts kosten. Dazu berichte ich im nächsten Abschnitt mehr. Auch können sich Eltern und Großeltern absprechen, dass sie die Geschenkeflut eindämmen und gemeinsam Weihnachten feiern und z.B. nur Großeltern etwas (Abgesprochenenes) schenken. Aber nichts zu schenken, ist meiner Meinung nach nicht die Lösung aller Probleme.

    Do´s: Was wir Kindern an Weihnachten schenken sollten.

    1. Gemeinsame Zeit

    Aktuell ist der Zeitmangel der Eltern akuter denn je. Auch wir merken das. Mein Mann geht voll arbeiten und ich auch. Immer wieder müssen wir hetzen, Termine koordinieren und unsere Zeit einteilen. Zum Spielen bleibt wenig Zeit. Das sollte Weihnachten anders sein. Nehmt euch einmal vor, nichts für die Arbeit zu tun, die Wohnung das Haus bis zu einem bestimmten Termin fertig geputzt zu haben und dann nichts mehr zu planen. Lasst eure Kinder entscheiden. Vielleicht wollt ihr gemeinsam ein Spiel spielen, draußen Schlitten fahren gehen, ins Hallenbad fahren, ins Kino gehen? All das sollte Weihnachten möglich sein! Vielleicht könnt ihr auch einen Gutschein basteln? Wir haben beispielsweise unseren Patenkindern einmal aus Knete und Tierfiguren einen plastischen gemeinsamen Zoobesuch gebastelt und sie haben sich sehr darüber gefreut, zudem war der Tag einmalig schön.

    2. Gemeinsame Traditionen

    Erinnert ihr euch noch an etwas, das ihr jedes Weihnachten gemacht habt? Den Kirchgang, das gemeinsame Weihnachtsbaum schmücken, das Singen des “Oh du Fröhliche”? Findet gemeinsame Traditionen mit euren Kindern. Das muss nichts Christliches sein. Gemeinsam das Weihnachtsessen vorbereiten, Plätzchen backen, die Oma besuchen gehen, einen bestimmten Ort aufsuchen, etwas basteln… all das kann, wenn man es jedes Jahr macht, zur Tradition werden. Und daran werden sich eure Kinder, egal in welchem Alter (auch wenn sie es als Teenie zwischendurch sicherlich total öde finden^^) gerne erinnern. Deshalb mein Wunsch für Kinder an Weihnachten: Liebe Eltern schafft gemeinsame schöne Erinnerungen und Traditionen an dieses zauberhafte Fest. Aber überhäuft eure Kinder nicht mit materiellen Gütern.

    3. Selbstgemachte Dinge

    Ihr bekommt von euren Kindern etwas Gebasteltes zu Weihnachten? Super! Warum nicht auch einmal umgedreht? Es gibt total schöne Geschenkideen, über die sich Kinder freuen. In einer Facebook-Mami-Gruppe habe ich nachgefragt, was diese denn schon für ihre Kinder selbstgemacht haben und es kamen tolle Ergebnisse heraus, die ich hier gerne mit euch teilen möchte:

    4. DEN einen Wunsch

    Euer Kind redet schon seit Wochen von nichts anderem mehr als diesem EINEN Wunsch. Damit meine ich nicht, dass sie einmal sagen, dass die heute ein Feuerwehrauto, morgen einmal Bausteine und übermorgen ein Kuscheltier wollen, sondern hartnäckig bei diesem einen Wunsch sind. Unser Kind hat sich beispielsweise zum Geburtstag eine Kamera gewünscht, seit Monaten. Immer wenn ich ihn gefragt habe, was er denn möchte: “Eine Kamera!”

    Zum Geburtstag gab es dann das langersehnte Geschenk und siehe da auch Monate später, ist sie noch in Gebrauch und wird heiß geliebt. Dass ist nämlich die Folge bei tollen Geschenken. Zum einen lernen Kinder abzuwarten, sich zu freuen und nicht sofort zu konsumieren und zum anderen wird das so lang ersehnte Geschenk dann auch gehegt und gepflegt.

    5. Nachhaltige und sozial verträglich hergestellte (Spiel-)sachen

    Es gibt etliche Hersteller, die auf Nachhaltigkeit achten. Beispielsweise gibt es bei Kivanta, Sense Organics, oder El Puente (*unbezahlte Werbung*) nachhaltig produzierte Spielsachen und auch beim Kleidungskauf kann man bei Firmen wie Hess-Natur oder greenstories (*unbezahlte Werbung*) guten Gewissens einkaufen.

  • Motivationshoch oder alles neu?

    Los geht´s…

    Nach einer längeren Sommerpause melde ich mich nun endlich wieder zurück. Die Plugins sind aktualisiert, der Sommerpausen-Header gelöscht und ihr fragt euch sicherlich, warum hat sie nicht schon längst was geschrieben, die Sommerferien sind doch schon länger vorbei?!

    Das stimmt!

    ABER: Und jetzt kommt´s: Ich habe im neuen Schuljahr eine neue Arbeitsstelle angefangen. Und gleich vorweg. Einen wöchentlichen Turnus auf diesem Blog wird es deshalb erst einmal nicht mehr geben. Ich habe nun eine volle Stelle an einer tollen Schule (die vorher war auch toll und der Wechsel fiel mir nicht leicht aber manchmal muss man etwas Neues wagen, um sich noch ein bisschen zu verbessern…) Die Einarbeitungsphase braucht allerdings Zeit, viel Zeit. Zudem habe ich keinen freien Tag mehr zum Bloggen und die Priorität liegt mehr denn je auf der Arbeit (natürlich noch neben Familie und Sozialleben, das geht immer vor!)

    Was ist neu?

    Neben dem wechselnden Turnus (Ich werde immer schreiben, wenn ich ein kleines Zeitfenster habe und dann einfach veröffentlichen…) wird es demnächst kleine Interior-Einblicke ins Haus geben. Natürlich gibt es immer Räume, die einfach privat bleiben aber ich habe ja zu Beginn versprochen, dass es trotzdem einige Bilder geben wird. Auch habe ich neue Rezepte ausprobiert und an verschiedenen DIY-Ideen gebastelt. Viele Bilder sind schon vorbereitet und bedürfen nur noch einem größeren Bearbeitungs-Zeitfensters… (ja, schon wieder dieses Wort!) – mein aktuell größtes Problem. Die Motivation ist da, der Tag hat trotzdem nur 24 Stunden. Die Kategorie “Fair Fashion im Monat” verschwindet. Es gab da sehr wenig positives Feedback und ein regelmäßiger Monatsbeitrag baut mir aktuell zu viel Druck auf.

    Außerdem gibt es eine neue Kategorie: “Tragen“. Einige Leser wissen sicherlich, dass ich bisher bei Getragen von Liebe mitgebloggt habe. Allerdings ist es mir definitv nicht mehr möglich, noch einen 2. Blog zu betreuen. Auch gebe ich zum 1.10.2018 die Trageberatungen komplett auf. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, meine Artikel hier mit in den Blog zu integrieren und Dominique “Getragen von Liebe” zu überlassen. Zudem ist die Trageberatung für mich mit Leipzig verknüpft und die Zeit ist einfach vorbei. Ich denke, es ist Zeit für etwas Neues aber an meinen bisherigen Artikeln hänge ich einfach. Sie sind zu wertvoll und schade zum Löschen und finden deshalb Stück für Stück den Weg hierher.

    Ansonsten bleibt vieles so wie bisher. Fair Fashion wird es natürlich trotzdem noch geben und es geht nach wie vor um nachhaltiges grünes Leben, Zufallsmoment bleibt Zufallsmoment. So wie ihr es gerne lest!

    Zur Motivation

    Ich habe mich ganz motiviert wieder beim Sport angemeldet und festgestellt, dass es mein 4. Fitnessstudio ist. Immerhin bin ich in 2 regelmäßig gegangen 😉 und die Motivation bzw. die Suche nach einem Ausgleich direkt nach der Arbeit hat mich letztendlich überzeugt + die super Lage direkt gegenüber von der Kita, so kann ich direkt nach der Arbeit 1,5 Stunden, in denen der Kleine eh noch Mittagsschlaf macht, sporteln und danach direkt abholen gehen… Die Zeiten an der neuen Schule sind da wirklich praktisch. Ich muss zwar eher aufstehen (gähn!) die Pausen sind allerdings auch kürzer (Ist das jetzt etwas Gutes?) sodass ich eher fertig bin. (Ja, das ist etwas Gutes!)

    In diesem Sinne widme ich mich jetzt ganz motiviert den nächsten Artikeln!

    Lebe deinen Zufallsmoment.

     

  • Warum ich es nach 2X grillen schon satt habe…

    …und welches Statement ich abgebe!

    Gesponsert

    Ja ich bin mittlerweile Vegetarier. Seit nunmehr 5 Monaten habe ich kein Fleisch und keinen Fisch mehr gegessen und ja ich komme auch im Sommer beim Grillen damit klar. Ich mag Fetataschen oder vegetarische Würstchen oder einfach nur gegrilltes Gemüse. Gemüse ist übrigens mein Hauptnahrungsmittel aber das war es auch schon vorher! Was ich aber satt habe, sind die Kommentare… “Das ist doch keine echte Wurst. Wie kann man sowas nur essen?” (Weil es schmeckt vielleicht…?)

    Bevor ich beschloss kein Fleisch mehr zu essen, beschränkt sich mein Konsum ziemlich genau 4 Jahre zuvor auf das Wochenende. Und auch da nur in Maßen und ausgewähltes Qualitätsfleisch aber immerhin konnte man mich nicht in die “Schublade Vegetarier” stecken (jetzt endlich aber…), ich aß ja noch etwas davon, wenn auch teilweise wochenlang nicht. Jetzt lebe ich per Definition ungesund. Klar wie kann es auch anders sein (Ironie off!)

    In den letzten Wochen haben wir in Ermangelung einer Küche auf der Baustelle immer mal wieder gegrillt und ich habe kein Wort darüber gesagt, dass meine Mitmenschen Fleisch essen. Ich finde diese Billigwürste übrigens ziemlich eklig! Fand ich auch schon vorher. Aber warum sollte ich meiner Umwelt das Essen vermiesen? Darf ich da nun nicht auch von meiner Umwelt das Gleiche erwarten? Scheinbar nicht, da jeder Helfer meint, sich dazu äußern zu müssen.

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich in den letzte Monaten keinen großen Unterschied bemerkt habe. Nein, mir fehlt nichts! Wirklich! Ich esse bewusster, weniger und habe sogar ein bisschen abgenommen (ob das nun direkt mit dem Fleischkonsum oder nicht zu tun hat, kann ich nicht sagen.) Meine Haare und meine Haut sind genau wie vorher in Ordnung, ich bin nicht infektanfälliger als vorher und habe keine Eisenmangel o.ä.
    Ich verursache nur kein direktes Tierleid mehr. Und das aus Überzeugung!

    Statement

    Nun habe ich vor kurzem eine Kooperationsanfrage bekommen und durfte mir aus dem Shoezuu-Shop etwas aussuchen. Shoezuu stellt vor allem vegane Schuhe her, allerdings (noch?^^) keine Barfußschuhe dafür aber auch tolle Damenoberteile. Sofort war für mich die Entscheidung klar, ich nehme den “Zip Hoodie Bull” mit dem Aufdruck “STOP KILLING ANIMALS” und wenn es dann in den Abendstunden beim nächsten Grillen kalt wird, ziehe ich mir diese Jacke drüber und gebe mein Statement ab. Ganz still und ohne Diskussion – einfach nur weil ich überzeugt bin.

    Natürlich werde ich diese tolle Statement-Jacke nicht nur beim Grillen anziehen, nein sie begleitet mich seit kurzem auch am frühen Morgen oder späten Abend, wenn es auf dem Weg zur Arbeit kalt wird. Und wer mich kennt, weiß dass sie dann wohl Fair Fashion sein muss. Shoezuu Textilien sind immer zu 100% fair und sogar vegan! Die Shirts werden eigenhändig in Gelsenkirchen bedruckt und die Drucke werden von einer Druckerei aus Deutschland und einer aus Spanien bezogen. Beide Druckereien nutzen Oeko-Text Standart 100 zertifizierte Farben. Umweltfreundlich, fair und mit tollen ausgefallenen Motiven. Was will man mehr? Schaut doch auch mal auf www.shoezuu.de vorbei!

    Der Hoodie ist qualitativ hochwertig verarbeitet und super kuschlig. Die Innenseite ist leicht angeraut und wärmt bei niedrigen Temperaturen. Zudem geht schwarz einfach immer. Er passt auf jedes Shirt und zu jedem anderen Kleidungsstück. Es gibt sie mit und ohne Motiv. Ich muss sagen, ich bin begeistert!
    Übrigens Nachhaltigkeit und Fairness sind Shoezuu nicht nur bei den Produkten wichtig, daher nutzt das Unternehmen in ihrem Büro nur Ökostrom, versendet klimaneutral mit DHL GOGREEN und nutzt soweit es möglich ist recyceltes Papier und vermeidet Plastik.

    Gewinnspiel

    Bullen sind wunderschöne Tiere, die nicht auf den Teller gehören. Das Hoodie-Motiv steht für mich für Freiheit, für Unabhängigkeit und Stärke. Der Bulle simuliert an der Börse das “Auf”, weil er mit seinen Hörnern von unten nach oben stößt und jederzeit vorwärts stürmt. Das gefällt mir unglaublich gut. Und das stilvolle Motiv darf nun auch bald einer meiner Leser in seinen Händen halten. So darf ich einen Zuziehbeutel/Rucksack aus fair gehandelter Biobaumwolle mit dem gleichen Motiv verlosen.


    Was du dafür tun musst? Alles, was du dafür tun musst, ist dich für meinen Newsletter einzutragen oder den Beitrag zu kommentieren.

    Unter allen Kommentaren meiner Social Media-Kanäle verlose ich am 13. Mai 2018 den Beutel. Ihr erhaltet dann eine Benachrichtigung:




    Meine Gewinnspielregeln findet ihr hier. Mit der Teilnahme stimmt ihr diesen zu.

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    GEWINNSPIEL BEENDET! Gewonnen hat “Natashysjka” – herzlichen Glückwunsch!

     

  • Jubiläum und Gewinnspiel

    Rückblick

    Ich feiere heute mich euch, meinen Lesern, mein einjähriges Blogjubiläum. Zeit einmal zurück zu schauen:

    Als ich vor einem Jahr startete, hatte ich nur die Idee etwas anderes zu machen. Ich wollte keinen Mamablog, keinen “normalen” Lifestyleblog und auch keinen “einfachen” Fashionblog.
    Was ich genau wollte, war mir zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht klar. Ich startete einfach. Im Hinterkopf war nur die Idee, es soll etwas Alternatives werden, Tipps und Tricks zur Weltverbesserung und so. ^^ Ganz einfach also…

    Dann postete ich meinen ersten Beitrag. Schön vorgegeben von WordPress mit dem Link hallo-welt (sollte man das ändern? 😉 ) Ich stellte mich also kurz vor, erklärte die Namenswahl und in groben Zügen mein Ziel.

    Kommt mit auf meine Reise.
    Jeder Zufallsmoment hat seinen Grund.

    Das wurde zum Motto meiner Blogreise. Wenn ich neue Dinge ausprobiere, teile ich sie. Neue Rezepte, neue Mode, neue Produkte… aus meinen am Anfang doch recht wahllos zusammengestellen Posts ganze allgemein zum Thema “Nachhaltigkeit” ergab sich Stück für Stück eine Struktur. Und: Ich habe mich gefunden!
    Viele meiner Leser kommen mittlerweile regelmäßig wieder, weil sie wissen, was sie erwartet. Dafür möchte ich mich heute bei dir, bei euch bedanken! So viel Spaß mir das Bloggen macht und so schön der Ausgleich ist, ohne Austausch und Feedback macht es nur halb so viel Freude.

    Hitliste

    Zur Feier des Tages verlinke ich nun noch einmal meine Top-Beiträge auch für dich lieben Leser, der du heute das erste Mal von mir hörst:

    1. Platz: Warum du mit diesem Rezept nie wieder Nutella essen willst

    aus der Kategorie Bauchmomente

    2. Platz: Die perfekte Haarbürste finden

    aus der Kategorie NoPoo

    3. Platz: Hyaluron Beautydrink

    aus der Kategorie Reviews und Testberichte

    Spannend oder? Mit einigen Ergebnissen hätte ich auch nicht gerechnet und doch sind das die meist geklicktesten Artikel.

    Bei den Bildern auf Instagram gewinnen übrigens diese 3 Beiträge:

    1. Platz

    2. und 3. Platz mit der gleichen Anzahl an Likes

    Gewinnspiel

    Wie ihr seht, sind die Outfit-Bilder vor allem auf Instagram wirklich beliebt. Seit Januar erstelle ich aber auch regelmäßig Fair-Fashion-Posts auf dem Blog und bin immer wieder begeistert wie abwechslungsreich auch dieser für mich eher neue Bereich ist. So konnte ich euch zum Beispiel in meinem letzten Post wieder tolle Kleidung zeigen und gleichzeitig auf den “Fashion Revolution Day”  aufmerksam machen. Für Mode begeistern und gleichzeitig auf Umwälzungen, (Un-)Gerechtigkeit und Alternativen aufmerksam machen, genau das heißt für mich, die Welt verändern!

    Umso mehr freue ich mich, dass ich zum Blogjubiläum etwas in genau diesem Bereich verlosen darf:
    Loveco, einer meiner Lieblingsfairfashionshops stellt euch einen 50€-Gutschein zur Verfügung. Ihr dürft euch also für diesen Betrag ohne Bedingungen aussuchen, was ihr wollt. Habt ihr also auch ein Lieblingsstück entdeckt, so ist es nun bald eures.

    Alles, was ihr dafür tun müsst, ist euch für meinen Newsletter einzutragen. Unter allen
    Abonnenten verlose ich am 13. Mai 2018 Gutschein. Ihr erhaltet ihn dann per Mail:




    Meine Gewinnspielregeln findet ihr hier. Mit der Teilnahme stimmt ihr diesen zu.

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    GEWINNSPIEL BEENDET! Der Gewinner wurde per Mail benachrichtigt! Herzlichen Glückwunsch!

  • Nachhaltig Kaffee trinken

    Ich gebe zu, eine der wenigen “Laster”, die mich noch begleiten ist der Kaffee. Früh am Morgen eine Tasse zum Wachwerden, auf Arbeit, um einen kleinen Plausch mit Kollegen zu halten, am Nachmittag zu einem Keks oder am Abend, um länger wach zu bleiben. Ich mag den schwarzen Koffeein-Saft einfach. Das klingt jetzt dramatischer als es ist. Ich trinke nicht jeden Tag so viel Kaffee, es gibt sogar Tage, an denen ich überhaupt keinen trinke aber seit ich Jugendliche bin, gehört dieses Getränk für mich ab und an einfach dazu. Grund genug, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie und unter welchen Bedingungen der Kaffee hergestellt wird und welche nachhaltigen und ressourcenschonenden Varianten es gibt.

    Blätter einer Kaffeeplanze

    Kaffee – ja aber bitteschön fair!

    Seit einigen Jahren schon, trinke ich nur noch Fair Trade-Kaffee. Auslöser dafür war eine der vielen Dokus, die ich im Zusammenhang mit Kinderarbeit für (Schokolade und) Kaffee gesehen habe. Ein Beispiel davon verlinke ich euch hier, schaut aber bei den auf Youtube empfohlenen Videos weiter. Es ist wirklich erschreckend! Fair Trade-Kaffee sollte für jeden ein Muss sein!

    Nachteile konventionellen Kaffeeanbaus sind:

    • Kinderarbeit
    • Kaffeebauern erhalten viel zu wenig Lohn
    • Pestizide im Anbau der Pflanzen
    • Raubbau/ Zerstörung der Nutzflächen
    • Profitgier einzelner Unternehmen

    Fairtrade oder Fair Trade?

    Bisher habe ich immer das Wort Fair Trade verwendet, weil ich allgemein von Kaffee aus hinreichend fairem Handel gesprochen habe. Diese Fair Trade-Produkte tragen meist verschiedene Siegel, beispielsweise das Fairtrade-Siegel. Dieses ist ein eingetragenes Markenzeichen und kennzeichnet Kaffee, der ganz besondere Kriterien erfüllen muss. Kaffee mit dem “Fairtrade-Siegel” muss soziale, ökologische und ökonomische Kriterien erfüllen. Erkennungszeichen ist dieses Siegel:

    Fairtrade-Siegel

    Vorteile von Fairtrade-Kaffee sind:

    • keine Kinderarbeit
    • Bezahlung eines Fairtrade-Mindestpreises und einer Prämie
    • Verbot gefährlicher Pestizide
    • umweltschonender Anbau
    • transparenter Waren- und Geldfluss

    Zum Weiterlesen

    In den allermeisten Fällen achte ich auf das gerade vorgestellte Siegel. Es gibt natürlich noch weitere Fair Trade-Siegel. Naturland Fair und GEPA gehen beispielsweise oft noch über das Fairtrade-Siegel hinaus. UTZ und Rainforest Alliance dagegen sind in meinen Augen dagegen eher keine vertrauenswürdigen Siegel. Genauer nachlesen könnt ihr die Gründe dafür hier.

    Nun weiß ich, worauf ich beim Kaffee achten soll und was ist mit der Maschine?

    Auch hier kann man verschwenderisch oder auch nachhaltig und ressourcenschonend Kaffee trinken.

    Wenn viele Gäste da sind, koche ich ganz “normal” in der Kaffeemaschine. Allerdings bin ich gerade dabei auf wiederverwendbare Filter umzustellen. Der Kaffee selbst wird gesammelt und entweder zum Haarewaschen oder als Dünger für die Pflanzen verwendet. Damit ist der erzeugt Müll gleich 0. Einzig die verbrauchte Energie könnte man durch den Einsatz von beispielsweise Instandkaffeekochern verringern aber das schmeckt mir einfach nicht, so dass ich den doch sehr geringen Energieverbrauch in Kauf nehme.

    In der Familie trinke ich alleine, also brauche ich zusätzlich noch eine Ein-Tassen-Lösung. Nehmen wir also die verschiedenen Varianten unter die Lupe:

    Kapsel-Maschinen:

    Ein No-Go für mich. Eine durchschnittliche Kapsel besteht aus zwei bis drei Gramm Verpackung und sechs bis sieben Gramm Kaffee. 20.600 Tonnen Kapselmüll wurden so im letzten Jahr erzeugt. Ein kleiner Tipp für die, die schon eine der Maschine bei sich stehen haben, es gibt wiederbefüllbare Kapseln, die zumindest etwas den Müll verringern:

    Nespresso

    Dolce Gusto

    Pad-Maschine:

    Diese habe ich vor Jahren einmal geschenkt bekommen. Sie ist schnell, erzeugt weniger Müll und ist energiesparender als die Kapsel-Maschine. Lange habe ich sie ohne schlechtes Gewissen benutzt, dank wiederbefüllbarer Pads, ist der Müllverbrauch auch da gegen 0 gesunken.

    Was sieht besser aus? Padmaschine oder Kaffeebereiter?

    Aber wenn ich ehrlich bin, der Geschmack unterscheidet sich schon deutlich vom Filterkaffee. Also muss es doch noch eine andere Lösung geben. Diese habe ich vor Kurzem gefunden:

    Kaffeebereiter:

    Genauer gesagt, durfte ich aktuell den Kaffeebereiter im Industriestil von Leanback Industries testen. Das Gerät wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt.

    Tobias Luksch, Maschinenbautechniker und Michael Schiekofer, BWL-Student sind die Gründer von Leanback Industries. Beide entwickeln regelmäßig Ideen, Prototypen und schließlich fertige Artikel. Die Produkte sind echte Liebhaberstücke, meist handgefertigt aus Metall und Holz. Dabei überzeugt das Design durch Minimalismus, Eleganz und die Auswahl hochwertiger Materialien.

    Der Kaffeebereiter ist eines dieser Stücke. Er ist handmade, es wurden ausschließlich nachhaltige Materialien verwendet und das Stück ist ein echter Hingucker. Schon als ich ihn das erste Mal in den Händen hielt, fiel mir auf wie robust der Kaffeebereiter ist.

    Er ist folgendermaßen aufgebaut: Auf einer Holzplatte aus Nussbaum-Holz, ist ein Kupferrohr befestigt. An diesem ist ein Glastrichter aus Borosilikatglas, der sowohl hitzebeständig als auch spülmaschinengeeignet ist. Da dieses ursprünglich aus dem Laborbedarf stammt ist es etwas bruchsicherer als herkömmliches Glas. Möchte man nun Kaffee trinken, muss man mit einem Wasserkocher die erforderliche Menge Wasser kochen, dieses über den Kaffee im Filter im Trichter gießen und dann kurz abwarten bis der Kaffee durchgelaufen ist. Schon kann man diesen genießen – einen klassischen Filterkaffee für eine oder zwei Personen.

    Zu kaufen gibt es den Kaffeebereiter hier.

  • Blogprinzipien

    Am Anfang eines neuen Jahres, heißt es auch einmal, sich selbst zu hinterfragen (oh das gehört ja zu meinen Prinzipien^^) und zu schauen, was eigentlich wichtig ist, herausgekommen sind sechs Prinzipien, die für mich als die sechs Säulen der Nachhaltigkeit und damit als Säulen meines Blogs gelten.