• DIY Feuchttücher

    Schon beim Großen habe ich die Inhaltsstoffe der Feuchttücher gecheckt (zwei Links beispielhaft zum Nachvollziehen: hier und hier) und festgestellt, diese Stoffe sollen nicht an Babys Popo. Damals habe ich mich dafür entschieden, mit Öl zu arbeiten. Das ist allerdings etwas müßig, sich ein trockenes Tuch zu nehmen, Öl draufzukleckern und dann abzuwischen… Deswegen habe ich dieses Mal etwas recherchiert und mich gefragt, wie kann ich “ganz normale” Feuchttücher eigentlich selber machen? Dabei kam ich zu dem Ergebnis: Das ist garnicht so schwer. Eigentlich braucht es nur 5 Zutaten:

  • DIY Deo (salicylatfrei)

    Dass Aluminium schädlich für den Körper ist, und krebserregend wirken soll, weiß mittlerweile fast jeder. Aber auch ohne Aluminium haben viele Deos besorgniserregende Bestandteile: Mineralöle, Weichmacher und Konservierungsstoffe. Leber- und Nierenschäden können die Folge sein. Ganz zu schweigen von Deo-Sprays. Diese benötigen Treibgase wie Butan, Propan und Isobutan. Diese Bestandteile sind nicht nur bedenklich für den Körper sondern auch für die Umwelt.
    Aber schlecht riechen möchte niemand und das muss auch keiner, denn es gibt sehr gute Alternativen, die man ganz einfach selber machen kann – und hier findest du das Rezept für dein DIY-Deo:

    Zutaten für dein DIY-Deo

    2 TL Natron

    2 TL Speisestärke

    1 TL Weizenkeimöl

    (wer Salicylate verträgt, kann hier auch 5 Tropfen äth. Öle verwenden)

    100 ml Wasser

    1 leerer Deo-Roller

    Herstellung DIY-Deo

    Zunächst erhitzt du das Wasser und fügst einen TL Speisestärke hinzu. Diese Mischung kochst du unter Rühren auf. Wenn eine leicht sirupartige Konsistenz erreicht ist, kannst du es bei einem TL belassen oder ggf. mehr Speisestärke hinzugeben. Achte aber darauf, dass es nicht zu viel wird, dann lässt sich das Deo später nicht mehr ausrollen. Im Anschluss daran lässt das Ganze auf Handwärme abkühlen und rührst dann das Natron unter. Dieses neutralisiert Gerüche und eignet sich somit perfekt für dein DIY-Deo.

    Zum Abschluss fügst du noch das Öl hinzu und füllst das Deo in einen leeren Deo-Roller. Teste aber ganz genau, welche Öle du verträgst, damit deine Achseln möglichst sanft gepflegt werden.

    Fertig ist dein eigenes DIY-Deo! Weitere DIY-Kosmetikrezepte findest du hier.

  • Natürlich Haare färben

    Ob ihr es glaubt oder nicht, ich mag meine Haarfarbe, schon immer. Oft wurde ich gefragt, ob ich Strähnchen habe oder wie ich meine Haare färbe, denn sie sind natürlich blond mit vielen Farbnuancen. Zudem haben sie im Sommer automatisch einen helleren Ton als im Winter und reflektieren Sonnenlicht. Färbeversuche habe ich deshalb bisher nicht unternommen und das wird auch so bleiben.

    Deshalb bin ich für diesen Artikel auf die Erfahrung anderer angewiesen, deren Anleitungen ich hier teile. Gerne könnt ihr eure Erfahrungen damit auch in den Kommentaren posten. Ich übernehme keine Garantie für die Wirksamkeit, denke aber, dass es zumindest einen Versuch wert ist, bevor man zu Chemie greift. (Aber ganz im Ernst, schaut euch mal eure Naturfarbe an – sie passt am besten zu euch!)

  • DIY – Rouge

    Wie schon das Rezept für den Lippenbalsam, stammen die Anregungen und Ideen für das DIY – Rouge aus dem “Mein Kosmetik Arbeitsbuch” Einige Änderungen nehme ich jedoch immer vor und werde euch nun mein abgewandeltes Rezept für die Herstellung eines eigenes Rouges vorstellen (salicylatfrei):

  • DIY – Lippenbalsam

    Mein absolutes Lieblingsbuch aus dem DIY-Bereich Naturkosmetik ist das “Mein Kosmetik – Arbeitsbuch” von Sandra Ann Paul. Die meisten meiner Rezepte, habe ich ursprünglich aus ihrem Buch und dann abgewandelt. So auch das Rezept für den Lippenbalsam. Ich nutze noch reichhaltigere Öle und Auszüge, die meine Haut besser vertragen als die vorgeschlagenen und empfehle euch auch für das Nachmachen, mit den Ölen zu experimentieren, jede Haut liebt andere Öle und gerade die Lippen sind extrem sensibel. Alle Zutaten habe ich entweder noch aus dem Spinnrad in Leipzig oder die Online-Shops markiert, aus denen ich sie bestellt habe.

  • Die ultimative Kosmetikpflanze – Aloe Vera ernten

    Warum eine Aloe Vera-Pflanze?

    Aloe Vera ist eine der beliebtesten Kosmetikpflanzen überhaupt. Die Gründe dafür, konnte ich schon bei Ankunft der Pflanze aufzählen. Sie ist nämlich super nützlich. Zum einen kann man sie bei Hautverletzungen und Hautirritationen äußerlich anwenden z.B. bei Sonnenbrand und kleinen Schnittwunden zum anderen ist auch der Saft der Aloe innerlich stark entzündungshemmend und antibakteriell. Ich habe sie mir hauptsächlich für die Haare geholt, denn der Saft spendet Feuchtigkeit und ist 100% natürlich. Klasse!

  • Wie man nachhaltig gesunde Zähne zaubern kann

    Wir tun es – jeden Morgen und jeden Abend – Zähne putzen. Gründlich. Schon als Kleinkind lernen wir, diese kleinen bösen Männchen können uns, wenn wir nicht ordentlich putzen, die Zähne zerstören. Und das ist vollkommen richtig. Karies, Parodontose und Zahnstein… keiner mag diese Krankheiten haben. Auch ich nicht, natürlich bin ich auch absolut dafür, auf die richtige Zahnpflege zu achten aber es gibt meiner Meinung nach große Unterschiede zwischen den Produkten und Alternativen zur traditionellen Zahnpflege.

  • Universalsalbe selber herstellen

    Der erste kosmetische Artikel, den ich selber hergestellt habe, war diese Salbe. Warum? Sie macht weiche Hände, lässt raue Stellen auf der Haut verschwinden, funktioniert als Nasensalbe bei Schnupfnasen und ja beim Kleinkind war es auch unsere Popocreme. 😉
    Eine Universalcreme eben.

    Zutaten

    Das Geniale an dem Grundrezept ist, dass du dafür nur drei Zutaten brauchst, mehr nicht:

    • 3 gr Bienenwachs (vegane Alternative: Carnaubawachs)
    • 60 ml Öl (dazu eignet sich sogar einfaches Sonnenblumenöl, Olivenöl (recht schwer) oder Arganöl, Leinöl… einfach mal ausprobieren, welches Öl deine Haut mag, Kokosöl geht hier z.B. leider gar nicht)
    • 3 gr Lanolin (Ich liebe es einfach! – Kann aber auch weggelassen werden.)

    Je nachdem welches Öl du wählst, können die Mengenangaben etwas abweichen. Bienenwachs hat dabei die Funktion zu festigen, ist die Salbe also zu fest, weniger Bienenwachs wählen oder umgedreht. Auch Lanolin gibt Konsistenz, jedoch nicht so stark wie der Wachs.
    Optional können noch hinzugegeben werden:

    • 2-3 gr Shea- oder Kakaobutter
    • Blütenblätter (z.B. Lavendel, Kamille, Thymian…) Dann muss das flüssige Ergebnis allerdings noch einmal gefiltert werden. Dafür einen Kaffeefilter, Stofftaschentuch o.ä. verwenden.
    • 1-2 Tropfen ätherische Öle (Gibt einen tollen Duft – dann aber eher nicht für den Kleinkinderpopo geeignet!)

    Zubehör

    Zusätzlich benötigst du:

    • eine ziemlich genaue Waage
    • ein (Marmeladen-)glas, in dem du die Masse erhitzt (gut gereinigt und desinfiziert)
    • einen Topf mit Wasserbad
    • einen Herd
    • einen Spatel oder Löffelstiel zum Umrühren (gut gereinigt und desinfiziert)
    • evtl. ein Thermometer, um nicht zu stark zu erhitzen
    • ein Gefäß zum Einfüllen der Creme (z.B. eine leere Dose oder Breigläschen…)

    Herstellung

    Diese Salbe ist super einfach und schnell herzustellen, deshalb wollte ich dieses Rezept unbedingt hier teilen.

    1. Zunächst löst du den Bienenwachs im Marmeladenglas auf, das du in ein Wasserbad auf den Herd stellst.
    2. Kontrolliere, dass die Temperatur etwa 65 Grad beträgt.
    3. Füge dann das Lanolin hinzu bis es sich aufgelöst hat und verrühre die Lösung vorsichtig mit dem Spatel.
    4. Zuletzt fügst du das Öl und ggf. die anderen Zutaten hinzu und wartest bis die Mischung schön durchsichtig ist.
    5. Tropfe mit dem Spatel etwas Salbe auf einen Teller o.ä. und kontrolliere, ob die Konsistenz so ist, wie du sie magst. Füge ggf. etwas mehr Öl, Lanolin oder Bienenwachs hinzu.
    6. Fülle die fertige Salbe in das Endgefäß. (Ich nutze sehr gerne leere Breigläschen.)
    7. Bis du sie benutzt, kannst du die Salbe in den Kühlschrank stellen.

    Im Kühlschrank gelagert, ist die Salbe ziemlich lange haltbar. Man kann sich auch einen kleinen Vorrat anlegen, hier hatte auch die Tagesmutter ein Gläschen für den Zwerg, eins steht im Bad, eins für die Mama… seid auch kreativ bei den optionalen Zutaten, warum nicht auch mal eine Ringelblumensalbe für die Großeltern zum Verschenken?

    Viel Spaß beim Nachmachen!