• Fair Fashion im Juni

    Die Temperaturen sind warm, nein heiß! Zwar ist erst morgen der offizielle Sommeranfang aber mal ganz ehrlich, jeder denkt schon seit Wochen, wir sind mitten im Hochsommer. Hier hat es schon lange nicht mehr geregnet, das Gras in der Stadt ist weitestgehend vertrocknet und die Waldbrandgefahr ist groß. Wir haben glücklicherweise einen hauseigenen Brunnen und wässern den Garten regelmäßig, so dass wir noch so etwas wie Wiese zum Spielen haben und trotzdem kein Trinkwasser verschwenden. Ich hätte aktuell aber nichts lieber als einen eigenen Pool. *träum* (Gibt es so etwas eigentlich auch nachhaltig?)

  • Fair Fashion im Mai: Kleider machen Leute!

    Kleid wurde gesponsert

    Ward ihr dieses Jahr auch schon auf einer Hochzeit oder einer Konfirmation? Vielleicht steht auch noch eine Festivität im Juni oder Juli an? Wir sind dieses Jahr zumindest auf mehre Events eingeladen und die Frage aller Fragen: Was ziehe ich an? Es soll festlich sein aber nicht so festlich wie ein Brautkleid. Man muss damit tanzen können, sich den ganzen Tag wohlfühlen und wenn es abends etwas frischer wird, dann muss es um ein Jäckchen erweiterbar sein – so sind zumindest meine Ansprüche an das perfekte Outfit. Außerdem ist mir noch ganz wichtig, dass das gute Stück fair und nachhaltig produzierte wurde und für die große Feier keiner der Arbeiter leiden musste.

     

    Deswegen bin ich in diesem Jahr besonders glücklich über eine Kooperation mit “Blutsgeschwister“, die ich schon seit langem liebe. Mein erstes Teil kaufte ich Anfang des Studiums vor etwa 10 Jahren und seitdem konnte immer wieder eines der Lieblingsstücke den Weg in meinen Kleiderschrank finden. Gegründet 2001 überzeugen mich die Kollektionen von “Blutsgeschwister” durch ihre bunte Vielfalt. Die Kleidungsstücke sind ausgefallen, teilweise mit Retrocharme aber immer ein absoluter Hingucker. Seit ich mich ausgiebig mit Fair Fashion beschäftige, habe ich mich eher anderen typischen Fairtrade-Marken zugewandt, bis ich feststellte, “Blutsgeschwister” ist ja in der “Fair Wear Foundation”!

    Fair Wear Foundation

    Die Fair Wear Foundation hat das Ziel die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu verbessern. Der Fokus in der Lieferkette liegt auf der Konfektion, also in der Verarbeitung von Stoffen zu Textilprodukten. Die Arbeitsrichtlinien basieren auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und beinhalten Prinzipien wie freie Arbeitswahl/keine Zwangsarbeit, die Zahlung existenzsichernder Löhne, angemessene Arbeitszeiten, rechtsverbindliche Arbeitsverträge, keine Diskriminierung am Arbeitsplatz, Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen und keine Ausbeutung durch Kinderarbeit. Mitgliedsunternehmen, die bei der Überprüfung und Bewertung besonders gut abgeschnitten haben, dürfen das Logo auf Anhängeschildern oder Etiketten ihrer Produkte nutzen, so z.B. auch Blutsgeschwister. (Quelle)

    Vor etwa 1/2 Jahr stöberte ich im Blutsgeschwister-Shop in Leipzig und unterhielt mich mit einer Verkäuferin (die übrigens alle immer super freundlich sind!) und diese wies mich schon darauf hin, dass die Marke natürlich fair produziere und in der Foundation eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Leitung fahre wohl des öfteren in die Fabriken und überzeuge sich persönlich von den Bedingungen. Es gibt Weiterbildungen und die Produktionsbedingungen werden regelmäßig überprüft und verbessert. Auf meine Nachfrage nach einer offiziellen Stellungsnahme, darf ich ein Gründungsmitglied zitieren:

    „Wir legen großen Wert auf faires Miteinander, auch entlang unserer Lieferkette! Blutsgeschwister soll sich gut anfühlen für unsere Kunden, aber auch für unsere Produzenten – Feel Good Couture eben! Daher setzen wir auf Slow Fashion und schneidern Lieblingsstücke für lange Zeit! Außerdem arbeiten wir eng mit der Fair Wear Foundation zusammen, um faire Arbeitsbedingungen in unseren Zuliefererfabriken sicherzustellen. Unser Ziel ist es, die Welt mit unseren Kreationen schöner und bunter zu machen- dabei ist es uns wichtig, dass Mensch und Tier nicht darunter leiden!“

    Karin Ziegler, Head of Design & Geschäftsführung

    Outfit des Monats

    Produkte zum Outfit

    Kleid: Blutsgeschwister

    Jäckchen: Blutsgeschwister (ähnlich)

    Tights: Blutsgeschwister

    Body: Blutsgeschwister

    Das Kleid ist ein besonderer Hingucker. Es ist tropisch frisch und läutet den Sommer ein. Man kann es mit oder ohne Kragen tragen und es sieht sowohl verspielt als auch festlich aus. Die Accessoires sind eher optional. Im Hochsommer (also aktuell im Mai^^) braucht man wahrscheinlich weder Tights noch Body darunter aber wenn es doch etwas frischer sein sollte oder gerade in den Abendstunden, kann man das Outfit dann um die restlichen Teile ergänzen. Ich habe meistens eine Strumpfhose in der Tasche und ein Jäkchen im Auto, das man dann schnell überwerfen kann, wenn man dann doch etwas fröstelt. Die anderen Teile sind dezent in schwarz gehalten, damit der Hingucker, das Kleid, das Highlight des Outfits bleibt.

    Das Kleid – live

    Auch ich habe mir das Kleid aussuchen dürfen. Zum Zeitpunkt des Shootings war es einfach nur heiß und ich beließ es dabei, das Kleid nur mit meinen Barfußsandalen von BeNat-Shoes und meiner Lieblingstasche von Blutsgeschwister (ähnlich) zu kombinieren. Aktuell mag ich meiner Haare auf Festen gerne halboffen und entschied mich dazu einen Teil zu flechten.

    Ich muss sagen, ich bin absolut begeistert von dem Kleid. Der Kragen war nicht so meins aber als ich ihn abgeknöpft hatte, passte der Stil total zu mir und auch mein Mann fand es super schön. Das Material ist total leicht und selbst einen ganzen Tag in dem Kleid schwitzt man nicht zu arg. Es sitzt einfach super und die Farben passen einfach toll zu mir hellem Typen.

    Fair und stylisch – besser geht es doch nicht! Und ja ich gebe zu, mein halber Kleiderschrank besteht aktuelle aus (meist secondhand gekauften) Blutsgeschwister-Sachen.

  • Warum ich es nach 2X grillen schon satt habe…

    …und welches Statement ich abgebe!

    Gesponsert

    Ja ich bin mittlerweile Vegetarier. Seit nunmehr 5 Monaten habe ich kein Fleisch und keinen Fisch mehr gegessen und ja ich komme auch im Sommer beim Grillen damit klar. Ich mag Fetataschen oder vegetarische Würstchen oder einfach nur gegrilltes Gemüse. Gemüse ist übrigens mein Hauptnahrungsmittel aber das war es auch schon vorher! Was ich aber satt habe, sind die Kommentare… “Das ist doch keine echte Wurst. Wie kann man sowas nur essen?” (Weil es schmeckt vielleicht…?)

    Bevor ich beschloss kein Fleisch mehr zu essen, beschränkt sich mein Konsum ziemlich genau 4 Jahre zuvor auf das Wochenende. Und auch da nur in Maßen und ausgewähltes Qualitätsfleisch aber immerhin konnte man mich nicht in die “Schublade Vegetarier” stecken (jetzt endlich aber…), ich aß ja noch etwas davon, wenn auch teilweise wochenlang nicht. Jetzt lebe ich per Definition ungesund. Klar wie kann es auch anders sein (Ironie off!)

    In den letzten Wochen haben wir in Ermangelung einer Küche auf der Baustelle immer mal wieder gegrillt und ich habe kein Wort darüber gesagt, dass meine Mitmenschen Fleisch essen. Ich finde diese Billigwürste übrigens ziemlich eklig! Fand ich auch schon vorher. Aber warum sollte ich meiner Umwelt das Essen vermiesen? Darf ich da nun nicht auch von meiner Umwelt das Gleiche erwarten? Scheinbar nicht, da jeder Helfer meint, sich dazu äußern zu müssen.

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich in den letzte Monaten keinen großen Unterschied bemerkt habe. Nein, mir fehlt nichts! Wirklich! Ich esse bewusster, weniger und habe sogar ein bisschen abgenommen (ob das nun direkt mit dem Fleischkonsum oder nicht zu tun hat, kann ich nicht sagen.) Meine Haare und meine Haut sind genau wie vorher in Ordnung, ich bin nicht infektanfälliger als vorher und habe keine Eisenmangel o.ä.
    Ich verursache nur kein direktes Tierleid mehr. Und das aus Überzeugung!

    Statement

    Nun habe ich vor kurzem eine Kooperationsanfrage bekommen und durfte mir aus dem Shoezuu-Shop etwas aussuchen. Shoezuu stellt vor allem vegane Schuhe her, allerdings (noch?^^) keine Barfußschuhe dafür aber auch tolle Damenoberteile. Sofort war für mich die Entscheidung klar, ich nehme den “Zip Hoodie Bull” mit dem Aufdruck “STOP KILLING ANIMALS” und wenn es dann in den Abendstunden beim nächsten Grillen kalt wird, ziehe ich mir diese Jacke drüber und gebe mein Statement ab. Ganz still und ohne Diskussion – einfach nur weil ich überzeugt bin.

    Natürlich werde ich diese tolle Statement-Jacke nicht nur beim Grillen anziehen, nein sie begleitet mich seit kurzem auch am frühen Morgen oder späten Abend, wenn es auf dem Weg zur Arbeit kalt wird. Und wer mich kennt, weiß dass sie dann wohl Fair Fashion sein muss. Shoezuu Textilien sind immer zu 100% fair und sogar vegan! Die Shirts werden eigenhändig in Gelsenkirchen bedruckt und die Drucke werden von einer Druckerei aus Deutschland und einer aus Spanien bezogen. Beide Druckereien nutzen Oeko-Text Standart 100 zertifizierte Farben. Umweltfreundlich, fair und mit tollen ausgefallenen Motiven. Was will man mehr? Schaut doch auch mal auf www.shoezuu.de vorbei!

    Der Hoodie ist qualitativ hochwertig verarbeitet und super kuschlig. Die Innenseite ist leicht angeraut und wärmt bei niedrigen Temperaturen. Zudem geht schwarz einfach immer. Er passt auf jedes Shirt und zu jedem anderen Kleidungsstück. Es gibt sie mit und ohne Motiv. Ich muss sagen, ich bin begeistert!
    Übrigens Nachhaltigkeit und Fairness sind Shoezuu nicht nur bei den Produkten wichtig, daher nutzt das Unternehmen in ihrem Büro nur Ökostrom, versendet klimaneutral mit DHL GOGREEN und nutzt soweit es möglich ist recyceltes Papier und vermeidet Plastik.

    Gewinnspiel

    Bullen sind wunderschöne Tiere, die nicht auf den Teller gehören. Das Hoodie-Motiv steht für mich für Freiheit, für Unabhängigkeit und Stärke. Der Bulle simuliert an der Börse das “Auf”, weil er mit seinen Hörnern von unten nach oben stößt und jederzeit vorwärts stürmt. Das gefällt mir unglaublich gut. Und das stilvolle Motiv darf nun auch bald einer meiner Leser in seinen Händen halten. So darf ich einen Zuziehbeutel/Rucksack aus fair gehandelter Biobaumwolle mit dem gleichen Motiv verlosen.


    Was du dafür tun musst? Alles, was du dafür tun musst, ist dich für meinen Newsletter einzutragen oder den Beitrag zu kommentieren.

    Unter allen Kommentaren meiner Social Media-Kanäle verlose ich am 13. Mai 2018 den Beutel. Ihr erhaltet dann eine Benachrichtigung:




    Meine Gewinnspielregeln findet ihr hier. Mit der Teilnahme stimmt ihr diesen zu.

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    GEWINNSPIEL BEENDET! Gewonnen hat “Natashysjka” – herzlichen Glückwunsch!

     

  • Jubiläum und Gewinnspiel

    Rückblick

    Ich feiere heute mich euch, meinen Lesern, mein einjähriges Blogjubiläum. Zeit einmal zurück zu schauen:

    Als ich vor einem Jahr startete, hatte ich nur die Idee etwas anderes zu machen. Ich wollte keinen Mamablog, keinen “normalen” Lifestyleblog und auch keinen “einfachen” Fashionblog.
    Was ich genau wollte, war mir zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht klar. Ich startete einfach. Im Hinterkopf war nur die Idee, es soll etwas Alternatives werden, Tipps und Tricks zur Weltverbesserung und so. ^^ Ganz einfach also…

    Dann postete ich meinen ersten Beitrag. Schön vorgegeben von WordPress mit dem Link hallo-welt (sollte man das ändern? 😉 ) Ich stellte mich also kurz vor, erklärte die Namenswahl und in groben Zügen mein Ziel.

    Kommt mit auf meine Reise.
    Jeder Zufallsmoment hat seinen Grund.

    Das wurde zum Motto meiner Blogreise. Wenn ich neue Dinge ausprobiere, teile ich sie. Neue Rezepte, neue Mode, neue Produkte… aus meinen am Anfang doch recht wahllos zusammengestellen Posts ganze allgemein zum Thema “Nachhaltigkeit” ergab sich Stück für Stück eine Struktur. Und: Ich habe mich gefunden!
    Viele meiner Leser kommen mittlerweile regelmäßig wieder, weil sie wissen, was sie erwartet. Dafür möchte ich mich heute bei dir, bei euch bedanken! So viel Spaß mir das Bloggen macht und so schön der Ausgleich ist, ohne Austausch und Feedback macht es nur halb so viel Freude.

    Hitliste

    Zur Feier des Tages verlinke ich nun noch einmal meine Top-Beiträge auch für dich lieben Leser, der du heute das erste Mal von mir hörst:

    1. Platz: Warum du mit diesem Rezept nie wieder Nutella essen willst

    aus der Kategorie Bauchmomente

    2. Platz: Die perfekte Haarbürste finden

    aus der Kategorie NoPoo

    3. Platz: Hyaluron Beautydrink

    aus der Kategorie Reviews und Testberichte

    Spannend oder? Mit einigen Ergebnissen hätte ich auch nicht gerechnet und doch sind das die meist geklicktesten Artikel.

    Bei den Bildern auf Instagram gewinnen übrigens diese 3 Beiträge:

    1. Platz

    2. und 3. Platz mit der gleichen Anzahl an Likes

    Gewinnspiel

    Wie ihr seht, sind die Outfit-Bilder vor allem auf Instagram wirklich beliebt. Seit Januar erstelle ich aber auch regelmäßig Fair-Fashion-Posts auf dem Blog und bin immer wieder begeistert wie abwechslungsreich auch dieser für mich eher neue Bereich ist. So konnte ich euch zum Beispiel in meinem letzten Post wieder tolle Kleidung zeigen und gleichzeitig auf den “Fashion Revolution Day”  aufmerksam machen. Für Mode begeistern und gleichzeitig auf Umwälzungen, (Un-)Gerechtigkeit und Alternativen aufmerksam machen, genau das heißt für mich, die Welt verändern!

    Umso mehr freue ich mich, dass ich zum Blogjubiläum etwas in genau diesem Bereich verlosen darf:
    Loveco, einer meiner Lieblingsfairfashionshops stellt euch einen 50€-Gutschein zur Verfügung. Ihr dürft euch also für diesen Betrag ohne Bedingungen aussuchen, was ihr wollt. Habt ihr also auch ein Lieblingsstück entdeckt, so ist es nun bald eures.

    Alles, was ihr dafür tun müsst, ist euch für meinen Newsletter einzutragen. Unter allen
    Abonnenten verlose ich am 13. Mai 2018 Gutschein. Ihr erhaltet ihn dann per Mail:




    Meine Gewinnspielregeln findet ihr hier. Mit der Teilnahme stimmt ihr diesen zu.

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    GEWINNSPIEL BEENDET! Der Gewinner wurde per Mail benachrichtigt! Herzlichen Glückwunsch!

  • Fair Fashion: How to change the fashion game!

    In diesem Monat poste ich meinen monatlichen Fair Fashion-Post sehr spät.
    Grund dafür ist, dass ich ihn im Rahmen der Fashion Revolution Week schreibe.

    Fashion Revolution Day

    Was heißt das eigentlich? Am 24.04. jährt sich der Fashion Revolution Day zum fünften Mal. Dieser Tag gedenkt den Opfern des Einsturzes des Fabrikkomplexes Rana Plaza in Bangladesch am 24. April 2013, wo unter menschenunwürdigen Bedingungen Brands wie H&M, Primark, KIK, Hugo Boss ihre Kleidung produzierten. Mit der Frage „Who made my clothes?“ fordert die globale Kampagne “Fashion Revolution” zur Auseinandersetzung mit der Herkunft unserer Bekleidung auf.

    Konsequenzen für mich

    Als ich anfing mich mit dem Thema “Fair Fashion” zu beschäftigen fand ich als Einstieg vor allem Artikel über die “Fashion Revolution” aus dem letzten Jahr. Natürlich habe ich das Ereignis 2013 aus den Medien auch am Rande mitbekommen. Aber es war ja klar, dass die Bedingungen nicht so ideal sind. (Das ist ja wohl milde ausgedrückt, heute würde ich mich selber schelten: “Wie kannst du nur so ignorant sein!?”) aber verändert habe ich nichts.
    Erst mit der bewussten Beschäftigung mit der Herkunft von Textilien, begann für mich ein Umdenken. Transparente Produktionsketten, faire Arbeitsbedingungen, ein ressourcenschonender Produktionsprozess, das geht! Und ist gar nicht mal so teuer, wie ich bis dahin dachte. Klar gibt es da auch Designerlabels, die ich mir aktuell nicht leisten kann, aber mittlerweile gibt es auch viele Firmen, die bezahlbare schöne stylische Mode mit all diesen Kriterien produzieren. Worauf also noch warten? Von einem Tag auf den anderen beschloss ich – Ich kaufe nur noch Fair Fashion! Und es funktioniert. Ich gehe bewusster einkaufen, mittlerweile immer mehr auch Second Hand und achte darauf, woher meine Kleidung kommt.

    WHO MADE MY CLOTHES?

    Wie kannst auch du starten?

    1. Information ist alles. Informiere dich VOR dem Kauf, wie und wo die Kleidung, die du kaufen willst, hergestellt werden. Das ist gar nicht so einfach. Meine Orientierung ist, wenn die Firma nichts über die Herstellungsbedingungen verrät, sind sie vermutlich nicht so toll.

    2. Vermeide Spontankäufe. Nur weil dir ein Produkt gefällt, heißt es nicht, dass es qualitativ hochwertig ist oder gar fair produziert wurde. Zudem solltest du dich immer fragen, ob du das tolle Teil WIRKLICH brauchst oder doch nur in diesem Moment haben möchtest und dann nur 1 X trägst.

    3. Achte auf den Preis. Ein T-Shirt für 2,99€, das KANN nicht fair produziert sein. Ein hoher Preis heißt nicht unbedingt, dass von deinem Shirt die Arbeiter genug Geld bekommen haben aber sei dir im Klaren, dass Qualität und Fairness etwas kostet, wenn auch glücklicherweise kein Vermögen.

    4. Achte auf verschiedene Siegel wie das der Fair Wear Foundation (FWF), das Zertifikat des G.O.T.S. – Global Organic Textile Standard, das Fairtrade-Siegel o.ä. Mehr Infos dazu gibt es hier.

    5. Such dir Fair Fashion Guides. Einen findest du beispielsweise hier. Durchstöbere die bekannten Marken und schau, was du für tolle Labels und Kleidungsstücke du entdecken kannst, ganz sicher wirst du dich verlieben! 🙂

    Fair Fashion Post

    Schon zu Beginn meines Bloggens hier auf zufallsmoment.de teile ich immer wieder Outfit-Posts, in denen ich Fair Fashion-Stücke vorstelle. Seit Beginn des Jahres zeige ich jeden Monat ein neues aktuelles Outfit. Damit möchte ich nicht dazu aufrufen, Fair Fashion wie Fast Fashion zu konsumieren. Nein ich möchte Alternativen zu Fast Fashion-Stücken aufzeigen, mit Bildern beweisen, wie hip Fair Fashion wieder und wieder ist. Ich hoffe, dass so immer mehr Leute sich bewusst für Fair Fashion entscheiden, das eine oder andere Stück so toll finden, dass sie es haben wollen und dafür eben nicht das Xte Kleid, das von Kindern unter widrigen Umständen hergestellt wurde, kaufen sondern ein tolles faires Produkt shoppen, von dem sich auch die herstellenden Arbeiter ihren Lebensunterhalt leisten können. Im Idealfall ist es auch noch ressourcenschonender und chemiefrei produziert und so tun wir nicht nur was für unsere Mitmenschen sondern auch für die Umwelt.

    Und auch in diesem Monat werde ich von diesem Vorhaben nicht abweichen:

     

    Produkte zum Fair Fashion Outfit

    Kleid: Armedangels (69,90€)

    Cardigan: Armedangels (89,90€)

    Armreif: fremdformat (39,00€)

    Sonnenbrille: GOBI Amsterdam (119,00€)

    In das Kleid habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Es sieht einfach schon so schön sommerlich aus und dass ich Farbe mag, weiß ja mittlerweile jeder Leser 😉 Da der Sommer kurz bevor steht, ist es natürlich Zeit für eine flotte Sonnenbrille. Auch diese kann (und sollte) fair produziert werden. Abgerundet mit einem hübschen Accessoire und einer dünnen Jacke für laue Lüfte, ist das Outfit für mich komplett und sowohl alltagstauglich als auch toll zum Ausgehen.

  • Fair Fashion im März

    Während ich mich noch gemütlich in den Winterpulli hülle und einen heißen Tee trinke, ist der Frühling nicht mehr weit. Dementsprechend wird das diesmonatige Fair Fashion Outfit frühlingshaft. Schließlich muss man ja jetzt auch langsam an ein Osteroutfit denken. Das bedeutet statt kräftiger starker Farbtöne, gilt es nun zarte farbige Akzente zu setzen. Natürlich darf ein besonderes Highlight in meinen Outfits nicht fehlen:

    Produkte zum Fair Fashion Outfit

    Strickjacke: Armed Angels

    Top: esthétique

    Rucksack: Ucon Acrobatics

    Hose: Armed Angels

    Die zarten Pastelltöne der Jacke rufen geradezu nach Frühling genauso wie die schöne geblümte Hose, die für mich das Highlight der neuen Kollektion von Armed Angels ist. Beide Teile gibt es übrigens auch noch in anderen Farben für den, der doch nicht so auf Pastell steht:

    Der helle Rucksack und das weiße Top runden den Look ab  (egal ob pastellig oder kräftig) ohne zu sehr von den beiden Hauptstücken abzulenken.
    Alle Kleidungsstücke wurden fair gefertigt. Das heißt, die Arbeiter werden angemessen entlohnt, bei der Herstellung der Materialien wird auf ressourcen- und umweltschonende Verfahren gesetzt und ihr könnt euch sicher sein, dass keine Kinder ausgebeutet werden… toll oder?

  • Fair Fashion im Februar

    Motiviert durch die durchweg positiven Reaktionen auf meine erste Fair Fashion-Collage im letzten Monat, gibt es auch diesen Monat wieder meine Lieblingsstücke, dieses Mal sogar mit Originalbildern. Fair Fashion punktet nicht nur durch stylische Modeartikel, nein, man kann auch ohne schlechtes Gewissen shoppen gehen. Die Arbeiter werden angemessen entlohnt, bei der Herstellung der Materialien wird auf ressourcen- und umweltschonende Verfahren gesetzt, ihr könnt euch sicher sein, dass keine Kinder ausgebeutet werden… toll oder?

    Februar-Lieblingsstücke

    Produkte zum Outfit

    Ohrringe: Wild Fawn

    Mantel: Lovjoi

    Pullover: Armedangels

    Hose: Armedangels

    Neuer Pullover

    Ich freue mich immer, über neue Kooperationspartner. Besonders über Armedangels, hatte ich doch mein allererstes Fair Fashion-Teil von ihnen.

    Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich in diesem Monat, da ich unbedingt noch einen kuschligen Pullover brauchte, nicht nur den gerade gezeigten auf dem Schirm hatte, sondern noch einen zweiten und diesen kaufte ich mir dann selbst. Deshalb kann ich nun zusätzlich zur Collage auch einige neue Tragebilder zeigen:

     


    Agnes Striped Chaos” heißt dieses Modell und ich bin begeistert. Er hält warm, sieht klasse aus und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich es gerne etwas bunter und besonders habe. Ihr seid neugierig geworden oder wollte auch das erste Mal bei Armedangels einkaufen, dann spart 10€ bei eurer allerersten Bestellung, wenn ihr auf diesen Link hier klickt.

  • Fair Fashion im Januar

    Im neuen Jahr wird es auch eine neue Rubrik geben – das Fair Fashion-Outfit des Monats. Ähnlich wie den Saisonkalender probiere ich also nun aus, mir nicht nur meinen Speisekarte sondern auch meinen Wunschzettel monatlich neu zu erstellen.
    Ziel soll es sein, dich den Leser davon zu überzeugen, dass Fair Fashion keine Öko-Sack-Mode ist, wie mir in der letzten Zeit immer als Vorurteil unterkam sondern es mittlerweile richtig tolle stylische Outfits gibt.
    Gelegentlich zeige ich euch in dieser Kategorie auch ein Outfit, das ich mir zugelegt habe aber da sowohl mein Budget als auch mein Wille, jeden Monat neu zu konsumieren, begrenzt ist, gibt es größtenteils Fair Fashion-Wunschlisten. 😉

     

    Der Januar beginnt kalt. Dementsprechend braucht man als erstes einen dicken Mantel und eine schöne Mütze. Die Trendfarbe des Januars ist gelb. Das Highlight kann also ein farbiger Hingucker in Form eines kräftigen Pullovers sein. Die Farbe der Kette bildet einen schönen Kontrast, ist aber nicht zu auffällig, um vom Pullover abzulenken.

    Produkte zum Oufit

    Mantel: Hemp Hoodlamb

    Pullover:  Armedangels

    Jeans:  Wunderwerk

    Mütze:  Lovjoi

    Kette:  Studio JUX

    Was ist euer Monatsoutfit? Habt ihr euch ein neues Teil zugelegt oder euren Wunschzettel erweitert?

  • Weihnachtsimpressionen 2017

    Zwar wollte ich erst im nächsten Jahr wieder bloggen, trotzdem möchte ich am Jahresende mit euch kleine Weihnachtsimpressionen teilen und euch Bildern von einigen kleinen Nachhaltigkeitsgeschenken, die nicht nur zur Weihnachtszeit passen, zeigen…

    Eine Kette aus dem Contigo Fairtrade Shop


    Das “Contigo” ist ein Shop, der hochwertige Produkte mit zeitlosen und trendigen Designs aus fairem Handel vertreibt. Der Shop arbeitet für die Verbesserung der Lebens- & Einkommensbedingungen kleiner Produzenten in Übersee. Meine Kette kam mit einem Produktionsnachweis. Sie stammt von der Organisation Allpa, die Mitglied der WFTO (Word Fair Trade Organisation) ist und wurde in Peru hergestellt. Die Arbeit der Organisation ermöglicht es Handwerkern, ihre Produkte international zu vermarkten. Nur so hat die Silberschmiede in Limas überhaupt die Möglichkeit bekommen, erfolgreich zu produzieren und damit Mitarbeitern gerecht vergütete Arbeit zu bieten.

    Eine Geldbörse von Rebago

     

    Meine Geldbörse fiel leider Stück für Stück auseinander, mittlerweile fand ich in diversen Taschen Kleingeld und im Porte­mon­naie dafür nicht mehr, so dass ich mir eine neue wünschte. Diese ist ein ganz besonderes Stück. Für sie wurde nämlich kein Leder oder andere neu hergestellte Materialien verbraucht, nein, sie wurde aus alten LKW-Planen geupcycled. Rebago stellt aus diesen Materialien Ruckäcke, Fahrradtaschen, Schultertaschen… und eben auch Geldbörsen her. Sie sind individuell mit kleineren Benutzungsspuren, extrem belastbar und langlebig (wie ich hoffe) Ich bin begeistert!

    Lippenbalsam von Mysalifree

    Da hat wohl jemand meinen Wunschzettel gelesen und gesehen, dass ich die Marke Mysalifree sehr gerne mag. Zumindest gab es einen Lippenbalsam von der Naturkosmetikfirma zu Weihnachten und ich liebe ihn schon jetzt!

    Ich hoffe, der eine oder andere hatte auch ein kleines nachhaltiges Geschenk unterm Weihnachtsbaum liegen… und ihr hatte eine wunderschöne entspannte Weihnachtszeit. Hier ging sie dieses Jahr wieder viel zu schnell vorbei.

    Nun wünsche ich euch einen schönen Jahresübergang mit (hoffentlich) nicht zu vielen Knallern und im nächsten Artikel im neuen Jahr erzähle ich euch dann von meinen neuen Vorsätzen…

  • Tipps gegen den Herbstblues mit Saisonkalender Oktober

    3 Tipps gegen den Herbstblues

    Ich bin ein absoluter Sommertyp – Herbst ist für mich erst einmal ganz furchtbar. Es wird kalt, trist und grau. Zudem werden die Tage kürzer, es wird zeitiger dunkler und das Wetter wird nass und regnerisch. Kurz ich bin voll im Herbstblues drin.