Frisches Knusperbrot ohne Zucker und Weizen

Es gibt einen Moment, an dem ist ein Brot perfekt. Und damit meine ich nicht die Backzeit. Die ist hier immer gleich. Wir haben einen Brotbackautomaten. Ich meine einen Zeitpunkt. Es gibt einen, da ist das Brot zum Abendbrot genau richtig, es ist schon so kalt, so dass man sich nicht die Finger verbrennt aber noch ein bisschen warm, so dass man merkt, es ist ganz frisch gebacken und die Rinde lässt sich toll knuspern…
Hunger bekommen?
Dann gibt es hier mein Lieblingsbackrezept ohne Weizen und ohne Zucker für den Brotbackautomaten:

Zutaten für ~750 g Brot:

  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • Hefe (am besten ein halbes Stückchen Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe)
  • ein Schuss Olivenöl oder geschmolzene Butter (mach ich in der Mikrowelle)
  • 520g Dinkelmehl
  • 130g Roggenmehl
  • max. 1 TL Brotgewürz
  • Salz (1-2 TL)
  • (einige Tropfen Stevia nach Bedarf)
  • (eine Hand voll Körner nach Bedarf – Kürbis, Sonnenblume…)

Zubereitung:

Zuerst gibst du das lauwarme Wasser in den Automaten und löst ggf. die Frischhefe darin auf. Danach fügst du das Öl oder die geschmolzene Butter hinzu. Magst du eine leicht süßliche Note, dann kannst du jetzt einige Tropfen Flüssigstevia hineintropfen. Verwendest du Trockenhefe, dann solltest du jetzt das Salz beigeben, wenn nicht dann gibst du dieses oben drauf, denn es verträgt sich nicht so gut mit der Hefe. Im Anschluss daran, schüttest du vorsichtig das Mehl hinzu sowie das Brotgewürz und das Salz. Nach etwa 15-20 Minuten piept der Automat im Normalfall, so dass du noch die Körner beimischen kannst. Ich nutze als Programm meistens das Standardprogramm (3 h 20 Min), so ist die Kruste knusprig und für uns genau richtig.

Und nicht vergessen, für den perfekten Genussmoment, sollte das Brot etwa eine dreiviertel Stunde vor dem Essen fertig sein.

Guten Appetit!

Frisches Knusperbrot ohne Zucker und Weizen
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Juli

Lehrerin. Trageberaterin. Bloggerin.
Auf meinem Blog teile ich besondere Gedanken, Momente und Aktionen sowie Ideen und Anregungen rund um meinen „grünen Lifestlye“. Unter dem Motto „bewusst leben“ könnt ihr meine Reise mitverfolgen. Ich bin Juli, 29, Lehrerin, Trageberaterin und Einwohnerin der schönen Lutherstadt Wittenberg. Zudem bin ich verheiratet und Mutter eines kleinen Sohnes.
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10 Gedanken zu „Frisches Knusperbrot ohne Zucker und Weizen

  • 25. Mai 2017 um 20:07
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    Dieses Brot sieht richtig lecker aus! Ich kenne jemanden, der kein Weizen verträgt, werde mir deshalb dein Rezept für den nächsten Brunch merken 🙂

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  • 11. Mai 2017 um 1:34
    Permalink

    Dein Rezept kommt ja wie gerufen! Mein Kleiner bekommt von Weizen immer Bauchschmerzen und das Brot vom Bäcker ist momentan auch nicht mehr was es war … da möchte ich gerne selbst anfangen zum Brot backen.

    Danke für deine Anregung und dein Rezept! Das muss ich jetzt unbedingt ausprobieren!
    Liebe Grüße und schönen Abend!
    Verena

    Antworten
    • 12. Mai 2017 um 21:58
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      Dann freu ich mich, wenn ihr es ausprobiert. Alles Gute für deinen Kleinen.

      Antworten
  • 20. April 2017 um 13:00
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    Oh das klingt nicht nur lecker, sondern auch gesund. Wir müssen zuhause auch mal vom vielen Weizen wegkommen. Sag mal, denkst du das Brot gelingt auch ohne Backautomat?
    Liebe Grüße, Stefanie

    Antworten
    • 20. April 2017 um 13:15
      Permalink

      Dann musst du es selber kneten, gehen lassen und dann in eine Brotbackform geben und abbacken. Das müsste auch funktionieren. Schau dir einfach mal die gängigen Rezepte an, wie lange die Zeiten dafür sind, das Abbacken ist dann ca. eine 1/2 – 3/4 Std bei ca. 180 Grad. Und gehen muss es ja so lange, bis es schön groß geworden ist. Die genauen Zeiten weiß ich da aber auch nicht genau.

      Antworten
  • 19. April 2017 um 21:23
    Permalink

    Gerade habe ich mich mit meiner Frau über selbst gebackenes Brot unterhalten und dann finde ich hier diesen Beitrag. Uns ist die Qualität vom Discounter oder der Bäckerei um die Ecke nicht mehr optimal. Es geht doch sicherlich etwas gesünder. Klar, es steckt wieder Arbeit dahinter. Aber solange es gesund ist und lecker schmeckt, wieso nicht 🙂

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    • 20. April 2017 um 13:12
      Permalink

      Genauso ging es uns auch. Gerade nach dem Umzug, hier gibt es nur diese großen Ketten und dann noch ohne Weizen, nunja… und mit dem Automaten ist es auch gar nicht so viel Arbeit. 😉

      Antworten
  • 17. April 2017 um 19:38
    Permalink

    Hallo Juli,
    ich habe gerade durch Zufall dein Rezept gelesen. Auch wir backen seit langem selber und freuen uns immer über ein wenig Abwechslung auf dem Brettchen 🙂
    Welches Mehl benutzt du genau? Also welchen Mahlgrad? Vollkornmehl, Typ 650? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass davon häufig die Wassermenge abhängig ist.
    Lieben Gruß
    Nicole

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    • 17. April 2017 um 19:49
      Permalink

      Ich habe sowohl Vollkorndinkel als auch Typ 630 probiert und mit Vollkorn wird es leider im Brotbackautomaten nicht so gut. Es ist zu hell und einfach innen nicht so fluffig. Aktuell nutze ich also kein Vollkorn beim Dinkelmehl. Beim Roggenmehl war es eigentlich egal ob Vollkorn oder nicht, das liegt sicherlich an der geringen Menge. Geschmacklich macht es keinen großen Unterschied. Beim Wasser nehme ich lieber etwas zu viel als zu wenig. Dann wird das Brot einfach fluffiger. Mein nächstes Ziel ist mit Urkorn oder Emmer auszuprobieren aber das muss ich dann erst online bestellen, da hab ich noch keinen Shop für gefunden. Ich habe auch noch ein Rezept mit Hafer und Leinsamen und ab und an backe ich auch Kartoffelbrot… vielleicht schreibe ich die Rezepte auch mal hier auf, sobald ich sie wirklich optimiert habe. (Das Kartoffelbrot ist z.B. aktuell noch zu feucht…)

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