• DIY: Tragepuppe selber machen

    Gerade am Anfang sind Eltern oft unsicher beim Binden. Sie wollen nichts falsch machen und sich richtig vorbereiten.

    Dafür eignen sich sogenannte “Tragepuppen”. Diese sind so schwer wie ein echtes Kind, haben weiche Arme und Beine und…. sind unglaublich teuer.

  • DIY Maske aus Tragetuchstoff

    Seit Donnerstag gilt in Sachsen-Anhalt Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV. So war meine Beschäftigung der letzten Tage, (zusätzlich zur Unterrichtsvorbereitung und zur Kinderbetreuung selbstverständlich…) Masken zu nähen. Natürlich habe ich mich ganz stilecht für Tragetuchstoff entschieden.

  • Tragekette/ Stillkette selber herstellen

    Weil mein kleiner Sohn mittlerweile anfängt mir während des Fütterns immer im Mund rumzuspielen oder zu kratzen und ich unterwegs ab und an Spielzeug ins Tragetuch gebe, was dann sofort wieder runterfällt, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Da ich jedoch nicht zwischen 20-40€ für eine Trage- bzw. Stillkette ausgeben wollte, habe ich mir eine eigene Variante überlegt – ganz einfach aber kreativ.

    Preis: Materialkosten ca. 2-7€ (je nachdem wie viele Perlen und ob noch extra verziert oder nicht) Ich habe alle Sachen aus einem Bastelladen, der gleich um die Ecke ist.

  • Upcycling: Stühle selbst aufarbeiten

    Schritt 1: Finde ein paar alte Stühle zum Upcyclen

    Als ich mit dem Studium im letzten Jahr endlich fertig war und angefangen habe zu arbeiten, bin ich mit meinem Freund in eine Dreiraumwohnung gezogen.

    Das Ding ist, wir hatten endlich eine schöne große gemeinsame Wohnung, aber kaum Möbel, die man in die Wohnung stellen konnte: Eine unbequeme Bettcouch, 2 Schreibtische, ein Ikea-Regal und einen neuen Kleiderschrank. Mehr Geld war auch nicht da. Durch ganz viel Glück hat sich unsere Wohnung dann doch mit dem ein oder anderen Möbelstück gefüllt.: Ein Tisch, eine Couch, ein Couchtisch und eine 1,90m langes Doppelbett.

    Es fehlten nur noch Stühle für den Tisch. Und wie es der Zufall will, sind die uns quasi auch zugefallen

    Wir sind also am Wochenende nichtsahnend mit den Inline Skatern raus und haben nach ungefährt 5 Minuten Fahrt plötzlich vier Echoholzstühle am Straßenrand gefunden. Nachdem uns die Besitzer versichert haben, dass wir die Stühle auch aufsammeln dürfen, hatten wir plötzlich auch noch vier Stühle. Allerdings sahen die schon sehr abgenutzt aus. Der Bezug war sehr staubig und hatte sicher schon den ein oder anderen Saft aufgesaugt. Die sind also nicht ganz ohne Grund der Entsorgung nur knapp entkommen…
    Aber hey, vier siffige Stühle sind doch besser als keine, oder? Außerdem kann dieser Zustand ja sehr schnell geändert werden.

    Unsere alten neuen Stühle

    Schritt 2: Einkaufen und Familie/Freunde haben, die einem Geräte zum Upcyclen der Stühle ausleihen

    Wir hatten also unsere Wochenendbeschäftigung gefunden: Die Stühle müssen geschliffen und neu bezogen werden.

    Gesagt getan. So sind wir in die Stadt gefahren, haben uns neuen Schaumstoff für die Polsterung und einen schönen Stoff zum Beziehen der Sitze gekauft. Außerdem haben wir uns Sandpapier zum Abschleifen (eine Schleifmaschine hatten wir glücklicherweise vor Ort zur Verfügung gehabt) und Öl für die Holzpflege besorgt. Normalerweise nehmen wir für Holz einfach nur Leinenöl oder für Olivenholz Olivenöl. Für die Stühle haben wir dann aber eine extra Ölmischung im Baumarkt gekauft. Eine reine Ölmischung reicht aber vollkommen aus. Wachszusätze und was es noch alles an Zusätzen gibt sind meiner Meinung nach völlig überflüssig. Einen Tackern zum Antackern des Stoffes konnten wir uns auch noch ausleihen.

    Schritt 3: Schleifen, schleifen, schleifen & Co

    Zunächst haben wir die Stühle auseinander geschraubt. Mein Freund hat angefangen die Stühle zu schleifen. Insgesamt haben wir Sie drei mal geschliffen: Grob, feiner und noch feiner – damit sich die Stühle auch ganz glatt anfühlen. Das Schleifen macht Spaß – zumindest die erste Stunde. Irgendwann wurden die Arme halb taub von der Vibration, aber in der Sonne arbeiten gleicht die Anstrengung wieder aus. Ich hab mich dran gemacht, die alten Bezüge zu entfernen und siehe da: unter der Schicht der Bezüge offenbarte sich sofort noch eine zweite, noch dreckigere Schicht. Als beide Schichten nach mühevoller Arbeit entfernt waren, wurde über die neue Schaumstoffschicht also ein neuer Bezug angetackert. Spätestens da habe ich mich in unsere neuen Stühle verliebt.

    Schleifmaschine: Go!

    Bezüge: Weg!

    Schritt 4: Stühle ölen und zusammenbauen

    Nachdem wir den Samstag und Sonntag mit Schleifen verbracht haben, war die Arbeit auch irgendwann erledigt und wir konnten die Stühle ölen. Insgesamt haben wir zweimal geölt. Dann kamen die Sitze wieder drauf und seht selbst, das Ergebnis lässt sich sehen. Die meisten Dellen konnte weggeschliffen werden, ebenso Buntstiftbemalungen. Durch das Öl kommt außerdem die Maserung des Holzes wieder schön zu Geltung. Der selbst gewählte Stoff macht aus den Stühlen individuelle Lieblingsstücke.

    Unsere aufgearbeiteten neuen Stühle

    Schritt 5: Sich darüber freuen, etwas geschafft zu haben

    Es war zwar einiges an Arbeit, aber es ist auch ein wundervolles Gefühl zu sehen, was man geschafft hat und das man selbst etwas dafür gemacht hat.
    Und am Ende haben wir vielleicht ungefähr 30 € investiert und haben nun 4 wundervolle Echoholzstühle, die super in unsere Wohnung passen. Und noch schöner ist, dass die Stühle eine zweite Chance bekommen haben, nicht entsorgt wurden sondern mit ein wenig Arbeit (hoffentlich) noch viele Jahre genutzt werden können. Es wäre wirklich schade gewesen, wenn die im Müll gelandet wären.

  • DIY: Eier färben mit Naturmaterialien

    Es sind endlich Osterferien! 🙂
    Zeit für uns nun die Eier für den Ostersonntag zu färben… Doch ab diesem Jahr kaufe ich nicht wie sonst vorher diese typischen Eier-Tabletten sondern färbe mit Naturmaterialien. Eiertabletten enthalten im Übrigen nur für Lebensmittel zugelassene Farbstoffe und sind somit nicht giftig o.ä. aber die künstlichen Farben sind bekannt als Auslöser für allergische Reaktionen also sollte jeder darüber nachdenken, auf Naturmaterialien umzusteigen, denn allzu oft gelangen die Farben auch unter die Schale.

    Ich habe auf etlichen Seiten im Netz geschaut, welche Naturmaterialien überhaupt passen und mit letztendlich für drei Färbedurchgänge man ganz verschiedenen Materialien entschieden.
    Die Vorbereitung Durchführung war jedoch in allen drei Fällen gleich.

    Vorbereitung und Durchführung

    1. Zunächst wird Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht.
    2. Zusätzlich gibt man einen Schuss Essig ins Wasser.
    3. Die Eier werden nun etwa 9-10 Minuten hart gekocht.
    4. Anschließend reibt man die Eier mit Essig ab, um den Stempel zu entfernen und die Farben länger anhaften zu lassen.
    5. Parallel dazu bereitet man die einzelnen Farbgläser vor.
    6. Dazu erhitzt man Wasser im Wasserkochen und kippt dieses auf die jeweiligen Naturmaterialien (außer die Beeren).
    7. Jetzt fügt man das Ei mit einem Esslöffel in die Mischung hinzu und lässt es so lange im Sud liegen bis der gewünschte Färbegrad erreicht ist.
    8. Nun holt man die Eier wieder heraus und lässt sie direkt auf einem Küchenpapier trocknen. Die gefärbten Eier dürfen nicht abgespült oder -gerieben werden, da sich sonst die Farbe wieder ablöst.
    9. Im nächsten Schritt können die Eier noch verziert werden. Dies ist aber nicht zwingend notwendig. Gefallen die Eier auch einfach nur gefärbt kann man das Verzieren gerne weglassen.
    10. Abschließend können die Eier noch mit Speiseöl abgerieben werden, um einen tollen Glanz zu erzeugen.

    1. Färbedurchgang mit Naturmaterialien

    Für den ersten Färbedurchgang mit Naturmaterialien entschied ich mich für Materialien, die ich sowieso zu Hause hatte. Das waren zum einen Matcha-Tee (der schmeckt mit leider überhaupt nicht und musste nun als Versuchsmaterial für grünen Tee herhalten) und Holunderbeerensaftkonzentrat (den nehme ich immer mal, wenn ich Wasser mit Geschmack haben möchte) und zum anderen noch Kurkumapulver (von der Knolle hatte ich nach meinem letzten Rezept erst einmal die Nase voll, ich wollte nicht schon wieder komplett gelb sein) Wer mit der Knolle färben mag, dem empfehle ich dringend Handschuhe!

    Nach etwa 2 Stunden in dem Sud erhielt ich folgende Ergebnisse:

    Matcha-Tee färbt leider nur ganz zart grün und bekommt nach dem Trocknen sogar einen leichten Braunstich. Das gefällt mir nicht so gut. Dass grün kompliziert werden würde, hatte ich allerdings vorher schon gelesen und mich aus den Erfahrungen anderer Blogger schon gar nicht mit Spinat oder Brennnessel beschäftigt. Im 3. Durchgang gibt es dann noch eine zweite Variante für grün.

    Holunderbeersaftkonzentrat brachte ein sehr intensives Ergebnis. Ich erhielt ein sehr dunkles Lila, was schon fast ins Schwarz ging. Hätte ich das Ei weniger lang drinnen gelassen, wäre die Farbe sicherlich weniger dunkel geworden aber ich mag es so auch sehr gerne.

    Kurkumapulver war das letzte Naturmaterial im ersten Durchgang. Es färbte wie erwartet gelb allerdings gar nicht so intensiv wie ich dachte. Die echte geriebene Wurzel hätte sicherlich noch einen kräftigeren Farbton zur Folge gehabt. Aber auch hier gefällt mir die Farbe sehr gut.

    2. Färbedurchgang mit Beeren

    Beim zweiten Färbedurchgang am nächsten Tag entschied ich mich für drei verschiedene Beerensorten, die auch alle unterschiedliche Ergebnisse brachten. So fiel die Wahl auf Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Da ich im März natürlich keine der Pflanzen im Garten habe, musste ich auf tiefgekühlte Bio-Beeren aus dem Supermarkt zurückgreifen. Allerdings werden diese nach dem Färben bitte nicht weggeschmissen sondern weiterverwertet.
    Ein tolles Rezept dafür, welches das Highlight bei eurem Osterbrunch oder -mittagessen wird, gibt es hier!

    Alle Beeren ließ ich in einer Schale auftauen und legte dann die gekochten Eier direkt in den angetauten Saft hinein.

    Nach nur 10 Minuten, holte ich das Ei schon aus den Heidelbeeren. Da war es schon tief lila. Eigentlich hätte ich einen bläulicheren Ton erwartet aber lila ist auch OK, das hatte ich nun doppelt, was aber nicht so schlimm ist, denn das Lila im 1. Durchgang war wesentlich dunkler.

    Bei den beiden anderen Beeren musste ich länger auf das Ergebnis warten, hier ließ ich auch wieder etwa 2 Stunden vergehen:

    Erdbeeren: Hier war ich lange wirklich skeptisch, ob die Eier die Farben wirklich annehmen und habe vor dem Rausnehmen noch einmal Erdbeerwasser über das Ei gegossen und es auch so trocknen lassen. Das Ergebnis war ein zarter wirklich schöner Rotton, der auch beim späteren Putzen erhalten blieb. Ich bin begeistert!

    Himbeeren: Der Rotton der Himbeeren ähnelt dem der Erdbeeren, er ist einen Hauch pinker, was man aber nur sieht, wenn man sie direkt nebeneinander legt. Alle drei Beeren haben eine Maserung, was daran liegt, dass ich die Früchte mit drin liegen ließ. Das war mir bewusst, wer keine Maserung mag, der muss das Obstwasser durch ein Sieb gewinnen und die Eier dann nur dort reinlegen.

    3. Färbedurchgang mit Naturmaterialien

    Um noch einmal andere Farbnuancen zu erzeugen und weil ich neugierig darauf war, welche Farben ich noch erhalten könnte, entschied ich mich noch zu einem dritten Durchgang mit drei anderen Naturmaterialien.

    Hier boten sich Kaffee (eh im Haus), Petersilie (bekomme ich nicht doch noch einen Grünton?) und Kamille (das hatte ich für die Kosmetikherstellung vor längerer Zeit gekauft) an.

    Da diese Materialien auch nicht so intensiv färbten, wartete ich wieder etwa 2 Stunden, um das Ergebnis zu bestaunen:

    Kaffee: Diesen dosierte ich relativ hoch und hier zeigte sich auch am schnellsten das Ergebnis – ein zarter Braunton, der mich an die “normalen” braunen Eier erinnerte. Dadurch ich das Pulver in der Mischung ließ, war aber eine schöne Maserung zu erkennen, die aus den Eiern etwas besonderes machte.

    Petersilie: Obwohl die Mischung eindeutig grün war und die Eier auch die ganze Zeit direkt unten im Grünen lagen, war dieses Naturmaterial wohl der größte Flop. Wenn man will, konnte man vielleicht einen Hauch erkennen aber eigentlich blieb das Ei weiß. Im nächsten Jahr muss ich mich noch genauer erkundigen, wie ich vielleicht doch noch einen Grünton erzeugen kann, in diesem Jahr war das eher nichts.

    Kamille: Man erkennt im Vergleich zum Kaffee sicherlich den größten Unterschied. Das Ergebnis könnte man als cremefarben bis gelb bezeichen, etwas heller als mit Kaffee und etwas weniger gelb als mit Kurkuma. Insgesamt war der dritte Durchgang der mit den wenigsten Überraschungen und den natürlichsten Ergebnissen

    Fazit

    Alle Naturmaterialien hinterließen eine mehr oder weniger intensive Farbe. Konnte man lila ganz leicht erreichen so gestaltete es sich bei grün sehr schwierig und ich konnte nur einen zarten Farbton hinbekommen. Den Spaß am Färben hat es aber nur vergrößert, da mein Kind sowieso noch extra bemalen bzw. sogar bestempeln wollte (Die Farben dafür hatten wir schon im Voraus von der Oma bekommen, vielleicht probiere ich da auch im nächsten Jahr ein DIY-Rezept aus…)

    Und auch wer die Eier nicht weiter gestalten mag, kommt auf seine Kosten, denn mit Öl berieben, erhält man zart glänzende wunderschöne Ostereier – so kann das Suchen am Sonntag kommen!

    Du suchst noch eine Bastelidee, um deine Eier schön herzurichten? Dann schau doch mal hier vorbei.

  • DIY-Osternest aus Kokosnussschalen

    Das Osterfest steht kurz vor der Tür. Somit ist es Zeit für ein neues saisonal passendes DIY-Osternest. 🙂

    Da ich für den letzten Artikel zum Shooten eine Kokosnuss gekauft habe und wir alles verwerten wollten, (Kokoswasser ist sehr lecker und gesund und auch das Kokosfleisch war seeehr lecker!) kam mir die Bastelidee für ein DIY-Osternest in den Kopf.

    Materialien

    Kokosschalen

    alter Nagellack

    Schleifpapier

    Tape oder andere bunte Papierreste zum Gestalten der Außenseite

    Heu (ich hatte noch Holzwolle von meiner 2nd Liar-Bestellung übrig)

    kleine Dekoelemente (Eier, Hasen, Küken… was sowieso schon da ist)

    Gestaltung

    1. Zuerst wird die geteilte Kokosnuss gereinigt und getrocknet.

    2. Im nächsten Schritt kann man die Innenseite mit altem Nagellacke (den man, weil man weiß was alles drin ist, nicht mehr auf den Nägeln haben möchte ^^) bepinseln. Damit besteht die Möglichkeit, das DIY-Osternest ohne Heu nach Ostern als hübsche Schmuckschale zu verwenden. Am besten pinselt man in gut belüfteten Räumen und lässt die Kokosnuss dann nach dem Schritt 3 draußen trocknen.

    3. Den Nagellack lässt man kurz antrocknen, danach schleift man während der Trockenzeit die Außenseiten ab. So sehen die Schalen besser aus und lassen sich auch gut gestalten.

    4. Im Anschluss daran, gestaltet man die Außenseite. Dazu eignet sich Tape, alte Papierschnipsel oder Serviettenreste. Ich habe an die Unterseite noch Kieselsteine geklebt, damit das DIY-Osternest von alleine steht.

    5. Im letzten Schritt müsst ihr das Kokosnest nur noch mit Heu und kleinen Dekoelementen befüllen und fertig ist das DIY-Osternest.

  • DIY-Weihnachtsdeko- und -geschenketipp

    Wir haben vor Kurzem ein Haus gekauft. Inklusive Keller. Inklusive mindestens 500 leerer Einmachgläser. Dreimal so viele waren übrigens befüllt und beschriftet mit Daten von vor 10-20 Jahren. Dafür hatte ich leider keine Upcycling-Idee mehr, diese sind schubkarrenweise in den Container geraten. Leider. 🙁
    Aber dafür war ich umso motivierter für die leeren Gläser ohne Schraubverschluss eine weitere Verwendung zu finden. Nach einiger Pinterest-Recherche, kombinierte ich verschiedene Ideen, um eine tolle Weihnachtsdeko zu gestalten und kleine nachhaltige Weihnachtsgeschenke herzustellen. Diese teile ich hier gerne, denn jeder, der genauer vor dem Wegschmeißen nachschaut und Gurkengläser etc. retten möchte, kann diese in wunderschöne Weihnachtsdeko verwandeln.

    Materialien

    Neben den Gläsern, die man natürlich braucht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Deko herzustellen.

    Variante 1: Nur Naturmaterialien

    hierfür eignen sich:

    • Steine
    • Moos
    • getrocknete Orangenscheiben
    • Pfeffer
    • Zimtstangen
    • Nelken
    • Tannenzapfen
    • Tannenzweige

    Variante 2: Konventionelle Materialien

    auch als Ergänzung zur Variante 1 möglich:

    • ausgestanztes Transparentpapier, das mit Hilfe von Bastelkleber zur Verzierung auf die Gläser geklebt werden kann
    • Kerzen (Ich habe keine gekauft, da ich noch so viele zu Hause hatte, z.B. vom Schrottwichteln im letzten Jahr. Nachhaltige Varianten findet man hier.)
    • alte Weihnachtskugeln (wir haben auch unendlich viele im Haus gefunden)
    • Papierband zum Verzieren
    • kleine Streudeko o.ä. (auch hier gab es einen wahrer Mini-Deko-Reichtum im Haus, bitte nichts aus Plastik nachkaufen)

    Gestaltung

    Die Gestaltung ist natürlich ganz einfach, die Materialien müssen nur sinnvoll in die Gläser gegeben werden. Mein Kleiner und ich haben ganz viele Varianten ausprobiert, schließlich wollten wir den Urgroßeltern eine Freude machen. Am meisten Spaß hat dem Spatz natürlich das Bekleben der Gläser gemacht (rummatschen mit Kleber ist toll^^) Anfangs wollten wir allerdings zu viel. Transparentpapier, Kugeln, Kerze… am Ende stellte ich fest, weniger ist mehr. Bewährt hat sich am Grund Steine oder Moos, dann einzelne kleine Dekoobjekte der selben Art und eventuell ein kleines Highlight oder eine bunte Mischung nur aus Naturmaterialien. Toll an dem Bekleben mit neutralem Transparentpapier ist, dass wenn Weihnachten vorbei ist, die Gläser als kleine Kerzenständer zu jeder Jahreszeit weiterverwendet werden können.

    Viel Spaß beim Nachbasteln!